Fugenmörtel entfernen – so wird’s gemacht

Die Verlegung der neuen Fliesen im Bad oder auf der Terrasse erfordert unterschiedliche Arbeitsschritte. Schließlich müssen die Platten fachgerecht auf dem Untergrund angebracht werden. Nach dem Verkleben der Fliesen steht das Verfugen bevor, das Ihre gesamte Aufmerksamkeit erfordert. Schon die Wahl des Mörtels ist eine Herausforderung, weil das Gesamtbild der Fliesen beeinträchtigt werden kann, wenn das falsche Produkt verarbeitet wird.

Vor allem Zement- und Fugenmörtel, die auf einer Basis aus Kunststoff beruhen, zeichnen sich durch eine deutlich verkürzte Trockenzeit aus. Wenn die überschüssigen Reste nicht beseitigt werden, können unschöne Rückstände zurückbleiben, die die Ästhetik trüben. Die Fugen weisen dann eine unebene Oberflächenstruktur auf, weil die schnelle Trocknung ein Glätten verhindert hat. In diesem Fall muss der mühsam aufgebrachte Mörtel wieder entfernt werden.

Neuen Fugenmörtel glätten – Tipps und Hilfsmittel

Es lohnt sich, die Anleitung des Mörtels, der zum Verfugen verwendet wird, zu beachten. Schließlich reduzieren Sie dadurch die Gefahr, dass der in die Fugen verarbeitete Mörtel entfernt werden muss. Diese mühselige Tätigkeit lässt sich zudem vermeiden, wenn Sie genau die Menge vorbereiten, die sie komplett verarbeiten können. Durch die sparsame Zubereitung des Mörtels entstehen viel seltener unebene Fugen, die die Ästhetik stören, weil Ihnen genügend Zeit zur Verarbeitung bleibt.

Achten Sie darauf, dass sich der Mörtel nur wischend entfernen lässt, solange er noch nicht ausgehärtet ist. In der Anleitung, die sich auf der Verpackung des Produktes befindet, finden Sie Informationen über die Trockenzeit. In diesem Zeitraum können Rückstände, die sich auf den Fliesen befinden, sehr einfach mit einem Reinigungsprodukt entfernt werden. Baumärkte und Online-Händler bieten zu diesem Zweck Zementschleierentferner an.

Werkzeug gegen harten Mörtel

Wenn der in den Fugen befindliche Mörtel ausgehärtet ist, kann er nicht mehr bearbeitet werden. Zum Entfernen des überschüssigen Mörtels lässt sich ein Fugenkratzer verwenden, der mit einer gehärteten Stahlklinge ausgestattet sein sollte. Das Gerät, das bereits für sechs Euro im Online-Handel erhältlich ist, ermöglicht ein Auskratzen der Fugen, ohne dass die benachbarten Fliesen beschädigt werden.

Eine umfassende Reinigung der ausgekratzten Fugen ist erforderlich, wenn der Austausch von einzelnen Fliesen durchgeführt wird. Schließlich wirken sich die zurückgebliebenen Reste des alten Mörtels auf die neue Verfugung aus. Im schlimmsten Fall droht eine undichte Fuge, wenn der neue Mörtel ohne vorherige Reinigungsarbeiten verarbeitet wird. Falls sie eine einzelne Fliese austauschen wollen, müssen Sie außerdem sämtliche Fugen entfernen, die sich um die entsprechende Platte befinden.

Selbstverständlich können Sie die Verlegung von einzelnen oder mehreren Fliesen auch von einem Fachmann durchführen lassen. Aufgrund der professionellen Arbeit eines Fliesenlegers entsteht ein unbeschädigtes Mörtelbett, das zum ästhetischen Gesamtbild beiträgt.

Fliesen im Diagonalverband – ein einfaches, aber wirkungsvolles Muster

Wem Fliesen in der Gestaltung nicht ausreichend Möglichkeiten bieten, der kann zusätzlich mit der Verlegungsart für Abwechslung sorgen. Eine Verlegetechnik, die sich hier anbietet, ist die Diagnonalverlegung, über die wir in diesem Artikel etwas näher eingehen möchten.

Was bedeutet Diagonalverlegung?

Fliesen werden nicht mehr nur im Bad oder in der Küche als Bodenbelag verwendet, sondern haben mittlerweile auch in die Wohnräume Einzug gehalten, da sie viele Vorteile bieten. Sie sind robust und pflegeleicht und lassen sich wunderbar mit einer Fussbodenheizung kombinieren. Wärmespeichernde Materialien wie Terracotta und andere Sorten Naturstein helfen besonders dabei, Energie zu sparen. Zusätzlich bieten die Natursteinplatten eine Vielzahl an Gestaltungs- und Kombinationsmöglichkeiten, die dem jeweiligen Einrichtungsstil optimal angepasst werden können. Dazu gehört auch die Verlegungsart. Die Fliesen können je nach Geschmack angeordnet werden, so z.B. im etwas komplizierteren Fischgrätenmuster. Die Diagonalverlegung ist um einiges einfacher, aber nichtsdestotrotz attraktiv und geschmackvoll. Die Platten werden dazu im 45°-Winkel zueinander verlegt, die beispielsweise durch ein Randfries ergänzt werden können, das einen schönen Abschluss zur Wand hin bietet. Zu diesem Zweck werden schmale Fliesen an der Wand entlang verlegt. Wer es noch verspielter mag, kann solch ein Randfries auch doppelt verlegen, einmal zur Wand hin und einmal in den Raum versetzt. Der entstandene Zwischenraum kann dann mit einem Muster aus Keramikplatten geschmückt werden.

Fliesen im Diagonalverband verlegen

Beim Verlegen im Diagonalverband beginnt man in der Mitte des Raumes und arbeitet sich zu den Wänden vor. Zur Ausrichtung an einer diagonalen Achse nutzt man die Raumdiagonale, die mit einer Linie auf dem Untergrund gekennzeichnet werden kann. An dieser wird die erste Fliesenlinie verlegt, an die im Anschluss die übrigen Platten angefügt werden. Bei großen Bodenplatten sollte unbedingt ein große Fugenbreite einkalkuliert werden, damit entstehende Spannungen ausgeglichen werden können. Die Verwendung eines flexiblen Fliesenklebers ist unbedingt ratsam, insbesondere in Verbindung mit einer Fussbodenheizung. Um den Übergang zum Randfries zu gestalten, beschneidet man die Platten diagonal. Um ein einheitliches Bild zu erreichen, sollten die Zwischenräume unbedingt genauso breit sein wie bei den anderen Reihen.

Fliesenmuster für einen individuellen Balkon

Fliesen als Bodenbelag für den Balkon sind äußerst praktisch, denn sie sind wetterfest, strapazierfähig und rutschhemmend. Sie bieten aber darüber hinaus auch die Möglichkeit, dem eigenen Balkon ein sehr individuelles Erscheinungsbild zu verleihen, indem man Fliesenmuster verlegt. Für diesen Zweck findet man im Fachhandel ein großes Sortiment an Fliesen in verschiedenen Farben, Mustern und Formen, die es erlauben, ganz eigene Kombinationen zu kreieren. Man sollte sich aber schon vor dem Kauf genau darüber im Klaren sein, wie der fertige Boden einmal aussehen soll, da man für die verschiedenen Kombinationen auch unterschiedliches Material benötigt. Ein Fachhändler kann zu diesem Thema kompetente Auskünfte erteilen.

Ein Fliesenmuster erstellen

Die Muster der Fliesen lassen sich mit Hilfe von drei Faktoren kombinieren. Diese sind Farbe, Form und Ausrichtung der Kacheln. Sie können eine der drei Möglichkeiten separat anwenden oder sie miteinander kombinieren. Mit Bodenfliesen in verschiedenen Farben kann man z.B. zauberhafte Mosaike legen, die mit unterschiedlichen Fugenfarben ergänzt werden können. Verschiedene Formen und Größen sorgen in der Kombination für ein lebendiges und einzigartiges Erscheinungsbild. Falls die gewählten Fliesen nicht in unterschiedlichen Größen erhältlich sind, kann man sie vom Fachmann in den gewünschten Formaten zuschneiden lassen.

Unterschiedliche Verlegemuster

Es gibt einige beliebte Verlegemuster, die immer wieder beim Verlegen von Bodenfliesen- oder platten, aber auch Holzdielen verwendet werden. Dabei werden zum Beispiel verschiedenen Farben miteinander kombiniert, wie beim Schachbrettmuster, bei dem Platten in zwei unterschiedlichen Farben versetzt angeordnet werden. Bei der Diagonalverlegung dagegen wird mit der Ausrichtung der Fliesen gespielt, die ganz normal im einfachen Kreuzverband mit abschließenden Stoßkanten verlegt werden, allerdings in diagonaler Ausrichtung zu den Balkonbegrenzungen. Beim Versatzmuster werden ganze Plattenreihen gegeneinander versetzt verlegt. Trifft dabei eine waagerechte Fuge exakt auf die Mitte der benachbarten Reihe, spricht man von einem Halbversatz. Eine asymmetrische Verlegung ist aber ebenfalls möglich.
Eine Auflockerung des Gesamtbildes kann auch durch den Einsatz von Bodenbordüren erzielt werden. Beim Einsatz verschiedener Fliesen muss man aber darauf achten, dass sie gleiche Eigenschaften besitzen (Stärke, Oberflächenbeschaffenheit). Dies ist nur eine kleine Auswahl der schier unüberbrückbaren Möglichkeiten. Da bei der Verlegung von Mustern sehr akkurat gearbeitet werden muss, sollte diese Arbeit unbedingt einem Fachmann überlassen werden.

Fliesen auf dem Balkon – was muss man beachten?

Auch wenn die Balkonsaison noch nicht wirklich da ist, wird es Zeit, sich über den Bodenbelag der kleinen Erholungsoase Gedanken zu machen. Nicht jedes Material ist hier geeignet, deshalb soll im Folgenden geklärt werden, welche Anforderungen der Bodenbelag erfüllen muss und mit welchen Kosten zu rechnen ist.

Anforderungen an das Material

Bodenbeläge, die im Freien verlegt werden, müssen andere Anforderungen erfüllen als solche für den Innenbereich. In erster Linie müssen sie frostsicher und rutschhemmend sein, um Schäden und Unfällen vorzubeugen. Abgase, Temperaturschwankungen, Niederschläge sowie Staub- und Schmutzablagerungen strapazieren den Bodenbelag zusätzlich, deshalb sollte er äußerst robust sein. Für den Balkon ist es außerdem ratsam, ein helles Material zu wählen, das sich in der Sonne nicht so schnell aufheizt. Fliesen sind hier gut geeignet, allerdings sollte man kleinformatige Fliesen wählen, die eine Kantenlänge unter 30 cm haben, damit die durch die hohen Temperaturveränderungen auftretenden Spannungen durch die Fugen optimal ausgeglichen werden können.

Geeignete Fliesen und Materialien

Materialien die sich für die Verlegung auf dem Balkon eignen sind z.B. Spaltplatten, Grobkeramik aus Ton, die in doppelter Ausführung angefertigt und erst nach dem Trennen gespalten werden. Es gibt sie in verschiedenen Rot- und Brauntönen ab ca. zehn Euro pro Quadratmeter. Ebenfalls zur Grobkeramik gehören sogenannte Bodenklinkerplatten, die man jedoch nur unglasiert verwenden sollten, um eine rutschhemmende Wirkung zu haben. Auch sie gibt es in verschiedenen Farbtönen von Creme bis rötlich. Der Preis für den Quadratmeter liegt bei ca. 25 Euro oder auch mehr. Außerdem eignen sich Betonsteinwerkplatten, bei denen man aber unbedingt darauf achten muss, dass sie auf Frostsicherheit geprüft wurden. Sehr beliebt ist Terrazzoboden. Preislich muss man mit 35 Euro pro Quadratmeter oder mehr rechnen. Sehr geeignet sind Natursteinplatten aus Granit, Dianas, Porphyr, Diorit und Syenit. Daneben unter Umständen auch Sand- oder Kalkstein sowie Gneis. Naturstein bietet eine Vielfalt an Farbtönen und Strukturen, was sich auch in der Verschiedenheit der Preise bemerkbar macht.
Bei der Auswahl des Bodenbelages für den Balkon sollte man sich unbedingt von einem Profi beraten lassen, der auch die Verlegung übernehmen sollte.

Fliesen und ihr Fugenmaterial

Wer Fliesen verlegt, sollte auch über das anschließende Verfugen nachdenken. Mit der richtigen Fugenmasse werden der Untergrund und die Fliesen geschützt. Sollte eine Fuge dennoch nicht richtig verfugt sein, ist sie ein Angriffspunkt für Feuchtigkeit und Schmutz.

Da es im Badezimmer Anschluss- und Randfugen geben kann, sollte man über die Fugenart genau Bescheid wissen. Eine Randfuge muss Belastungen gut standhalten und Anschlussfugen handelt es sich um die Fugen, die sich direkt am Waschbecken oder der Badewanne befinden. Da die Fugen im Nassbereich Wartungsfugen sind, sollten diese in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden.

Das richtige Fugenmaterial verwenden und immer auf der sicheren Seite sein

Fugenmörtel gibt es in verschiedenen Sorten gibt, das richtige Material wird durch die Platten und die Fliesenart bestimmt. Da Zementmörtel wasserdurchlässig ist, wird dieser bei Terrassen eingesetzt. Bei der Verwendung dieses Fugenmaterials sollten sich Ungeübte allerdings im Vorhinein über die Verwendung informieren. Das schnelle Austrocknen macht die Verarbeitung etwas schwieriger.

Auch Badezimmer und Küche sollten richtig verfugt sein um Schäden zu vermeiden

Wer sein Bad neu saniert, sollte zum Verfugen der Wanne und des Waschbeckens Silikon, welches belastbar und zudem für Räume mit hoher Luftfeuchtigkeit geeignet ist, verwenden. Sehr geeignet sind beispielsweise Produkte, die Schimmel vorneugen.
Für die Küche sollte sich zwischen den Fliesen ein Fugenmaterial befinden, welches starker Feuchtigkeit ausgesetzt werden kann. Hier empfiehlt sich Naturstein Fugenmörtel.

Wer sich nicht mit den richtigen Fugenmaterialien auskennt, kann sich in einem Fachhandel von einem Spezialisten beraten lassen, um auch wirklich alles richtig zu machen. Mit einer Beratung sind Sie immer auf der richtigen Seite.

Zementfliesen – ein vielseitig einsetzbarer Baustoff

Bei Zementfliesen handelt es sich um einen historischen Baustoff, der schon in früheren Zeiten gern eingesetzt wurde und sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreut. Das ist vor allem der Tatsache zuzuschreiben, dass die Fliesen so vielseitig einsetzbar sind und zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten bieten. Egal ob im Bad, in der Küche oder in den Wohnräumen – die Zementfliesen bestechen durch verschiedene Designs im mediterranen oder historischen Look und setzen optische Akzente. Die in Handarbeit hergestellten Fliesen gibt es z.B. in der antiken Variante. Dafür werden die über vierhundert Jahre alten Fliesen aus alten Gebäuden herausgebrochen und anschließend zu Bodenfliesen veredelt. Neben der Weiterverwendung alter Fliesen werden aber auch originalgetreue Kopien hergestellt. Sehr bekannt sind auch die Delfter Fliesen aus den Niederlanden, die für ihre aufwendigen Motive und Muster berühmt sind, während marokkanische Zementfliesen vor allem durch ihre Robustheit und attraktiven Ornamente punkten. Einen Hauch von Verspieltheit bringen Zementmosaikplatten in einen Raum, da sie unendliche Variationsmöglichkeiten bieten.

Die Verlegung von Zementfliesen

Die Verlegung der Zementfliesen unterscheidet sich in zwei wesentlichen Punkten von der Verlegung herkömmlicher Fliesen. Zum einen werden sie in der Regel mit einer sehr geringen Fugenbreite verlegt. Daher sind genaues Arbeiten und ein geschulter Blick unabdingbar. Die Fugen dürfen nicht zu breit sein, sollten aber den Bodenfliesen ausreichend Bewegungsmöglichkeiten bei Temperaturschwankungen lassen. Zum anderen wir in der Regel mit Zementfliesen ein aufwendiges Muster verlegt, was ebenfalls einiges an Know-how verlangt. Es ist daher ratsam, die nicht einfache Aufgabe des Verlegens von Zementfliesen in Profihand zu übergeben, um ein schönes und vor allem haltbares Ergebnis zu erreichen. Unsachgemäßes Arbeiten kann dazu führen, dass sich schnell Platten lösen oder sogar zerbrechen.

Die Reparatur von Zementfliesen

Sollte es trotz fachgerechter Verlegung doch dazu kommen, dass die Zementfliesen zu leichten Schäden kommen, z.B. durch heruntergefallene Gegenstände etc., so können sie relativ einfach repariert und ausgebessert werden. Leichte Risse kann man mit Hilfe von Sekundenkleber versiegeln, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. Die Reparatur tiefergehender Schäden wie Brüchen, lockeren Platten etc. sollte man dagegen dem Fachmann überlassen, der die Platten gegebenenfalls austauscht.

Fliesen verlegen bedarf einiger Vorkenntnisse

Wenn Fliesen verlegt werden sollen, dann sind spezielle Techniken und ein breites Wissen über den Umgang mit diesem speziellen Baustoff erforderlich. Gerade beim Verlegen von hochwertigen und historischen Fliesen ist es ratsam, sich vorher Fachwissen anzueignen. Welche Fehler können vermieden werden und was muss beim Verlegen beachtet werden?

Nicht jede Fliese ist für den Innen- oder Außenbereich geeignet

In fast jeder Wohnung und in jedem Haus sind Fliesen zu finden. Sie sind die beliebtesten Boden- und Wandverkleidungen in Küchen und Badezimmer. Seit vielen hundert Jahren überzeugt die Fliese durch ihr vielfältiges Aussehen und ihre Vorteile. Bakterien und Keime haben durch die leichte Pflege keine Möglichkeit, sich zu vermehren. Außerdem sind Fliesen umweltfreundlich und häufig auch wieder verwertbar. Bei der Auswahl der Fliesen ist zu unterscheiden, ob sie für den Innen- oder Außenbereich, am Boden oder an der Wand befestigt werden sollen. Auch die Nutzung einer Fußbodenheizung und die Frage, ob es zu großen Schwankungen der Temperatur kommt, sollte beachtet werden. Sollte eine Fußbodenheizung vorhanden sein, dann ist die Arbeit eher für einen ambitionierten Handwerker geeignet.

Zementfliesen sind vielfältig einsetzbar

Die wohl beliebtesten Boden- und Wandfliesen sind Zementfliesen, da sie einen mediterranen Stil vermitteln und vielfältig einsetzbar sind. Sie sind in der täglichen Pflege leicht zu handhaben. Die Verlegungen hingegen unterscheidet sich etwas von „normalen“ Bodenfliesen. Eine große Gefahr besteht darin, dass bei einer unsachgemäßen Verarbeitung Schäden auftreten können, die teure Nachbesserungen zur Folge haben. Die falsche Behandlung führt im schlimmsten Fall zu einer endgültigen Zerstörung der Zementfliesen.

Bei der Verlegung ist professionelle Hilfe ratsam

Sollen Zementfliesen verlegt werden, dann ist eine professionelle Unterstützung notwendig, um Schäden und zusätzliche Kosten zu vermeiden. Gerade bei großen Flächen wie zum Beispiel im Esszimmer oder Wohnraum und für kunstvolle Motive lohnt sich der Einsatz eines geschulten Handwerkers. Diese Investition ist auch bei Mosaikfliesen ratsam, da die Verlegung viel Fachwissen erfordert. Auf unserem Portal können individuell Angebote erstellt und die Preise miteinander verglichen werden.

Alte Fliesen durch Lackieren veredeln

Sollten Sie ein altmodisches Bad haben, dass mehrere Jahrzehnte alt ist, werden die Fliesen wohl nicht mehr schön aussehen. Haben Sie sich für eine Renovierung entschieden, gibt es tolle und anspruchsvolle Optionen.

Praktische und preiswerte Alternative

Es muss nicht immer eine Neuverlegung von Fliesen sein. Viel günstiger und attraktiver ist es, die Fliesen zu lackieren. Es erfolgt eine simple Bearbeitung. Die neue Schicht wirkt modern und hochwertig. Dieser Vorgang ist sehr unkompliziert und erspart eine Menge an Arbeit und Zeit, schließlich müssen die alten Fliesen nicht entfernt und neue verlegt werden. Den entsprechenden Lack können sie im Fachgeschäft oder beim nächsten Baumarkt erwerben. Es gibt viele Farben. Die Auswahl liegt ganz bei Ihnen und kann die eigene Vorstellung mit Sicherheit gut umsetzen. Insgesamt sollten Sie für einen Quadratmeter 55 Milliliter Farbe einberechnen. Tipp: Fugen mit einer anderen Farbe lackieren. Dies wirkt schön und einzigartig.

Vorsichtsmaßnahmen

Bevor Sie beginnen, sollte der komplette Raum betrachtet werden. Armaturen, Lichtschalter und Steckdosen sollten abgeklebt werden. Dann erfolgt eine intensive Reinigung der Fliesen, da sonst zu Staub und Unebenheiten führen kann. Sollte ein Schimmelbefall vorliegen, muss dieser zunächst gründlich entfernt werden. Eine Lackierung kann nur erfolgen, wenn keine Rückstände vorhanden sind. Wenn die alten Fliesen einen dunklen Farbton haben, sollte zweimal lackiert werden. Eine ununterbrochenen Lüftung während der Arbeit ist zu empfehlen. Handschuhe bei der Arbeit dienen dem eigenen Schutz.

Vier Schritte zum Erfolg

1. Reinigung des Untergrunds
2. Haftgrund auftragen
3. Beschichtung
4. Endlack auftragen

Anmerkungen

Die zweite Schicht sollte innerhalb von 4 bis 6 Stunden aufgetragen werden. Arbeiten Sie flink und punktuell, um Fehler zu vermeiden. Sicherlich haben Sie bereits fest gestellt, dass sich dies alles recht einfach anhört. In der Praxis können immer Probleme auftreten. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Am besten sie probieren sich vorher aus. Bei großer Unsicherheit kann der Fachmann helfen. Es ist allerdings wahrscheinlich, dass Sie selbst tolle Ergebnisse fabrizieren werden. Nur Mut und ran an die Arbeit.

Fliesen in Holzoptik – eine pflegeleichte Holzalternative

Um Wärme und Gemütlichkeit in die eigenen vier Wände zu bringen, greifen die meisten Menschen zu Holz als Bodenbelag. Eine gesteigerte Nachfrage besteht mittlerweile aber auch für Fliesen in Holzoptik, die ebenfalls durch diverse positive Attribute überzeugen können.

Um dem Boden ein edles und wohnliches Aussehen zu verleihen, ist Holz genau die richtige Wahl. Ausschließlich in Nassbereichen, wie beispielsweise im Badezimmer, war die Verlegung bisher nicht empfehlenswert, da die Gefahr bestand, dass das Holz aufgrund des dauerhaft erhöhten Feuchtigkeitsgehalts modrig wird. Inzwischen bieten aber mehrere Hersteller Fliesen in Holzoptik an, was die Verlegung an Wänden oder auf Böden in jeglichen Nassbereichen möglich gemacht hat.

Eigenschaften von Holzoptikfliesen

Neben den Fotofliesen gehören die „Holzfliesen“ zu den beliebtesten Arten, Wände oder Böden zu gestalten.
Was einen nicht verwundern sollte, da die Fliesen gegenüber ihrem optischen Vorbild Holz gewichtige Vorteile bieten. Sie bestechen durch ihre Robustheit sowie durch ihre strapazierfähige Oberfläche, was ihnen einen Vorteil gegenüber Holz verschafft, welches sehr pflegebedürftig ist und vor allem vor hoher Feuchtigkeit geschützt werden muss.
Für die Pflege von Fliesen muss nicht viel getan werden, da Fliesenbodenbeläge verhältnismäßig unempfindlich sind und meist schon einfaches Wasser ausreicht um eventuelle Schmutzpartikel zu entfernen.
Auch im Zusammenspiel mit einer Fußbodenheizung machen sich die Fliesen sehr gut, da sie im Gegensatz zu Holz, ein sehr guter Wärmeleiter sind.

Regeln beim Verlegen von Holzoptikfliesen

Diverse Holzarten wie Buche, Haselnuss oder Birke werden mittlerweile als Fliesenimitationen angeboten. Die Verlegung erfolgt in der Regel wie bei herkömmlichen Fliesen, außer dass die Maserungen der einzelnen Teilstücke zueinander passen sollten.
Im Schnitt erhält man den Bodenbelag, den inzwischen mehrere namenhafte Hersteller in ganzen Serien und unterschiedlichen Formaten anbieten, ab ca. 20 Euro pro Quadratmeter, wobei der Preis doch stark variieren kann.

Wer sich gegen die „Holzfliesen“ entscheidet aber trotzdem nicht auf die Holzoptik verzichten möchte, der kann auch auf einfache Fliesenaufkleber zurückgreifen, die ohne weitere Vorbereitung aufgeklebt werden können.
Wenn man sich für die Holzoptikfliesen entschieden hat, sollte man auf jeden Fall den Rat eines Fachmannes hinzuziehen, um sich nach der professionellen Verlegung auch noch einige Zeit danach an dem edlen Bodenbelag erfreuen zu können.

Eine sinnvolle Alternative zu Keramikfliesen – PVC Fliesen

PVC Fliesen findet man immer häufiger, sei es in öffentlichen Gebäuden oder im privaten Heim – sie werden immer beliebter. Das liegt an den zahlreichen Vorteilen, die das Material PVC bietet. Durch ihre Robustheit und Belastbarkeit sind die PVC Fliesen besonders gut für stark strapazierte Bereiche im Haus geeignet.

Welche Vorteile bietet die Fliesenalternative aus PVC?

Die Kunststoffliesen sind nicht nur in vielen Fällen selbstklebend und so leicht zu befestigen, sie sind im Vergleich zu herkömmlichen Fliesen aus Keramik oder Naturstein auch besonders dünn. Trotzdem sind sie extrem belastbar. Bruchschäden sind somit ausgeschlossen. Auch im ungünstigsten Falle kann höchstens eine Delle entstehen. Weiterhin zeichnen sich die PVC Fliesen dadurch aus, dass sie sehr leicht zu reinigen sind und auf diese Art das Leben leichter machen.
Ein weiterer Faktor für die Beliebtheit der Kunststoffliesen ist die nahezu unbegrenzte Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten, die sie bieten. Man findet sie in Holzoptik ebenso wie in Fliesenoptik, aber auch als Natursteinimitate wie Marmor oder auch Granit. Somit werden den Gestaltungsideen kaum Grenzen gesetzt.

Gibt es auch Nachteile?

Es soll nicht verschwiegen werden, dass angenommen wird, PVC Fliesen könnten gesundheitsschädlich sein. Allerdings würde diesen einen dauerhaften Kontakt der Schleimhäute mit dem PVC Bodenbelag voraussetzen, der eher unwahrscheinlich ist. Zudem wurden im PVC Bodenbelag enthaltene Schadstoffe mittlerweile durch Zusatzstoffe ersetzt, die nicht gesundheitsgefährdend wirken. Experten raten trotzdem dazu, auf die Kunststoffliesen im Kinderzimmer zu verzichten.

Kaufen und verlegen der PVC Fliesen

Über den Kauf der Kunststoffliesen kann man sich im Internet sehr gut informieren. Es gibt Onlineshops, die sie günstig verkaufen. Preislich sind sie in der Regel deutlich günstiger als herkömmliche Kacheln. Preislich liegen sie bei ca. 30 bis 40 Euro für 25 etwa 50×50 cm große Platten.
Beim Verlegen muss man unbedingt auf einen ebenen Untergrund achten, damit die Platten einen optimalen Haftgrund haben. Spanverlegeplatten oder Estrich sind besonders gut geeignet. Auf den vorbereiteten Untergrund werden die Plastikfliesen dann mit Hilfe von Fliesenkleber aufgebracht. Im Handel finden sich aber auch selbstklebende Modelle, die einem die Arbeit wesentlich schneller von der Hand gehen lassen.