Geflammte Granitfliesen für einen sicheren Tritt

Wer baut oder renoviert muss sich früher oder später auch Gedanken über den Bodenbelag seines Wohnraumes machen. Dieser soll natürlich in erster Linie optischen Ansprüchen Genüge leisten, doch sind unbedingt auch praktische Faktoren in die Auswahl mit einzubeziehen. Wie wäre es mit Granitfliesen? Nicht umsonst gibt es die Redewendung „auf Granit beißen“, denn dieses Material zeichnet sich durch eine besondere Härte und Widerstandsfähigkeit aus. Zusätzlich verfügen Fliesen aus diesem Material über eine hohe Wärmeleitfähigkeit und Rutschfestigkeit. Nicht nur nebenbei sehen sie auch noch attraktiv aus und verleihen jedem Raum eine ganz eigene Atmosphäre. Besonders im Außenbereich spielt die Rutschsicherheit eine besondere Rolle, deshalb sollte man hier Fliesen verlegen, die hohen Standards in dieser Kategorie entsprechen. Geflammte Granitfliesen bieten sich hier besonders an.

Was sind geflammte Granitfliesen?

Bei Granit unterscheidet man je nach Materialdicke zwischen Fliesen (bis zu einer Dicke von 1-1,2 cm) und Platten (ab 2 cm Dicke). Granitfliesen gibt es mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen, die jeweils für unterschiedliche Zwecke zum Einsatz kommen. Geflammte Granitfliesen verwendet man vor allem dort, wo es auf erhöhte Rutschsicherheit ankommt. Durch das Flämmen springen die Quarze im Granit auf, wodurch eine rauere Oberfläche entsteht. Man kann die Fliesen auch polieren. Dadurch erhalten sie eine glatte Oberflächenstruktur und sind dann eher für die Küche und andere Innenräume geeignet.

Den Außenbereich mit geflammten Granitfliesen gestalten

Wie bereits erwähnt, sind die geflammten Granitfliesen besonders gut für den Außenbereich geeignet, da sie die notwendigen Anforderungen der Rutschsicherheitsklassen R11-13 erfüllen und daher besonders sicher sind. Dazu gesellen sich andere, wichtige Vorteile. So ist das Material Granit sehr robust und unempfindlich gegen Kratzer. Schmutz kann nur sehr schwer eindringen und die Fliesen sind im Allgemeinen sehr pflegeleicht. Diese Eigenschaften machen Granitfliesen- und platten zu einem sehr beliebten Baustoff. Man bekommt sie in zahlreichen Farbabstufungen und Modellen und sie sind unkompliziert zu verlegen. Bei Fragen kann man sich Rat bei einem Fliesenleger in der Nähe suchen, der kompetent Auskunft gibt und auch über die Preisgestaltung informiert.

Dank Barrierefreiheit auch im Alter noch selbstbestimmt wohnen

Es ist allgemein bekannt, dass die Menschen in unserer Gesellschaft immer älter werden. Damit ändern sich aber auch die Ansprüche, die an Wohnungen für Senioren gestellt werden, denn viele sind geistig und körperlich so fit, dass sie selbstbestimmt und selbstständig leben und wohnen können, wenn das Umfeld ihren Anforderungen angepasst wird. Die Rede ist vom barrierefreien Wohnen, durch welches der Alltag so bequem wie möglich gestaltet wird. Aber nicht nur für ältere und körperlich behinderte Menschen ist barrierefreies Wohnen von Vorteil, auch für Familien mit kleinen Kindern kann es sinnvoll sein, da Unfälle vermieden werden können.

Rutschfeste Fliesen gehören unbedingt dazu

Unfälle vermeiden gehört in jedem Fall zu den wichtigsten Faktoren des barrierefreien Wohnens. Schnell ist man auf nassen Fliesen im Bad oder auf der Terrasse ausgerutscht und hat sich ernsthaft verletzt. Deshalb sollte dieser Bodenbelag unbedingt rutschfest sein. Man unterscheidet verschiedene Rutschhemmungsklassen, von denen Keramikfliesen und Feinsteinzeugplatten der Klassen R9 und R10 für das barrierefreie Wohnen am geeignetsten sind. Außerdem lässt sich durch den Einsatz einer Fussbodenheizung der Einbau von Heizkörpern vermeiden. Das spart Platz und verringert die potentiellen Gefahrenquellen. Außerdem bietet die Fussbodenheizung den Vorteil, dass die verlegen Fliesen schneller trocknen und so ebenfalls Stürze vermieden werden können.

Ebenerdige Duschen erhöhen den Komfort

Bodenebene Duschen sind auch in Privatheimen immer mehr auf dem Vormarsch. Dies hat natürlich in erster Linie praktische Gründe, erleichtern sie doch den Einstieg in die Dusche und schaffen so ein Stück Selbstständigkeit. Doch auch optische Vorteile sind nicht von der Hand zu weisen, erlaubt es diese Art der Dusche doch, einen einheitlichen Bodenbelag ohne Übergänge zu verlegen, so dass das Badezimmer insgesamt größer wirkt. Man kann bodengleiche Duschen sowohl mit als auch ohne ein Unterbodenelement verlegen. Dieses ist eine wasserdichte, dünne Platte, die man in den Estrich einbringt und auf die die Fliesen dann direkt aufgebracht werden können. Da für den Wasserabfluss ein Gefälle benötigt wird, muss dieses, falls keine Bodenplatte verwendet wird, im Estrich erzeugt werden. Für ältere bzw. behinderte Menschen wird die Dusche zusätzlich mit Haltegriffen sowie einer Sitzmöglichkeit ausgestattet.

Glasmosaik richtig verlegt – am besten vom Fachmann

Glasmosaikfliesen haben einen ganz besonderen optischen Reiz. Sie schillern und werten durch ihre luzide Transparenz jeden Wohnraum auf. Doch diese Transparenz ist es auch, die dafür verantwortlich ist, dass das Verlegen der Fliesen nicht ganz einfach ist. Damit keine Klebereste durchscheinen und die Fugen einwandfrei sind, sollte man das Verlegen unbedingt von Fachleuten übernommen werden, denn die Erfahrung zeigt, dass man dann mehr Freude an seinen gläsernen Fliesen hat. Aber auch wenn es empfehlenswert ist, die Arbeiten nicht selbst vorzunehmen, wollen wir hier die wichtigsten Abläufe schildern.

Die nötigen Vorarbeiten

Zuallererst muss sichergestellt werden, dass der Boden zum Verlegen der Fliesen geeignet ist. Der Untergrund muss ganz eben und ohne Risse und abgeplatzte Stellen sein. Ist dies nicht der Fall muss der Boden zunächst sorgfältig gespachtelt werden, um Risse und eventuelle Höhenunterschiede auszugleichen, die sich aufgrund des kleinen Formates sonst sofort auf die Glasfliesen übertragen würden. Des weiteren ist es wichtig, den passenden Fliesenkleber auszuwählen und auch nicht zu sparsam mit diesem umzugehen. Beim Material gibt es verschiedene Optionen. Viele Fliesenleger verwenden gern einen weißen Kleber auf Kunststoffbasis, der sich dadurch auszeichnet, dass er sehr schnell trocknet. Eine weitere Variante, die immer häufiger genutzt wird, ist Epoxidharz-Mörtel, der eine Kombination aus Fliesenkleber und Fugenmasse ist. Es gibt ihn in den unterschiedlichsten Farbabstufungen, sodass sich immer das Passende findet. Dieses Material nimmt auch keine Feuchtigkeit auf, sodass die unattraktiven Verfärbungen, wie man sie von früher kennt, nicht mehr auftreten können.

Glasfliesen verlegen, aber sorgfältig

Vor dem Verlegen der Fliesen wird zunächst der Fliesenkleber aufgebracht. Je nachdem, wie stark die Mosaikfliesen sind, wird dafür eine Zahnkelle „3×3“ bis „6×6“ verwendet. Zudem muss man darauf achten, dass die Fliesen nicht zu tief in das Klebebett drückt und übermäßiges Herausquellen des Fliesenklebers vermeidet. Für das Festdrücken der Platten haben sich ein nicht zu kleines Anklopfbrett oder aber ein Gummiroller als am besten geeignet erwiesen. Falls noch Korrekturen vorgenommen werden müssen, muss man die Kacheln immer ziehen, nie schieben, damit keine unregelmäßigen Fugen entstehen.

Naturstein-Platten – eine sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Fliesen

Bei der Wohngestaltung kommen Naturstein-Platten immer häufiger zum Einsatz. Immerhin verleihen sie den Wohnräumen ein außergewöhnliches und damit besonderes Ambiente. Neben dem exklusiven Aussehen schaffen es die Fliesen aus Naturstein auch, durch Qualität zu überzeugen. Hier erfahren Sie, warum das so ist.

Allgemeines zu Naturstein-Platten

Die Millionen Jahre alten Natursteine werden heute mit wenig Aufwand aus den Steinbrüchen abgebaut und zu Steinplatten verarbeitet. Als solche können sie sowohl als Boden- oder Wandverkleidung in den Innenräumen eingesetzt werden oder selbst Terrassen verzieren. Die Innen- und Außenbereiche werden durch die Fliesen aus Naturstein-Platten zu harmonischen Erholungsorten. Dabei sind diese Fliesen ökologisch völlig unbedenklich, da sie aus rein natürlichem Baumaterial bestehen. Wir erklären Ihnen die sonstigen Eigenschaften der Naturstein-Platten.

Eigenschaften

Naturstein wurde bereits im antiken Rom zur Gestaltung der Bäder verwendet. Dabei stellt sich natürlich die Frage, welche Vorzüge die Naturstein-Platten neben ihrem exklusiven Aussehen bieten können. Darauf gibt es eine Reihe Antworten, die wirklich überzeugend sind:

– Naturstein ist anti-allergen, zumal er als rein natürliches Baumaterial keine Schadstoffe enthält.
– Fast alle Natursteine sind sehr frostbeständig und weisen eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Feuchtigkeit und hohen Temperaturen auf.
– Manchmal wird den Naturstein-Platten vorgeworfen, nicht pflegeleicht zu sein. Dabei sind diese, insbesondere geschliffen, wirklich leicht zu pflegen.
– Naturstein-Platten tragen zu energieffizientem Heizen bei, da sie wegen der natürlich hohen Leitfähigkeit die Wärme der integrierten Heizung optimal in den Raum leiten.
– Natursteine sind sehr beständig gegenüber mechanischen Einflüssen. Dies betrifft vor allem Hartgesteine, wie beispielsweise Basalt oder Quarzit.

Naturstein stellt einen idealen Werkstoff dar, sowohl in optischer, als auch in funktionalen Hinsicht. Dazu lässt er sich entweder als Fensterbank, als Bad-Waschtisch oder als Bodenbelag für jede Immobilie verarbeiten.

Auswahl der richtigen Gesteinsart

Wenn Sie sich dazu entscheiden, Fliesen aus Naturstein-Platten in Ihrem Zuhause verlegen zu lassen, sollten Sie berücksichtigen, dass die verschiedenen Gesteinsarten jeweils unterschiedliche Vorzüge aufweisen können. So stehen neben Marmor beispielsweise Schiefer, Basalt, Quarzit, Sandstein, Granit, Travertin oder Kalkstein zur Verfügung. Für die Auswahl des richtigen Gesteins ist oft die Farbe entscheidend. So wird für ein Bad im mediterranen Stil Sandstein oder Travertin ausgewählt. Schiefer, Marmor oder Granit sind in Rot, Rosé, Dunkelgrün, Blau, Grau und Schwarz erhältlich, so dass den Gestaltungsideen der einzelnen Räume keine Grenzen gesetzt werden.

Neben den Farben und Mustern variieren auch die Eigenschaften der einzelnen Gesteine. So wird Travertin gern für das Bad oder den Pool-Bereich ausgewählt, da er dank der porösen Oberfläche Rutschsicherheit bietet. Die Auswahl des jeweiligen Natursteins wird also auch durch den Verwendungszweck bestimmt.

Die Kosten der Naturstein-Platten

Der Preis hängt von der jeweiligen Gesteinsart ab. Auch innerhalb einer Gesteinsart können die Preise variieren – abhängig von Farbe, Muster und der Verarbeitungsart. Der Preis wird zusätzlich durch die Plattendicke beeinflusst. Daher sind die folgenden Angaben lediglich als Richtwerte zu verstehen. Für einen exakten Preis sollte ein Fachhandel kontaktiert werden.

Travertin oder Schiefer kosten ca. 30 EUR/m2
Basalt und Kalkstein kosten ca. ab 40 EUR/m2
Platten aus Sandstein kosten ca. 50 EUR/m2
Marmor kostet ca. 65 EUR/m2

Fazit

Die Platten aus Naturstein besitzen nicht nur exklusives Aussehen, sondern überzeugen durch ihre Stabilität und die Hitze- und Frostbeständigkeit. Dank hoher Wärmeleitfähigkeit leiten sie optimal die Wärme in den Raum und sind daher energieeffizient. Somit bereichern die Fliesen aus Naturstein Ihr Zuhause nicht nur in optischer, sondern auch in funktionaler Hinsicht.

Wie berechnet man den voraussichtlichen Verbrauch an Fliesenkleber?

Wenn Sie Ihre Fliesen selbst verlegen möchten, sollten Sie sich im Vorhinein über den ungefähren Bedarf an Material im Klaren sein. Das betrifft nicht nur die Kacheln selbst, sondern auch anderes Verbrauchsmaterial wie den Fliesenkleber, denn nichts ist ärgerlicher, als mit dem Verlegen fast fertig zu sein, um dann zu bemerken, dass der Kleber ausgegangen ist und man noch einmal zum Baumarkt muss. Zu viel kaufen ist auch nicht optimal, denn was soll man hinterher mit dem überschüssigen Material anfangen und nebenbei verursacht das auch Kosten, die nicht sein müssen. Da ist es doch besser, sich vorher den ungefähren Bedarf anhand der Fläche, die gefliest werden soll, auszurechnen. Der Bedarf an Fliesenkleber ist dabei von unterschiedlichen Faktoren abhängig, die im Folgenden benannt werden sollen.

Fliesenkleberverbrauch ermitteln

Um den Verbrauch an Fliesenkleber zu kalkulieren, muss man das Verfahren, in dem die Fliesen verlegt werden sollen, miteinbeziehen, da jeweils unterschiedlich dicke Schichten an Bindemittel benötigt werden. Während die Schicht beim Dickbettverfahren um die 20-30 mm dick sein muss, benötigt man beim Dünnbettverfahren nur 2-6 mm Schichtdicke. Bei der Anwendung der Dünnbettmethode gibt es wiederum verschiedene Verfahrensweisen, die auch Einfluss auf den Klberverbrauch haben. Beim sogenannten Floating-Verfahren z.B. wird zunächst Fliesenkleber mit einer Glättekelle auf den Unebenheiten verstrichen, bevor die eigentliche Kleberschicht kommt, die mit einem Zahnspachtel aufgetragen wird. Zahnspachtel gibt es in verschiedenen Zahngrößen, deren Gebrauch wiederum von der Kantenlänge der zu verlegenden Fliesen abhängt, d.h. größere Fliesen werden mit einer tieferen Zahnstärke verlegt als kleinere.

Die Berechnung

Hat man sich also für ein Verfahren, Dickbett oder Dünnbett, entschieden, kann man ganz einfach die Berechnung durchführen. Man benötigt nur noch die Angaben des Herstellers zum Gebrauch, also z.B. wie viel Wasser zugegeben werden muss, und das Verhältnis der Fliesengrößen. Hier ein Beispiel: Sie haben eine Fliesengröße von 108-200 mm Kantenlänge, für die Sie einen Zahnspachtel von 6mm Zahntiefe benötigen. Daraus ergibt sich ein Verbrauch von ca. 2,7 kg Fliesenkleber. Am besten lässt man sich im Fachhandel beraten, um die optimale Menge an Kleber herauszufinden. Im Internet finden sich auch entsprechende Rechner, mit denen Sie Ihren Bedarf ermitteln können.

Steinteppich im Bad – eine clevere Alternative zu Fliesen

Steinteppich wird im Bad zu einer immer beliebteren Alternative zu Fliesen oder anderen Bodenbelägen. Das ist angesichts der Vorteile, die er bietet, nicht verwunderlich. Denn er besticht nicht nur durch seine optischen Vorzüge, sondern ist zudem auch besonders leicht zu pflegen, robust und hat allergikerfreundliche Eigenschaften. Steinteppich steht für große Strapazier- und Widerstandsfähigkeit und wird daher besonders häufig dort eingesetzt, wo der Bodenbelag hohen Anforderungen ausgesetzt ist. Dies gilt vor allem für den Außenbereich, also vor allem Balkons und Terrassen, doch in letzter Zeit erobert er auch Küchen und Bäder. Wer Steinteppich allerdings in Feuchträumen verlegen möchte, sollte dies aber unbedingt fachgerecht tun und auch die notwendige Nachbehandlung nicht vernachlässigen.

Was ist Steinteppich und warum ist er so beliebt?

Die Beliebtheit des Steinteppichs im Bad als Alternative zu gewöhnlichen Fliesen lässt sich aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften erklären. Er besteht aus Kieseln und einem Bindemittel, beispielsweise Polyurethan oder auch Epoxid. Diese Mischung wird im feuchten Zustand auf den hergerichteten Untergrund aufgebracht. Daher ist der fertige Bodenbelag fugenlos und besonders leicht zu reinigen, denn Schmutz, der sich in Ritzen und Zwischenräumen ansammelt, entfällt. Außerdem verfügt der Steinteppich über eine raue Oberfläche und wirkt daher rutschhemmend. Nicht unterschlagen werden sollen die schalldämmenden Eigenschaften und die enorme Belastbarkeit des Materials, mit dem sich zudem hervorragend gestalten lässt. Alles in allem ist Steinteppich also ein Bodenbelag, der bestens für das Bad geeignet ist.

Was muss man beachten?

Der Steinteppich lässt sich im Prinzip auf jedem beliebigen Untergrund verlegen, der allerdings entsprechend vorbereitet werden muss. Zunächst einmal muss der Untergrund staub- und fettfrei sein. Wenn der Steinteppich im Badezimmer verlegt werden soll, muss der darunterlegende Boden auch abgedichtet werden, um ihn vor Wasserschäden zu schützen. Dazu eignet sich z.B. eine Flüssigfolie, z.B. mineralischer Dichtungsschlämme. Nach dem Verlegen sollte der Steinteppich zusätzlich versiegelt werden, damit er optimal vor Abnutzung geschützt wird. Am besten überlässt man das Verlegen und Versiegeln des Steinteppichs einem Profi. So kann man sicher sein, dass alle Arbeiten fachgerecht ausgeführt werden.

Mehr Komfort durch stufenlose Bäder

Der Wunsch nach mehr Komfort wird in Badezimmern immer größer. Zu den neuen Trends gehören ebenerdige Duschen. Vielseitig einsetzbare Fliesen bieten hier besondere Gestaltungsmöglichkeiten. Statt mittels Becken und Duschkabine eine Raumbegrenzung zu erschaffen, wird der Abfluss bei dieser Variante direkt in den Boden integriert. Der Vorteil: es herrscht mehr Bewegungsfreiheit und auch optisch gewinnt der Raum an Größe.

Diese Anforderung sollte ein stufenloses Bad erfüllen

Für die richtige Umsetzung eines stufenloses Bades, ist der Einbau des Ablaufs einer der wichtigsten Punkte. Denn anders als in Duschkabinen mit Becken, wird Wasser im barrierefreien Bad nicht durch Begrenzungen in seine Schranken gewiesen. Zudem kommt das Wasser direkt mit dem Bodenbelag in Kontakt. Läuft das Wasser daher zu langsam ab, können Überschwemmungen die Folge sein. Weitere Schäden könnten durch feucht werdendes Mauerwerk entstehen. Um diese Risiken zu vermeiden sollte ein zügiger Wasserablauf angestrebt werden. Neben der Umsetzung durch eine Punktentwässerung bieten sich hierzu auch Rinnen als Ablauf an. Beim Material der Fliesen haben Sie im Grunde freie Wahl. Von Keramik bis Naturstein ist hier nahezu alles möglich. Arbeiten Sie allerdings mit Unterbodenplatten, können Sie sich zwischen einem integrierten Bodenablauf oder für eine passende Maßanfertigungen entscheiden. Sollten Sie auf Unterbodenplatten verzichten, haben sie hingegen den Vorteil die Position für einen Bodenablauf frei festlegen zu können. Vorausgesetzt, Sie planen ein entsprechendes Gefälle für die Wasserzuführung mit ein.

Für Schalldämmung und Isolierung lieber zum Experten

Neben einem geeigneten Ablauf sind für umliegende Räume und für das Mauerwerk eben auch die Schalldämmung und eine gewissenhafte Isolierung von großer Bedeutung. Simples Fliesen legen reicht hierzu nicht aus. Eine fachgerechte Installation vom Experten wird dazu dringend empfohlen. Sonst entpuppt sich das vermeintlich barrierefreie Bad im Nachhinein als akustischer Störfaktor und Verursacher von gravierenden Schäden. Im Gegenzug erhalten Sie vom Fachmann ein ordentlich gefliestes Bad, mit genau dem Komfort, der gewünscht war.

Balkonfliesen durch fachmännische Versiegelung schützen

Wer seine Balkon- oder Terrassenfliesen nicht fachmännisch versiegelt hat, erlebt nach dem Winter womöglich sein blaues Wunder: gesprungene Fliesen und ausgeschwemmtes Mauerwerk, denn der Bodenbelag im Außenbereich ist Witterungsbedingungen wie Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen und Frost schutzlos ausgeliefert, so dass es schnell zu Schäden kommen kann. Wasser dringt durch feinste Risse oder undichte Fugen in das Material, das dann bei Frost zerstört wird. Oder es schwemmt das Mörtelbett aus, wodurch der Untergrund sukzessive aufgelöst wird. Dem gilt es entgegenzuwirken und die Fliesen zu schützen. Diesem Zweck dient eine Versiegelung, die auch dafür sorgt, dass die Reinigung der Fliesen leichter von der Hand geht, denn wenn die Poren des Materials verschlossen sind, kann nur wenig Schmutz eindringen. Die Versiegelung der Balkonfliesen sollte daher immer fachgerecht durchgeführt werden.

Die richtige Vorgehensweise

Besonders wichtig ist die Versiegelung bei Steingut- oder Natursteinfliesen, doch auch bei Keramik und anderen Materialien ist sie empfehlenswert. Geeignete Mittel bekommt man im Fachhandel in unterschiedlichen Preisklassen, es gibt aber auch farblose Lackierungen, die auf Temperaturunterschiede und Einwirkungen mechanischer Art flexibel reagieren. Dazu sollte der Boden allerdings intakt sein und keine Schäden aufweisen.
Sehr effektiv ist auch die moderne Form der Versiegelung mit Nanotechnologie. Durch eine spezielle Hydrophobie (wasserabweisende) Oberflächenbeschichtung erreicht man den sogenannten Lotuseffekt, bei dem Schmutz und Feuchtigkeit ganz einfach abprallen. Zur Reinigung wird dann in der Regel eigentlich nur noch klares Wasser benötigt.

Auch die Fugen müssen versiegelt werden

Beim Versiegeln der Balkonfliesen sollte man auf keinen Fall die Fugen vergessen, denn gerade hier hat es die Feuchtigkeit besonders leicht, einzudringen. Fugenmasse gibt es ebenfalls im Fachhandel, sogar in den unterschiedlichsten Farbvarianten, so dass Schutz mit der passenden Optik verbunden werden kann. Da nicht jede Fugenmasse zu jeder Fliesenart passt, sollte man sich am besten von einem Fachmann beraten lassen, damit Fliesen, Fugendichtmasse und die Fliesenversiegelung bestens zueinander passen und der Boden Ihres Balkons oder Ihrer Terrasse so optimal vor harten Witterungsbedingungen geschützt ist.

Die Terrasse mit Holzfliesen gestalten

Der Frühling ist endlich da, die Gartensaison wird eingeläutet und die Terrasse nach langem Winterschlaf wieder auf Vordermann gebracht. Oft reicht es aber nicht, die Bepflanzung zu erneuern und die Gartenmöbel aus dem Winterquartier zu holen. Um einen perfekten optischen Eindruck zu erzielen, sollte auch der Terrassenboden unbedingt zum Gesamtkonzept passen. Dafür kommen verschiedene Materialien zum Einsatz. Fliesen aus Holz sind eines davon, denn sie harmonieren besonders gut mit der grünen Umgebung und zaubern eine gemütliche Atmosphäre. Nicht jede Holzart ist allerdings gleichermaßen zu diesem Zweck geeignet, denn die Fliesen sollten robust, wetterfest und außerdem leicht zu pflegen sein, damit ihnen äußere Einflüsse wie Sonne, Regen und Temperaturschwankungen nichts anhaben können. Tropenhölzer wie Bangkirai und Ipe sind besonders hart und erfüllen daher diese Kriterien besonders gut. Sie halten bis zu 30 Jahren. Umweltfreundlichere Rohstoffe wie Kiefer oder Fichte eignen sich ebenfalls, haben allerdings eine kürzere Lebensdauer und benötigen einen erhöhten Pflegeaufwand.

Holzfliesen – eine gute Wahl für die Terrasse

Die Variante, die Terrasse mit Holzfliesen zu verlegen, bietet einige Vorteile, denn es gibt praktische Stecksysteme, mit denen man den Boden schnell und einfach verkleiden kann, ohne dass eine spezielle Unterkonstruktion vonnöten ist. Dies setzt allerdings einen ebenen und festen Untergrund voraus. Das Holz kommt bereits zu Fliesen zugeschnitten und macht daher die Flächenberechnung ganz leicht. Die Fliesen können zu unterschiedlichen Mustern verlegt werden. Werden alle Hölzer in die gleiche Richtung ausgerichtet, entsteht ein gleichmäßiges Muster, während eine versetzte Ausrichtung die Fussbodengestaltung etwas auflockert und belebt.
Um einen stabilen Boden zu erhalten sollte man ausreichend dicke Hölzer wählen, denn es gilt, je dicker das Holz, desto stabiler der Bodenbelag.

Die Preise der Holzfliesen

Über die Preise für die Holzfliesen lässt sich pauschal nichts sagen, denn sie sind sehr stark von der Qualität des jeweiligen Holzes abhängig. Die genannten Klimasysteme gibt es aber bereits ab günstige dreissig Euro pro Quadratmeter. Eine günstige Alternative zu Holz sind Fliesen in Holzoptik, die pflegeleicht un robust sind, trotzdem aber die Wärme und die Struktur von Holz haben.

Natursteinfliesen gekonnt verfugen

Fliesen aus Naturstein bieten viele Vorteile und bestechen durch ihre mannigfaltigen optischen Reize. Die unterschiedlichen Materialien wie Marmor, Sandstein oder Granit bieten eine unüberschaubare Vielfalt an Maserungen und Färbungen, sodass jede Fliese zum Einzelstück wird und die Gestaltungsmöglichkeiten nahezu unbegrenzt sind. Aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften stellen die Fliesen aber auch besondere Ansprüche an das zu verwendende Fugenmaterial. Naturstein hat eine sehr poröse Struktur, daher ist es empfehlenswert, schnelltrocknendes Fugenmaterial zu verwenden, damit keine Verfärbungen entstehen. Die Fugen lassen sich mithilfe eigens für diesen Zweck bedachter Fugenmörtel bzw. Dichtstoffen aus Silikon wasserdicht machen.

Wie verfugt man Natursteinfliesen richtig?

Fliesen aus Naturstein werden in der Regel nicht versiegelt, sondern nur poliert. Aus diesem Grund sind sie sehr empfindlich was Fremdstoffe angeht. Verfugungen sollten daher unbedingt mit geeigneten, schnell trocknenden Dichtstoffen für Natursteine vorgenommen werden, die die Ränder der Fliesen nicht verfärben können. Ölhaltige Dichtstoffe könnten beispielsweisse unattraktive Fettränder hinterlassen. Der Nachteil dieser Fugenmaterialien liegt darin, dass die geringe Abbindezeit auch ein zügiges Arbeitstempo nötig macht. Solbad das Fugenmaterial aufgebracht wurde, muss der Überschuss beseitigt werden, denn ist es einmal getrocknet, lässt es sich nur schwer wieder entfernen.

Welches Material ist das richtige?

Als Fugenmaterial für Natursteinfliesen stehen einerseits Mörtel und andererseits Silikon zur Verfügung. Diese gibt es in unterschiedlichen Farbvarianten, sodass sie perfekt an die zu verarbeitenden Fliesen angepasst werden können. Falls man die passende Farbabstufung trotzdem nicht findet, kann man sie mithilfe von Farbpigmenten selbst anmischen, die es in Pastenform gibt. Fugenmörtel muss vor der Verarbeitung meist mit Wasser angezischt werden. Durch seine Eigenschaften, die ihn wasserfest und frostbeständig machen, ist er sowohl zur Verwendung im Außen- als auch im Innenbereich geeignet. Abpackenden zu fünf Kilo gibt es bereits ab zwanzig Euro im Handel.
Fugenmaterial aus Silikon ist bereits fix und fertig und kann ohne vorheriges Anmischen verwendet werden. Es ist in Tuben erhältlich, die über eine Spritzhilfe verfügen, mit der man das Material zielgerichtet dort aufbringen kann, wo es hin soll. Daher ist es auch hervorragend zur Ausbesserung schadhafter Stellen geeignet. Da Silikon elastisch ist, eignet es sich besondres zur Verfügung stark beanspruchter Flächen, wie z.B. Bodenbelägen.