So rührt man Fliesenkleber richtig an

Um sich auf das Fliesen legen vorzubereiten, muss man sich auch mit dem passenden Fliesenkleber befassen. Hat man das richtige Produkt gefunden, muss man es gegebenenfalls vor Beginn der Arbeiten anrühren, denn nur Dispersionskleber ist bereits gebrauchsfertig im Handel erhältlich. In den meisten Fällen muss kann den Fliesenkleber jedoch als Pulver kaufen, das noch angerührt werden muss. Das hat den Vorteil, dass Volumen gespart wird und man weniger schleppen muss. Allerdings hat man die Arbeit des Anrührens.

Fliesenkleber anrühren ist nicht schwer

Um den Fliesenkleber anrühren zu können, benötigt man noch einige Utensilien. Zuallererst ist das ein Gefäss, indem man die Komponenten mischen kann. Am besten sind Baueimer oder Mörtelkübel, die man im Baumarkt für kleines Geld erhält. Ein Baueimer kostet um die fünf Euro. Zudem empfiehlt sich die Anschaffung eines Wendelrührers oder eines spiralförmigen Mörtelmixers, der die Arbeit enorm erleichtert. Man kann ihn in einer Bohrmaschine befestigen, wofür ein Sechskantschaft benötigt wird. Preislich liegt ein Wendelrührer bei circa acht Euro. Das Pulver wird zusammen mit der auf der Packung angegebenen Menge Wasser in das Gefäß gegeben und sorgfältig verrührt. Man sollte aber unbedingt darauf achten, nur so viel Kleber anzurühren, dass man ihn innerhalb von 15 Minuten verbrauchen kann, da er sonst zu schnell austrocknet. Die Masse sollte glatt gerührt werden und ist dann einsatzbereit.

Auf die Gesundheit achten

Bei der Entfernung von Kleber auf Fliesen, aber auch beim Anrühren des Fliesenklebers sollte man unbedingt auf seine Gesundheit achten, denn bei beiden Vorgängen entsteht feiner Zementstaub, der keinesfalls eingeatmet werden sollte. Der Grund ist, dass in dem Pulver Chromat enthalten sein kann, das unter dem Verdacht steht, Krebs erregend zu sein, und Allergien auszulösen. Deshalb sollte man beim Anrühren des Fliesenklebers unbedingt eine Atemschutzmaske und wasserfeste Handschuhe tragen, um sich effektiv zu schützen. Es ist zudem empfehlenswert, die Handschuhe auch beim Fliesen verlegen zu tragen. Wichtig ist es auch, den Fliesenkleber nach Ablauf des Verfallsdatums nicht mehr zu verwenden, da die Chromatkonzentration dann weiter steigt.

Fliesen gibt es aus verschiedenen Materialien

Das Verlegen von Fliesenspiegeln und gefliesten Fußböden ist immer darauf angelegt, dass diese lange halten. Denn einerseits ist das Verlegen oft mit hohen Kosten verbunden und andererseits immer sehr aufwendig. Daher sollte man sich bei der Auswahl der Fliesen nicht nur von dem optischen Eindruck leiten lassen. Das Material und die damit verbundene Qualität sollten bei der Auswahl im Vordergrund stehen, da es hier durchaus große Unterschiede gibt.

Die richtige Auswahl treffen

Durch das unterschiedliche Material, aus denen Fliesen gefertigt sind, ergeben sich für sie natürlich auch spezifische Einsatzzwecke, die man bei der Auswahl beachten sollte. Egal, ob man Wandfliesen oder aber Bodenfliesen benötigt, die jeweiligen Produkteigenschaften, die sich aus den Materialien ergeben, sind alle mit Vor- und Nachteilen behaftet. Je nachdem, ob man einen Fliesenspiegel haben möchte oder einen gefliesten Boden, sind die Anforderungen an das Material auch verschieden. Daher sind die Materialeigenschaften für den benötigten Zweck auch zu berücksichtigen, damit Erscheinungsbild und Funktion für eine lange Dauer gegeben sind.

Unterschiedliche Flieseneignung für verschiedene Orte

Der Stil im mediterranen Look ist aktuell bei vielen sehr beliebt. Daher sind auch Terrakottafliesen gerade absolut angesagt. Zudem kann man sie natürlich auch für ein rustikales Erscheinungsbild nutzen. Man bekommt die Terrakottafliesen in unterschiedlichen Ausführungen, mit Glasur oder ganz naturbelassen mit einer glatt geschliffenen Oberfläche und auch mit einer rauen Oberfläche. Möchte man die Terrakotta als Fußbodenbelag einsetzen, dann ist eine spezielle Behandlung mit Wachs, Cootobeize oder ähnlichen Stoffen nötig. Denn ohne diese Behandlung verlieren die Terrakottafliesen schnell ihre Schönheit. Kleine Kacheln bekommt man meist bei Mosaikfliesen. Damit das Verlegen dieser kleinen Kacheln erleichtert wird und nicht eine Ewigkeit andauert, ist es von Vorteil, wenn die Mosaikfliesen schon auf Matten geklebt sind. Zudem bekommt man dadurch auch leichter ein gleichmäßiges Muster. Für Menschen mit einer Hausstauballergie sind Natursteinfliesen sehr empfehlenswert, da sie als antiallergisch gelten. Eine besonders edle und exklusive Wirkung hat der Marmor. Und auch wenn man den Marmorboden einfach reinigen kann, ist er nur bedingt für das Badezimmer oder die Küche geeignet. Denn Laugen oder Säuren schaden dem Marmor sehr. Granit bekommt keine Kratzer, aber dafür umso leichter Flecken, auch wenn man mit einer Versiegelung zur Schonung beitragen kann. Eine Anti-Rutsch-Wirkung haben Kalksteinfliesen. Sie sind auch sehr robust, aber nur kompliziert zu reinigen. Eine gute rutschhemmende Oberfläche haben auch Schieferfliesen. Zudem sind sie sogar frosthart. Jedoch sind auch Schieferfliesen nur schwer zu reinigen und müssen auch unbedingt versiegelt werden.

Wie ermittelt man die richtige Fugenbreite?

Das Verlegen von Fliesen setzt vor Beginn der Arbeiten einiges an Vorbereitungen und Planung voraus. Besonders wichtig ist es, die zu fliesende Fläche sorgfältig zu vermessen, denn nur so kann man den voraussichtlichen Materialbedarf bestimmen. Dazu gehört nicht nur die Anzahl der Fliesen, sondern auch die Menge der anderen benötigten Werkstoffe wie Fugenmörtel oder Fliesenkleber. Während mit dem Fliesenkleber die Fliesen befestigt werden, benötigt man den Fugenmörtel als Schutz vor eindringender Feuchtigkeit und zum Ausgleich von Spannungsunterschiede, die bei unterschiedlicher Belastung auftreten können. Dazu wird er übereinstimmend zur Fugenbreite zwischen die Kacheln gezogen. Die Fugenbreite ist abhängig von der Größe der Platten, aber auch vom Material.

Bestimmen der Fugenbreite

In der Regel wird die Fugenbreite mittels der Fliesenfläche bestimmt, wobei besonders das Format der einzelnen Fliesen von Bedeutung ist. Dabei gilt: je kleiner die Fliese, desto schmaler die Fuge. In der Regel liegt die Varianz der Fugenbreite zwischen zwei und zwanzig Millimetern. So kann man z.B. bei einer Kantenlänge von 200 Millimetern von einer Fugenbreite von 3 Millimetern ausgehen. Beim Verlegen werden die Platten mit Hilfe von sogenannten Fugenkreuzen gerade ausgerichtet.

Fugenbreite bei verschiedenen Fliesenmaterialien

Nicht zu vernachlässigen bei der Bestimmung der richtigen Fugenbreite ist die verwendete Fliesenart, denn unterschiedliche Materialien bedürfen unterschiedlicher Fugenbreiten. Außerdem spielt es eine Rolle, ob die Kacheln an der Wand oder am Boden verlegt werden soll. Im Allgemeinen kann man davon ausgehen, dass die Fugenbreite an der Wand geringer ist als die am Boden. Bei Fliesen aus Naturstein sollte die Breite der Fugen nicht größer als vier Millimeter sein, dasselbe gilt z.B. auch für Feinsteinzeug. Der Grund dafür ist, dass die Fugen nach dem Auftragen so schnell wie möglich trocknen müssen, damit das Eindringen von Feuchtigkeit verhindert wird.
Welches Fugenmaterial Sie verarbeiten, bleibt Ihnen überlassen, möglich ist jedes. Es empfiehlt sich jedoch, die Fugenbreite von vornherein festzulegen und den Materialbedarf danach zu berechnen. Wer sich bei der ganzen Problematik nicht sicher ist, kann aber guten Gewissens einen erfahrenen Profi um Rat fragen.

Harmonie im Bad mit der passenden Fliesenfarbe

Fliesen sind aus aus den meisten Badezimmern nicht wegzudenken, denn als Wand- und Bodenbelag haben sie nicht nur zahlreiche praktische Vorteile wie Pflegeleichtigkeit und Robustheit zu bieten, sondern auch optische. Es gibt sie in riesiger Auswahl an Farben und Formaten, sodass man das Bad ganz nach seinen Vorstellungen ausstatten kann. Dabei hat es sich bewährt, wenn möglich den Raum als Ganzes zu planen und die Möbel schon von Beginn an mit ins Konzept einzubeziehen, damit ein harmonisches Gesamtbild entstehen kann. Ein Aspekt, den man in seine Überlegungen integrieren sollte, ist die Wahl der passenden Fliesenfarbe. Dieser soll im Folgenden näher beleuchtet werden.

Die Farbe der Fliesen beeinflusst die Raumatmosphäre

Die Fliesenfarbe des Bades sollte unbedingt auf die räumlichen Gegebenheiten abgestimmt werden, d.h. zum Grundriss und zur Größe passen, denn dadurch kann die seine Wirkung positiv beeinflusst werden. Verfügt man nur über ein kleines Badezimmer, ist es empfehlenswert auf knallige Farben zu verzichten und stattdessen zartere Farben auszuwählen, denn sonst kann man sich schnell eingeengt und erschlagen fühlen. Ein großes Bad dagegen verträgt auch kräftige Fliesenfarben und außergewöhnliche Farbkombinationen.
Auch die Lichtverhältnisse sind von enormer Bedeutung. In einem hellen Bad mit Tageslicht hat man zahllose Möglichkeiten, während man ein Bad ohne Fenster möglichst mit Fliesen in hellen Farben ausstatten sollte, um es freundlicher und geräumiger wirken zu lassen. Unterstützend können dabei auch Lampen, Möbel in hellen Farbtönen und Spiegel wirken, wenn sie entsprechend platziert werden.

Welcher Badtyp sind Sie?

Badbenutzer lassen sich grob in zwei Gruppen einteilen: diejenigen, die hier nur die nötigste Zeit verbringen, um sich fertig zu machen und diejenigen, die das Bad als Wellnessoase nutzen und sich gern und lange dort aufhalten. Für die erste Gruppe sind Fliesen in frischen und belebenden Farben empfehlenswert, während die zweite mit warmen und entspannenden Tönen besonders gut beraten ist. Letztendlich ist es aber vor allem wichtig, dass man sich in seinem Bad wohl fühlt und einem die Farbe gefällt, da kann es ruhig auch mal etwas ausgefallener sein.

Wie entfernt man Zementschleier nachhaltig?

Nach dem Verlegen von Fliesen bleibt häufig ein Zementschleier zurück, der vom Verfugen herrührt und die neugeflieste Fläche grau und unansehnlich erscheinen lässt. Diesen zu entfernen ist nicht ganz leicht, mit dem richtigen Reinigungsmittel aber dennoch kein Problem. Der Reiniger sollte unbedingt sehr sorgfältig ausgewählt werden, damit keine irreparablen Schäden an den neuen Wand- und Bodenfliesen entstehen. Entscheidend ist dabei das Material, aus dem die Fliesen bestehen.

Welcher Reiniger ist der richtige?

Für die Entfernung von Zementschleiern gibt es unterschiedliche Reiniger, die entweder auf der Basis von Phosphor-, Salz- oder Amidosulfonsäure bestehen. Da der Zement überwiegend aus Kalk besteht, lässt er sich mit Hilfe von Säuren sehr gut entfernen, allerdings dauert das unterschiedlich lange. Phosphorsäure ist für fast alle Fliesenarten gut geeignet, braucht aber auch ihre Zeit, bis sie den Kalk vollständig aufgelöst hat. Vorsichtig sollte man allerdings mit Sandsteinfliesen, denn diese könnten sich eventuell grau verfärben. Amidosulfonsäure ist ebenfalls für die meisten Steinarten gut geeignet und erledigt die Arbeit sogar noch schneller. Bei der Verwendung von Salzsäure kann es zur Bildung von Rostflecken kommen, daher sollte man die Anwendung auf Natursteinfliesen vermeiden. Man kann die Säuren in Reinform aus dem Baumarkt verwenden oder aber spezielle Reiniger, die höher konzentriert sind und daher schneller wirken. Während bei den Säuren häufig eine mehrmalige Anwendung nötig wird, reicht bei den Reinigern meist eine einzige. Das spart Zeit und Nerven. Vor der Reinigung sollten die Fliesen unbedingt ausreichend gewässert werden. Damit verhindert man das Eindringen der Säuren in das Gestein. Nach der Anwendung muss die Fläche neutralisiert werden.

Hausmittel schaffen Abhilfe auf kleinen Flächen

Sind die zu reinigenden Flächen nur klein, kann man auch auf bewährte Hausmittel zurückgreifen. Hilfreich ist z.B. Zitronensäure. Einfach unverdünnten Zitronensaft auf die betroffenen Fliesen aufbringen, einige Zeit einwirken lassen und anschließend mit warmem Wasser nachwischen. Eine ähnliche Wirkung hat Essig. Einfach Essig und Wasser im Verhältnis 1:20 mischen, die Fliesen mit der Lösung anfeuchten, einwirken lassen und mit klarem Wasser abspülen.

Sind Terracottafliesen auch für den Küchenbereich geeignet?

Schon im alten Rom wurden Fliesen aus Terracotta als Bodenbeleg genutzt und bis heute erfreuen sie sich großer Beliebtheit, denn sie zaubern ein mediterranes Flair in jeden Raum. Doch sind sie auch für die Küche geeignet. Die Antwort auf diese Frage ist ein klares Ja, wenn man bei der Auswahl einiges beachtet. Terracottafliesen sind nämlich sehr pflegeleicht, haben aber auch eine ziemlich hohe Wasseraufnahmefähigkeit und reagieren daher empfindlich auf hohe Luftfeuchtigkeit.

Die richtigen Fliesen auswählen

Terracottafliesen, die in der Küche zum Einsatz kommen sollen, müssen also bestimmte Qualitätseigenschaften aufweisen, damit man lange Freude an ihnen hat. So ist unbedingt darauf zu achten, dass man Fliesen kauft, die gut versiegelt wurden, denn naturgemäß werden sie häufiger feucht gewischt als in anderen Räumen. Aufgrund seiner porösen Struktur nimmt Terracotta relativ viel Feuchtigkeit auf, sodass es zu hässlichen Flecken auf der Oberfläche der Platten kommen kann. Die Versiegelung beugt dem vor.
Ein Fliesenspiegel aus Terracotta ist in der Küche zwar durchaus denkbar, doch sollte man beachten, dass hier beim Kochen Fettspritzer entstehen können, die sich nur schwer entfernen lassen, wenn das Fett in das Material eindringt. Hochwertige und versiegelte Fliesen sind bei Terracotta als die Voraussetzung dafür, dass das Produkt und die Einrichtung lange super und schön bleiben.

Der Kauf von Terracottafliesen für die Küche

Das Angebot an entsprechenden Terracottafliesen ist riesig und manchmal kann man schon den Überblick verlieren, wenn man auf der Suche nach dem richtigen Produkt ist. Der Kauf ist sowohl im Internethandel als auch beim Fachhändler vor Ort möglich. Aufgrund der Vielzahl der Anbieter lohnt es sich, zunächst einen Preisvergleich zu machen, um ein preiswertes Produkt zu finden. Allerdings spielt bei Terracottafliesen nicht nur er eine Rolle, sondern vor allem ihre Qualität und die sachgemäße Verarbeitung an. Was nützen einem die billigsten Fliesen, wenn man sie schon bald wieder austauschen muss? Fragen Sie am besten einen Profi und bemühen Sie einen solchen auch für die Verlegung der Platten, so können Sie sicher sein, dass alles fachgerecht ausgeführt wird.

Silikonfugen von Schimmel befreien

Schimmel in der Wohnung mag niemand. Er sieht unappetitlich aus und ist vor allem äußerst gesundheitsschädlich. Doch gerade in solchen Räumen, in denen eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht wie z.B. im Badezimmer, fühlt er sich besonders wohl. Und auch wenn die Wände hier mit Fliesen versehen sind, die an und für sich eine besonders hygienische Wand- und Bodenverkleidung sind, ist man doch nicht ganz sicher vor Schimmelpilzen, denn sie siedeln sich gern in Silikonfugen an. Dabei kann man sie nicht sofort sehen, denn beim Wachsen bilden sie zunächst farblose Zellfäden und erst wenn sich der Schimmel vermehrt, werden gelbliche oder schwarze Sporen gebildet, die dann als die wohlgekannten Schimmelflecken sichtbar werden. Es dauert also eine Weile, bis man den Schimmel bemerkt. Um Schimmelbefall an Silikonfugen vorzubeugen, kann man schon beim Verlegen der Fliesen ein Material wählen, das pilzhemmend wirkt. So bekommt man das Problem erst gar nicht.

Schimmelpilze in Silikonfugen bekämpfen

Gibt es aber doch einen Befall, weil z.B. ein herkömmliches Dichtungssilikon verwendet wurde, sollte man den Schimmel möglichst schnell entfernen, um sich vor gesundheitlichen Schäden wie Allergien und Atemwegserkrankungen zu schützen. Besonders wichtig ist eine ausreichende Belüftung des betroffenen Raumes, denn durch die zirkulierende Luft trocknet er schneller und die Schimmelpilze werden ihres Nährbodens beraubt. Die Fenster sollten dabei nicht nur abgekippt, sondern möglichst vollständig geöffnet werden.
Wenn der Befall noch nicht zu weit fortgeschritten ist, kann man versuchen, die Fliesen und Fugen zu reinigen. Feuchtes Abwischen allein wird jedoch nicht ausreichen, denn die Schimmelfäden sitzen meist in oder unter dem Dichtungsmaterial. Man kann aber auf alte Hausmittel zurückgreifen. So sind z.B. der Einsatz einer Lösung aus Essigessenz und Wasser (1:4) oder auch einer Sodalösung (5%), die man in der Apotheke erhalten kann, probate Mittel bei der Schimmelbekämpfung. Oder man greift auf einen speziellen Anti-Schimmel-Reiniger zurück.

Hartnäckiger Schimmel bedarf drastischer Maßnahmen

Hat sich der Schimmel aber bereits unter den Fugen ausgebreitet, helfen diese Maßnahmen nicht mehr. Hier muss man die Silikonfugen erneuern. Man sollte bei der Neuverfugung darauf achten, gleich ein pilzhemmendes Silikon zu verwenden, um sich Schimmelprobleme in Zukunft zu ersparen.

Fliesen aus Schiefer – ein besonders edles Baumaterial

Fliesen aus Schiefer werden immer beliebter und das nicht ohne Grund, denn sie bringen ein zauberhaftes Ambiente in jeden Wohnraum uns sind sowohl als Wand- als auch als Bodenbelag hervorragend geeignet. Aber Schiefer ist nicht gleich Schiefer, die verschiedenen Materialien unterscheiden sich in einigen Punkten. Mit dem Begriff Schiefer bezeichnet man Gesteine, die durch verschiedene Materialablagerungen im Meer oder auf dem Festland entstanden sind, sogenannte Sedimentgesteine. Werden diese einem hohen Druck oder hohen Temperaturen ausgesetzt, entstehen komprimierte Schichtgesteine. Auch Sandstein gehört zu solchen Sedimentgesteinen. Schiefergesteine verfügen über einen besonders großen Anteil an Tonmineralien und sind im Gegensatz zu einigen anderen Gesteinsarten an parallelen Flächen sehr gut spaltbar und somit ausgezeichnet zu verarbeiten.

Besonders beliebt – Tonschiefer

Für die Herstellung von Fliesen wird sehr häufig der sogenannte Tonschiefer verwendet. Grundlage zur Entstehung von Tonschiefer ist Tongestein, dass sich unter der Einwirkung von Druck und hohen Temperaturen zunehmend verfestigt. Der sogenannte Ölschiefer ist für die Fliesenherstellung nicht so gut geeignet und wird aufgrund seines hohen Anteils an organischem Material besonders in der Rohöl- und Gasindustrie verwendet. Tonschiefer dagegen ist sehr robust und widerstandsfähig, insbesondere der brasilianische Schiefer „grey slate“ (zu deutsch: grauer Schiefer), der aber auch in anderen Ländern abgebaut wird und über einen größeren Anteil an Quarzit verfügt.

Gestalten mit Fliesen aus Schiefer

Viele Menschen, die auf Schiefer als Boden- oder Wandbelag schwören, heben die Individualität und Lebendigkeit des Materials hervor. Lange wurde es nur zur Dach- oder Fassadengestaltung genutzt, mittlerweile hat es aber auch Einzug in die Innenräume von Häusern und Wohnungen gehalten. Nach dem Verlegen verändert sich der Schiefer weiter, denn durch kleine Abplatzungen entstehen neue Rillen und Linien, die das Erscheinungsbild der Fliesen verändern und es lebendig halten.
Schiefer besticht auch durch seine große Variationsbreite an Farbtönen und Mustern, die von der Mineralzusammensetzung abhängig ist und von Grau über Grün, Rot und Violett bis hin zu Schwarz reichen und viele Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen, so dass keine Wünsche offen bleiben müssen.

Mit Fliesen in Holzoptik eine Wohlfühlatmosphäre schaffen

Viele Menschen lieben Holzfussböden und möchten auch in den eigenen vier Wänden nicht darauf verzichten, scheuen aber die Kosten und den Pflegeaufwand. Fliesen sind ihnen aber für die Wohnräume zu kalt und ungemütlich. Doch das ist ein Trugschluss, denn es gibt auch Fliesen in Holzoptik, die die Vorteile der beiden verschiedenen Bodenbeläge in sich vereinen, nämlich die warme und gemütliche Optik von Holz und den hohen Nutzungskomfort und die leichte Pflege der Keramik. Es erscheint also sinnvoll, sich einmal mit dem Thema Holzoptikfliesen auseinanderzusetzen, denn sie stellen eine hervorragende Alternative zu Parkett oder Laminat dar.

Die Vorteile im Überblick

Fliesen bieten einige Vorteile, die es bei der Entscheidung für den richtigen Bodenbelag mit zu bedenken gibt. Sie sind äußerst robust und können somit einiges aushalten, ohne dass gleich unschöne Risse und Kratzer entstehen. Zudem kann man sie sehr einfach pflegen. In der Regel reicht es, sie feucht zu wischen, damit sie wieder strahlen. Und im Gegensatz zu Holz ist Feuchtigkeit für Keramikfliesen kein Problem. So bleiben sie auch nach vielen Jahren noch schön und müssen nicht so schnell ausgetauscht werden. Ein weiterer entscheidender Vorteil ist, dass Keramik ein sehr guter Wärmeleiter ist und sich daher besonders gut für die Kombination mit einer Fussbodenheizung eignet. Die Wärme wird effizient und ohne große Verluste an die Fussboden-Oberfläche weitergeleitet, so dass außerdem Energie eingespart werden kann. Kacheln sind zudem antiallergen und fördern ein gesundes Raumklima.

Gestalten mit Fliesen in Holzoptik

Die Keramikfliesen in Holzoptik bieten aber nicht nur praktische Vorteile, sondern auch optische. Sie eignen sich für praktisch jeden Raum im Haus, egal ob im Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad oder sogar auf der Terrasse – überall zaubern sie eine gemütliche, anheimelnde, aber auch moderne Atmosphäre. Es gibt sie in den verschiedensten Holzimitationen und Formaten. So kann man z.B. schlanke Riegelformate für klassische Verlegemuster wie Fischgrät oder Schiffsboden verwenden, die normalerweise für Parkett angewendet werden. Selbstverständlich gibt es auch XL-Ausführungen im Dielenformat, mit denen man eine klassische Landhausatmosphäre zaubern kann.

Ideen für die Badeinrichtung mit Fliesen

Das Angebot an Fliesen für das Bad ist nahezu unüberschaubar. Um beim Kauf trotzdem den Überblick zu behalten, sollte man sich schon vorher darüber im Klaren sein, welche Art von Badfliesen man bevorzugt. Sollen es Keramikfliesen oder doch lieber solche aus Naturstein sein? Bevorzugt man groß- oder kleinformatige Exemplare oder sogar Mosaikfliesen? Welche Oberflächenstruktur sollen sie haben? Diese Fragen kann man bereits im Vorfeld klären, ohne dass man sich bereits auf eine bestimmte Linie festlegen muss. Besondere Beachtung sollte man der Größe der Fliesen schenken, denn sie hat einen großen Einfluss darauf, wie das Badezimmer letztendlich wirkt. Kleine Räume wirken durch große Platten weitläufiger, was durch Verwendung heller Farben noch unterstützt wird. Langgezogene Wandfliesen lassen den Raum optisch höher wirken.

Mit Fliesen ein ansprechendes Bad-Ambiente zaubern

Mit den Badfliesen selbst lassen sich die unterschiedlichsten Ideen umsetzen. In Verbindung mit verschiedenen Fugenfarben können interessante Kontraste geschaffen werden. Ein originelles Gesamtbild ergeben auch Fliesen in unterschiedlichen Größen von desselben Grundtyps. Auf diese Weise kann man den Raum auch optisch in verschiedene Bereiche unterteilen.
Beliebt für die Gestaltung des Badezimmers sind auch Mosaikfliesen. Mit den kleinen Steinchen kann man schöne Muster legen, sei es auf größeren Flächen oder nur für eine Schmuckbordüre.

Bodenebene Duschen liegen im Trend

Bodenebene Duschen sind nicht nur beliebt, wenn es darum geht barrierefreie Bäder einzurichten, sondern sie liegen auch gestaltungsmäßig voll im Trend. Damit sich der Duschbereich trotzdem optisch vom restlichen Boden abhebt, kann man Fliesen in kontrastierenden Farben verwenden. Schön wirken zum Beispiel Platten, die sich zwar farblich abheben, trotzdem aber mit den übrigen Bodenfliesen harmonieren. Derselbe Farbton um einige Nuancen heller oder dunkler ist perfekt, so entsteht eine optische Abgrenzung, dabei bleibt aber ein harmonisches Gesamtbild erhalten.

Natürlich sollte man sich im Vornherein einen Überblick über die anfallenden Kosten der Badgestaltung verschaffen, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Hilfreich kann dabei ein Beratungsgespräch bei einem professionellen Fliesenleger sein, der einen auch über mögliche Probleme informieren kann.