Vorteile von Fliesen

Die Fliese hat verschiedene Vorteile, so wurde ihre Verwendung von Bad und Küche mittlerweile auf die andern Räume im Haus ausgedehnt. Zum einen ist sie sehr pflegeleicht sowie einfach und schnell zu reinigen, deshalb findet sie auch in Keller und Garage mittlerweile Verwendung. Sind sie im kompletten Wohnbereich als Bodenfliese verlegt, ersparen sie gerade jungen Familien mit kleinen Kindern eine Menge Arbeit. Die im Haushalt anfallenden Beanspruchungen machen der Fliese weitgehend nichts aus, sie ist also ziemlich resistent und dadurch sehr langlebig. Hitzebeständigkeit für die Nähe von Öfen und Kältebeständigkeit für den Außenbereich auf Terrasse und Balkon zeichnen sie neben der Wasserresistenz für den Badbereich aus. Auch in Geschäftsräumen findet die Fliese Verwendung, denn sie ist, je nach Qualität, sehr robust und abriebbeständig. Zudem ist die Verlegung mit ein wenig handwerklichem Geschick im Do-it-yourself-Verfahren zu bewerkstelligen. Um ein wenig Schimmer oder Farbe in Räume zu bringen, eignet sich die Dekorfliese hervorragend. Auch Mosaike oder Muster können mit ihr individuell gelegt werden. So steigert die Fliese das Wohnambiente und verleiht dem Raum Charakter.

Unterschiedliche Arten und Qualitäten von Fliesen

Wie bei allen anderen Naturmaterialien auch gibt es bei der Fliese unterschiedliche Arten und differenzierte Qualitäten. Die verschiedenen Arten werden nach der Wasseraufnahmefähigkeit und der Brandtemperatur unterschieden. Daraus ergeben sich dann die differenzierten Eigenschaften der Fliese. Es wird in 3 gängige Arten unterschieden:

– Steingut – 10 % Wasseraufnahmefähigkeit zeichnen diese herkömmliche Art der Fliese aus. Die Brenntemperatur liegt um die 1000 Grad und sie ist sehr porös, deshalb wird sie fast ausschließlich im Innenbereich verwandt. Sie ist einfach und problemlos zu verarbeiten, jedoch nicht frostbeständig.
– Feinsteinzeug – hat eine Wasseraufnahmefähigkeit von weniger als 0,5 %, was sie sehr bruchfest und frostbeständig macht. Mit einer Brenntemperatur von über 1300 Grad eignet sie sich besonders gut für Terrassen und wird im Außenbereich verwandt. Für ihre etwas schwierigere Verlegung werden Spezialkleber und spezielle Fugenmittel benötigt.
– Steinzeug – mit etwa 1200 Grad Brenntemperatur und um die 3 % Wasseraufnahmefähigkeit liegt diese Fliese im Mittelfeld und ist weniger porös. Sie wird in stark beanspruchten Räumen verlegt und ist relativ frostbeständig. Gerne wird sie in Kalträumen wie Keller oder Garage verwandt, jedoch seltener für den Außenbereich, da sie nicht frostsicher ist.

Bei diesen gravierenden Unterschieden ist genau abzuwägen, welche Fliese man benötigt. Sie soll den Anforderungen genügen und für die jeweilige Verwendung oder den jeweiligen Raum geeignet sein. So entscheidet die Art, aber auch die Qualität der Fliese über die geeignete Verwendung. Neben dem Wasseraufnahmevermögen wird noch in Abriebfestigkeit und Rutschsicherheit bei den Qualitäten unterschieden.

Das Wasseraufnahmevermögen teilt sich in 5 Kategorien:

– Kategorie Ia – maximal 0,5 % Wasseraufnahme
– Kategorie Ib – maximal 3 % Wasseraufnahme
– Kategorie IIa – 3 – 6 % Wasseraufnahme
– Kategorie IIb – 6 – 10 % Wasseraufnahme
– Kategorie III – mehr als 10 % Wasseraufnahme

Die ersten beiden Kategorien eignen sich hervorragend für den Außenbereich, da sie sehr frostsicher sind.
Eine unterschiedliche Beanspruchung der Fliese zeichnet deren Abriebfestigkeit aus und wird in den Klassen 0 – 5 unterschieden. Stark beanspruchte Räume sollten daher eine Abriebfestigkeit von 5 für die Fliese haben. Die Rutschsicherheit der Fliese wird ebenfalls in 5 Kategorien unterschieden und ist besonders wichtig. R9 bis R13 sind hier die Bezeichnungen, wobei R9 die geringste Rutschsicherheit darstellt. Die Rutschsicherheit nach Kategorien sortiert ist jedoch nur theoretisch, es kommt immer auf die Umgebung der Fliese an. In der Küche wird sie durch das Fett steigen und im Bad sich vermindern, da die Feuchtigkeit sie stumpf macht. Auch ist zu bedenken, dass die Fliese, je rutschsicherer sie ist, schlechter zu Reinigen ist.

Rund um die Fliesen

Fliesen gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen, differenzierten Farben und Farbgestaltungen, Größen und aus verschiedenen Materialien. In Uni oder gemustert sind sie sowohl für die Wand, wie auch für den Boden im Innen- und Außenbereich gut geeignet. Pflegeleicht und langlebig fristen sie ihr Dasein, und nur wenn sie absolut unansehnlich sind oder nicht mehr zum Einrichtungsstil passen, werden sie erneuert. Es gibt sie in absolut wetter- und witterungsbeständig und sogar UV-Bestrahlung kann ihnen nichts anhaben. So eignen sie sich für Fußbodenheizung genauso wie für Öl- oder Zentralheizung und selbst vor einem Kamin sind sie zu finden. Dabei hat die Fliese bis zu ihrer Entstehung, wie man sie heute kennt, eine lange Geschichte. Genauer gesagt ist es die Geschichte der Menschheit denn sie umfasst mehr als 5000 Jahre. Keramischer Baustoff ist auch heute noch durch keinen anderen Stoff ersetzbar. Er übersteht Jahrtausende unbeschadet. Die Entstehung hatte weniger mit Wand- oder Bodenbelägen zu tun, denn schon in der frühen Kulturgeschichte formten die Menschen die Gegenstände des täglichen Gebrauchs aus Ton, um sie dann zu brennen. Etwas später in der Zeit folgten dann Ziegel, die die Behausungen haltbar machen sollten. Wieder später entdeckte man Glasuren für die Ziegel, um die Häuser zu schmücken. Bereits 2000 vor Christus sind im Orient Häuser mit Wandziegeln verkleidet und Böden mit Bodenziegeln verlegt worden. Im alten Rom wurden dann die Ziegel nach Europa gebracht und damit die Häuser geschmückt. Beheizbare Ziegel wurden in den Wohnräumen und den Thermen verlegt, was jedoch nach dem Untergang des Reiches wieder in Vergessenheit geriet. Die Weiterentwicklung der Fliese brachte dann später neue Glasuren und Dekormöglichkeiten aus Griechenland und Italien. Paläste, Schlösser und Kirchen wurden um das Jahr 1000 mit Fliesenböden ausgelegt. Die vorherrschenden Fliesenfarben waren zuerst Grün, Blau und Türkis und wurden mit der Zeit um Lackrot erweitert. Mithilfe der maurischen Technik haben die Spanier die Fliese, so wie wir sie heute kennen hergestellt. Es gab eine Einheitsgröße und die gesamte Oberfläche war glasiert. Im 18. Jahrhundert löste dann die Fliese mit ornamentalischen, großformatigen, figürlichen Bildern die einfache Fliese ab. Die Bilder reichten von biblischen Szenen bis hin zu chinesischen Mustern. Während der Jugendstil-Zeit wurde die Fliese mit floralen, sanft geschwungenen Mustern bevorzugt, die auch heute noch als Dekor zu finden sind. Es folgte das brau-grün-orange Muster der 60er Jahre und danach die weiße Fliese, bis sie heute von der überwiegend bunten Fliese abgelöst wurde. Von klassisch bis avantgardistisch, einzeln oder in Kombination mit anderen Materialien verwandt, ist nichts so wandlungsfähig wie die Fliese gestern wie heute und morgen.

Fliesen für die verschiedenen Räume

Immer neue Designs und Materialien machen es dem Käufer nicht gerade einfach, die richtige Fliese für seine Räume zu finden. Waren die Wand- und Bodenplatten aus Keramik früher dem Bad und der Küche vorbehalten, werden sie heute für jeden Raum im Haus für Wand und Fußboden angeboten.
Eine breite Auswahl in Farben und Formen überschwemmt den Markt.
Der neueste Trend heißt zurück zur Natur. Boden- und Wandfliesen mit Dekors in Farben und Formen der Natur sind jetzt im Angebot enthalten. Farben wie Moosgrün, Steingrau und Sandgelb werden mit natürlichen Baustoffen wie Granit, Marmor, Holz und Schiefer ergänzt. Da diese Materialien aber ziemlich empfindlich sind und einer schonenden Reinigung bedürfen, werden sie durch Keramikfliesen derselben Optik ersetzt.
Welche Fliese letztendlich zu welchem Raum passt, ist in jedem Fall individuell zu entscheiden und außerdem Geschmacksache. Eine schöne Mosaikfliese passt je nach Dekor ebenso in eine Küche, wie ins Bad oder den Eingangsflur.
Für Küchen gibt es bereits Dekors, die auf diesen Bereich zugeschnitten sind. Motive, wie verschiedene Obstsorten oder Gemüsepflanzen passen nicht unbedingt ins Wohnzimmer.
Im Bad und in der Dusche und evtl. auch in der Küche sollte bei den Fußbodenfliesen ein besonderes Augenmerk auf die Rutschfestigkeit der Fliese gelegt werden.

 

Fliesen für den Boden

Bei der Verlegung von Bodenfliesen sollten Sie beachten, die passende Fliesengröße für die jeweiligen Räume zu kaufen. Mit der falschen Fliesengröße können Sie die Größe eines Raumes optisch verändern.
Auch die Verlegerichtung spielt dabei eine große Rolle. So können z. B. diagonal verlegte Fußbodenfliesen einen Raum unruhig erscheinen lassen.
Fußbodenfliesen werden unter verschiedenen Aspekten verlegt. Will der eine sich leicht zu säubernde Räume schaffen, legt der andere mehr Wert auf den gesundheitlichen Aspekt. Fliesenböden sind gerade für Allergiker sehr gut geeignet.
Ein Fliesenboden verleiht einem Raum aber auch einen dekorativen Effekt. So verschönert ein besonderes Dekor einen Raum nicht nur, sondern verleiht ihm je nach Farbe auch mehr Helligkeit.
Bei einer Fußbodenheizung muss auf die richtige Wahl der Fliese geachtet werden. Kleinformatige Fußbodenfliesen eignen sich normalerweise besser als ein größeres Format. Keramikfliesen und Feinsteinzeugfliesen haben sich bisher als die beste Wahl erwiesen. Steingutfliesen sollten nur verwendet werden, wenn sie ausdrücklich für Fußbodenheizungen geeignet sind. Außerdem sollte ein elastischer und Wärme leitender Kleber benutzt werden. Wenn das alles beachtet wird, sorgt die Fußbodenheizung für eine Ersparnis bei den Heizkosten, da die Fußbodenfliesen die Wärme speichern.
In Feuchträumen sollte auf die Rutschfestigkeit der Bodenfliesen geachtet werden.

Fliesen für die Wand

Wandfliesen sind heutzutage nicht mehr nur dafür gedacht, in einem Raum wie z. B. dem Bad oder der Dusche die Wände wasserdicht zu machen. Im Zeitalter der maschinellen Herstellung werden alle Fliesensorten in Unmengen verschiedener Designs und Größen produziert. Dadurch haben sie heute ebenso einen dekorativen Aspekt.
Wandfliesen werden oftmals unifarben mit extra Dekorfliesen angeboten. Diese Dekorfliesen werden nach eigenem Ermessen in die Wandfläche mit eingearbeitet. Dadurch entsteht eine dekorative Auflockerung der unifarbenen Fläche.
Unter demselben Aspekt werden Wandfliesen mit einer einzulegenden Borte angeboten. Was bei Tapeten eine schmale Rolle zum Unterbrechen der Fläche darstellt, ist eine schmale Fliesenreihe mit anderem Dekor, welche in einer selbst zu bestimmenden Höhe der Wand das eigentliche Dekor unterbricht.
Bei Wandfliesen im Bad oder der Küche im Bereich der Spüle sollte darauf geachtet werden, Feinsteinzeugfliesen zu kaufen, da diese aufgrund ihrer Struktur wasserdicht sind.
Wandfliesen werden wie alle anderen Fliesensorten in unterschiedlichen Größen angeboten. So können Sie z. B. dem Fliesenspiegel in Ihrer Küche durch ein ausgefallenes Fliesenmaß und ein schönes Dekor Ihre persönliche Note verleihen.
Außerdem eignen sich Fliesen auch als Dekoration. So können Sie z. B. einer alten Anrichte mit der richtigen Fliese ein ganz neues Aussehen verpassen.

Fliesen für die Terrasse

Terrassenfliesen sind der Witterung ausgesetzt und sollten dementsprechend frostsicher und wasserdicht verlegt sein. Feinsteinzeugfliesen sind aufgrund ihrer Dichte frostsicher und wenn sie mit einem Flexkleber verlegt und einem flexiblen Fugenmörtel verfugt sind auch wasserdicht. Damit ist gleichzeitig gewährleistet, dass bei Frost kein Bruch durch eingedrungenes Wasser entsteht.
Im Gegensatz dazu können sich Terrassenfliesen im Sommer auf bis zu 80 Grad aufheizen. Das führt zu einer Ausdehnung der einzelnen Platten, welche in Millimeter berechnet werden muss. Dementsprechend ist es wichtig, auf entsprechende Dehnungsfugen zu achten.
Der Markt gibt Terrassenfliesen in vielen verschiedenen Variationen her. Die bereits angesprochenen Feinsteinzeugfliesen, Natursteinfliesen, Marmorfliesen und sogar Holzfliesen.
Jede dieser Fliesenarten wird in verschiedenen Dekors und unterschiedlichen Größen angeboten.
Bei Natursteinfliesen und Marmorfliesen in größeren Abmaßen ist darauf zu achten, dass ein spezieller Fliesenkleber benötigt wird.
Im Gegensatz zu den Terrassenfliesen aus Keramik stehen die Holzfliesen aus Akazienholz. Sie sind als Stecksystem erhältlich und stehen mit Abstandhaltern auf dem Untergrund. Im Gegensatz zu den anderen Fliesenarten benötigt diese Art aber mehr Pflege z. B. mit Holzpflegemitteln, um ein vorzeitiges Verwittern zu verhindern.
Das Prinzip des Stecksystems trifft auch auf die WPC-Terrassenfliesen zu. Diese Mischung aus Kunststoff und Bambusholz ist de Alternative zu den Holzfliesen.

Fugenmörtel für Fliesen

Nach der schwierigen Aufgabe des Verlegens kommt das Verfugen der Fliesenfläche. Das ist im Prinzip eine einfache Sache. Sie benötigen dazu lediglich ein paar alte Lappen, ein Fugbrett, ein Fuggummi, eine Kelle, einen Schwamm oder ein Schwammbrett und einen Rührquirl für die Bohrmaschine, um den Fugenmörtel anzurühren. Die Auswahl des richtigen Fugenmörtels ist da schon etwas schwieriger. Er muss für die Fliese, den Untergrund und die zu erwartende Belastung geeignet sein. Und dann kommt ja auch noch der dekorative Effekt hinzu. Fugenmörtel gibt es in der heutigen Zeit ja in vielen verschiedenen Farben. Der passende Farbton zum Fliesendekor muss ausgesucht werden.
Der normale Fugenmörtel garantiert keine Wasserundurchlässigkeit und kann nur dort zum Einsatz kommen, wo er keinen elastischen Schwingungen ausgesetzt ist.
In Spritzwasserbereichen wie Bad und Dusche sollte ein flexibler Fugenmörtel verwendet werden. Die Kunststoffzusätze sorgen dafür, dass die Poren im Mörtel verschlossen werden und machen ihn so wasserdicht. Außerdem kann ein flexibler Fugenmörtel Zugspannungen aufnehmen und reißt nicht so schnell. Eine Wasserundurchlässigkeit beim Fugenmörtel ist auf der Verpackung verzeichnet.
Für großformatige Platten mit breiten Fugen wird ein extra dafür bestimmter Fugenmörtel benötigt.

Kleber für Fliesen

Bei der Auswahl des Fliesenklebers ist besonders darauf zu achten, dass jede Fliese und jeder Untergrund seinen eigenen bzw. einen geeigneten Kleber benötigen. Der Markt beherbergt eine Unmenge an verschiedenen Klebern. Deshalb ist beim Kauf eine Beratung durch den Fachmann von Nöten. Nur mit einem geeigneten Fliesenkleber wird das optimale Ergebnis erzielt.
Häufig ist eine Zuordnung aufgrund der allgemein gehaltenen Erklärung nicht einwandfrei sichergestellt. Mit einem flexiblen Kleber sind Sie eigentlich immer auf der sicheren Seite. Dieses Allround-Produkt enthält Kunststoffzusätze, welche es so flexibel machen, dass die Fliese auch auf kritischeren Untergründen leicht und relativ sicher verlegt werden kann. Mit dem Flexkleber haftet die Fliese auch besser auf glattem Untergrund. Dort ist ein normaler Zementkleber nicht so gut geeignet. Feinsteinzeug mit seiner sehr dichten Oberfläche kann z. B. mit Flexkleber sehr gut verlegt werden. Jeder Kleber für Feinsteinzeugfliesen ist ein Flexkleber. Dementsprechend kann dieser Kleber aber auch bestens für jede andere Art von Fliese verwendet werden.
Die Verlegung von Fußbodenfliesen gestaltet sich da etwas komplizierter. Um das Produkt vollflächig zu verlegen, empfiehlt es sich, einen Fließbettkleber zu benutzen. Teilweise sind diese Kleber mit Kunststoff vergütet, bei anderen muss er zugemischt werden, um die Flexibilität zu erhalten. Bei Marmor oder Naturstein muss bei einigen Untergründen ein Flexzusatz beigemischt werden.

Benötigte Werkzeuge beim Fliesen verlegen

Zum Fliesenlegen benötigen Sie auf jeden Fall eine Fliesenschneidmaschine. Diese Maschinen besitzen je einen Anschlag, ein Hartmetallschneidrädchen und und eine Fliesenbrechvorrichtung. Eine Grundplatte aus Holz, Aluminium oder Stahl sorgt für die Standfestigkeit. Auf diesen Maschinen können Längen von 250 – 600 mm geschnitten werden.
Eine Fliesenbrechzange wird benötigt, um eine Fliese anzuschneiden und anschließend über diesen Schnitt zu brechen. Zum Schneiden von Löchern in eine Fliese bietet sich der Fliesenlochschneider an. Er ist in der Größe verstellbar zu einem Durchmesser von 80 mm. Den Lochschneider benutzt der Fliesenleger, um z. B. den Ausschnitt für eine Steckdose zu schaffen.
Falls sie in eine Fliese Löcher einbringen oder Rundungen und Aussparungen herausbrechen wollen, sollten Sie eine Fliesenlochzange besitzen.
Ein weiteres Werkzeug ist der Fliesenhammer. Er ist mit Spitze oder Schneide erhältlich. Er wird benutzt zum Schlagen von Bodenplatten, dem Behauen von Fliesenrändern oder zum Lochen einer Wandfliese.
Zum Aufbringen des Fugenmörtels benötigen Sie einen Gummiwischer, ein Fugengummi oder ein Reibebrett mit Zellgummibelag. Einen Fliesenschwamm oder ein Fliesenwaschbrett benötigen Sie zum Glätten und säubern der Fugen.
Ein Spanngummi für die geraden Fliesenreihen und ein Rührquirl als Aufsatz für die Bohrmaschine zum Anrühren von Kleber und Fugenmörtel sowie Zahnspachtel zum Auftragen des Klebers vervollständigen Ihre Ausstattung.