Was man über Granitplatten wissen muss

Granitplatten sind als Alternative zu Fliesen sowohl im Innen- als auch im Außenbereich sehr beliebt, weil sie so vielseitig sind. Im Handel erhält man sie in vielen verschiedenen Formaten, Farben und Ausführungen. Außerdem kann man sie selbst im gewünschten Format zuschneiden, um dann ganz individuelle Muster oder auch Mosaike zu verlegen. Auch die Kombination mit anderen Natursteinarten wie beispielsweise Kalkstein ist problemlos möglich. Besonders beliebt sind Granitplatten für den Einsatz auf Terrassen. Allerdings sollte man hier unbedingt darauf achten, dass sie rutschfest und frostsicher sind, um Unfälle und Frostschäden zu vermeiden.

Granitplatten richtig zuschneiden bedarf des richtigen Werkzeugs

Möchte man die Granitplatten selbst verlegen, ist es in der Regel unumgänglich, sie zuzuschneiden. Allerdings ist dafür spezielles Werkzeug nötig, nämlich Winkel- und Trennschleifer. Wenn man diese Maschinen nicht regelmäßig braucht, ist es empfehlenswert, sie zu mieten statt zu kaufen, denn dann kommt man um einiges preiswerter weg. Die meisten Baumärkte bieten einen solchen Service an, sodass man leicht ein Gerät in der Nähe finden sollte. Wichtig ist, darauf zu achten, dass die Scheiben des Trennschleifers ausreichend groß für die Granitplatte sind, die es zu schneiden gilt, und dass das Drehmoment nicht zu niedrig ist, um die Platten zu zerschneiden.

Die Reinigung von Granitplatten

In der Küche erfreuen sich Fliesen oder Arbeitsplatten aus Granit großer Beliebtheit. Allerdings sollt man sie unbedingt imprägnieren oder versiegeln, da man sonst nicht lange Freude an ihnen hat, da Feuchtigkeit und Schmutz eindringen und zu unschönen Flecken führen können. Für die Reinigung der Fliesen sollte man speziell für Granit bzw. Naturstein entwickelte Reinigungsmittel verwenden, denn zu scharfe Reiniger können hässliche Spuren und Flecken hinterlassen, die das Gesamtbild der Fläche empfindlich trüben.

Was kosten Granitplatten

Den Preis von Granitplatten kann man nicht pauschal angeben, da er von unterschiedlichen Faktoren abhängig ist. Dazu gehört die Stärke der Platten genauso wie die Farbe. Auch die Form der Nachbearbeitung der Platten, d.h. Polieren, Schleifen etc. muss muteinbezogen werden. Daher ist eine Preisspanne zwischen ca. 25 und 400 Euro pro Quadratmeter nichts Ungewöhnliches. Eine eingehende Beratung vom Profi hilft, das Passende zu finden.

Der Austausch lockerer Zementfliesen

Wenn sich einzelne Fliesen aus ihrem Verband lösen und locker werden, kann das ziemlich gefährlicheren, denn wie schnell stolpert man darüber und stürzt. Daher muss man unbedingt schnell Abhilfe schaffen und den Schaden reparieren. Doch wie geht man dabei vor und kann man weitere Schäden langfristig verhindern?

Ursachen für lockere Fliesen

Die Ursachen dafür, dass sich einzelne Platten lösen, sind verschieden. So kann es sein, dass bereits beim Verlegen ein falscher Fliesenkleber verwendet wurde, der sich nun löst. Ebenso können Unebenheiten im Untergrund für den Schaden verantwortlich sein. Nicht zuletzt können herunterfallende Gegenstände zur Beschädigung des Fussbodens führen. Am besten ist es demnach, von vornherein den richtigen Fliesenkleber zu verwenden und den Untergrund sachgemäß vorzubereiten. Ist es aber bereits zu spät und eine Fliese hat sich bereits gelockert, so muss diese fachgerecht ausgetauscht werden. Das überlässt man am besten einem professionellen Fliesenleger, denn bei stümperhafter Ausführung können leicht weitere Platten beschädigt werden.

Der Austausch von Zementfliesen

Zementfliesen werden im Allgemeinen umverfugt verlegt und stoßen direkt aneinander, weshalb die Gefahr, beim Austausch einer Fliese auch die benachbarten zu beschädigen zusätzlich erhöht ist. Das nötige Know How und professionelles Werkzeug sind dabei unverzichtbar. Auch muss man unbedingt darauf achten, dass die neuen Fliesen exakt in die umliegenden Exemplare eingepasst werden und es keine Niveauunterschiede gibt, denn diese würden dazu führen, dass die neue Fliese schnell wieder kaputt geht und erneut ausgetauscht werden müsste. Exaktes Arbeiten ist also unabdingbar. Das gilt v.a. für Fliesen mit Ornamenten oder Mustern.
Wenn die lose Fliese nicht beschädigt ist, sollte man sie unbedingt wieder verwenden, da sie sich am besten in den Verbund einpasst. Dazu muss sie mit Hilfe eines Spachtels sehr vorsichtig herausgelöst werden. Im Anschluss werden Fliese und Untergrund gründlich gereinigt und von altem Fliesenkleber und -mörtel befreit werden. Nur so lässt sich die Fliese wieder genau einpassen, ohne dass es zu Höhenunterschieden oder sogar zum Bruch kommt. Danach wird die Fliese wieder, nun mit dem richtigen Fliesenkleber, an Ort und Stelle befestigt.

Die Pflege von Terrakottafliesen

Fliesen aus Terrakotta bringen ein mediterranes Flair in die Wohnräume und schaffen eine gemütliche Atmosphäre. Wenn man sie jedoch unsachgemäß reinigt und in der Pflege vernachlässigt, können sie schnell unansehnlich werden. Viele Menschen sind jedoch bei der Vorgehensweise unsicher. Deshalb sollen hier die wichtigsten Fragen zum Thema Reinigung von Terrakottafliesen geklärt werden.

Fliesen aus Terrakotta richtig reinigen

Ein Grund für die Beliebtheit von Terrakottafliesen ist, dass sie sehr robust und leicht zu pflegen sind. Man muss nur wissen, wie. Dabei spielt bereits die Nachbearbeitung nach dem Verlegen eine wichtige Rolle. Die notwendige Imprägnierung der Fliesen sollte nicht zu schnell stattfinden. Anderenfalls könnte es passieren, dass sie das Imprägniermittel aufsaugen, wodurch hässliche Flecken entstehen können. Sind die Terrakottafliesen aber einmal imprägniert, muss man sie in der Regel nur mit normalem Wasser reinigen. Bei stark beanspruchten Flächen, wie z.B: im Wohnzimmer oder in der Küche, kann es jedoch auch häufiger zu stärkeren Verschmutzungen kommen, denen man mit etwas Reiniger im Wischwasser zu Leibe rücken kann. Die meisten Flecken kann man so entfernen.

Was tun gegen Fettflecken?

Wenn sich Flecken auf den Fliesen, z.B. Fettflecken, einmal nicht so leicht entfernen lassen, ist das kein Grund aufzugeben oder gleich die Fliesen auszutauschen. Für diesen Zweck gibt es spezielle Reinigungsmittel für Terrakotta, die sich von herkömmlichen Reinigern dadurch unterscheiden, dass sie nicht nur an der Oberfläche wirken, sondern in das Material eindringen und dabei auch widerspenstige Flecken entfernen.
Sollte es wirklich einmal zu besonders hartnäckigen Verschmutzungen kommen, die man selbst nicht beseitigen kann, so gibt es auch die Möglichkeit, den Fliesenboden professionell reinigen zu lassen. Im Internet oder auch beim Fliesenleger vor Ort kann man sich ausführlich dazu beraten lassen, wie man das Material wieder richtig sauber und damit auch ansehnlich und attraktiv wie am ersten Tag bekommt. Damit es erst gar nicht zu übermäßigen Flecken kommt, sollte man schon beim Kauf der Terrakottafliesen auf gute Qualität achten und eine hochwertige Versiegelung vornehmen lassen.

Information ist das A&O beim Fliesenkauf

Es ist nichts neues mehr, dass Fliesen zur Wand- und Bodengestaltung im ganzen Haus zum Einsatz kommen. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen sie lediglich im Bad und in der Küche verwendet wurden. Selbst in Schlafzimmern findet man sie mittlerweile und das aus gutem Grund, denn sie sind nicht nur praktisch und pflegeleicht, sondern im passenden Design auch äußerst dekorativ. Zieht man jedoch in ein neues Haus oder in eine neue Wohnung, findet man allzu häufig Fliesen vor, die alles andere als modern und dekorativ sind. Dann heißt es, alte Fliesen raus und neue rein. Doch welche sollen es sein? Welche passen zu welchem Raum? Wie findet man das richtige Fliesenmuster? Diese und andere Fragen sollte man vor dem Kauf unbedingt klären und dazu Informationen vom Fachmann einholen.

Die Qual der Wahl

Die Auswahl an Fliesen ist im Fachhandel nahezu unüberschaubar. Allein die Materialien sind sehr vielfältig. Sollen es Naturstein-oder Keramikfliesen sein? Oder doch lieber Feinsteinzeug? Hinzu kommt, dass es sie alle in verschiedenen Formen, Farben und Dekoren gibt. Kacheln aus Feinsteinzeug werde heute immer beliebter, denn sie sind pflegeleicht und robust und aufgrund ihrer Frostbeständigkeit auch hervorragend für den Außenbereich wie die Terrasse geeignet. Wer nach einer preiswerteren Alternative sucht, sollte einmal über PVC-Fliesen nachdenken, die heutzutage sehr dekorativ aussehen und durch ihre hervorragenden Eigenschaften bestechen. Natursteinarten sind dagegen etwas teurer, punkten aber durch ihre edle Optik und ihre ebenfalls positiven Eigenschaften. Lassen Sie sich beim Fachhändler über die jeweiligen Vor- und Nachteile der verschiedenen Fliesenarten informieren, um das Passende zu finden.

Vor dem Kauf den Materialbedarf berechnen

Bevor man zum Fliesenkauf schreitet, sollte man unbedingt den benötigten Materialbedarf berechnen. Dazu gehört auch, dass man einen Überschuss einbezieht, der beim Verlegen als Verschnitt anfällt. Dieser ist von der jeweiligen Verlegeart abhängig und beträgt bei einer geraden Verlegung ungefähr 7 – 10 %, bei einer Erregung im Diagonalverband sogar bis zu 15 %. Auch hier wird sie ein Profi mit Rat und Tat bei der Berechnung unterstützen und sein Fachwissen für Sie in Anschlag bringen.

Treppenfliesen einfach selbst verlegen

In Deutschland sind Treppen mit Fliesen sehr beliebt. Der Bodenbelag ist praktisch, nutzt sich nicht ab und ist problemlos zu säubern. Wenn Sie renovieren, können Sie die Platten selbst auf den Treppen anbringen.

Den Untergrund vorbereiten für die Fliesen auf der Treppe

Eines sollte man bedenken, es ist nicht mit jedem Material möglich, die Platten anzubringen. Eine gute Grundlage sind zum Beispiel Treppen aus Beton, Stein, Naturstein, Estrich, Stahlbeton oder andere Bodenbeläge. Die Treppe sollte fett- und staubfrei sein und je nach Saugfähigkeit des Untergrundes ist entsprechend die Grundierung auszuwählen. Eine Grundierung sollte auf jeden Fall ohne Lösemittel sein, da dadurch das Material geschont wird.

Für eine saubere Arbeit das richtige Material auswählen

Ganz wichtig ist eine gute Fliesenschneidemaschine, ein Winkelschleifer ist ebenso eine Voraussetzung, die nicht fehlen sollte. Ein ebenso wichtiger Punkt ist die Qualität der Platten. Damit Trittsicherheit garantiert ist, sollten die Platten rutschfest sein. Dafür sind Packungen mit einem R und einer Zahl gekennzeichnet. Je höher die Zahl, desto rutschfester sind die Platten.

Die Treppen mit Platten verschönern

Als erstes legen Sie die Platten auf die Treppen, damit Sie sehen können, wo die Platten geschnitten werden müssen. Es ist sehr vorteilhaft, wenn man von oben nach unten arbeitet. Der Fliesenkleber sollte immer gleichmäßig aufgetragen werden, damit die Platten auch gleichmäßig liegen. Die Fliesen sollten nach Möglichkeit ebenfalls leicht mit dem Kleber versehen und dann auf die Stufe gedrückt werden. Sehr vorteilhaft ist es, wenn Sie mit den horizontalen Platten beginnen, also den sogenannten Trittplatten. Es ist auch wichtig, dass die Fliese die Stufe um Plattendicke überragt. Danach werden die Vertikalen, also die Stoßplatten, angebracht. Mit einem kleinen Gummihammer werden die Fliesen ganz vorsichtig festgeklopft. Sehr nützlich als Abstandshalter sind kleine Holzkeile, die, wenn die Platten verklebt sind, wieder entfernt werden. Dann werden die Fugen diagonal mit einem hochflexiblen Mörtel eingeschlämmt. Wenn alles getrocknet und gereinigt ist, sind die Platten problemlos begehbar. Ein schneller und problemloser Einsatz mit attraktivem Ergebnis.

Mit Fugenbreit große Bodenfliesen elegant verfugen

Die Art, wie man beim Fliesen legen die benötigte Fugenbreite berechnet, hat sich in den letzten Jahren verändert. Während man bisher die Fliesengröße zugrunde legte, dient diese heute nur noch als grober Richtwert, denn neue Technologien haben die Herstellungsverfahren von Fugenmörtel deutlich verändert. Bei der Auswahl des Mörtels spielen nun die Art der Fliese sowie die Fugenbreite eine entscheidende Rolle. Bodenfliesen mit extra breiten Fugen liegen voll im Trend. Hier bietet sich Fugenbreit besonders an, denn es sorgt für ausgewogenes Erscheinungsbild der Fliesen. Als Fugenbreit bezeichnet man Zwischenräume, die von fünf bis zweiundzwanzig Millimeter reichen.

Breite Zwischenräume gleichmäßig verfugen

Um breite Fugenzwischenräume bei Bodenfliesen gleichmäßig und glatt zu verfugen, nutzt man Zementmörtel, welcher in der sogenannten Schlammverfugung angewendet wird. Durch die großzügige Zugabe von Wasser bekommt der Mörtel eine sehr weiche, fast flüssige Konsistenz und verteilt sich daher besonders gut und eben in der Fuge. Allerdings können die Fliesen bei dieser Art der Verfügung sehr leicht verrutschen und schief liegen. Da es aber gerade hier von großer Bedeutung ist, dass sie gut am Boden aufliegen, empfiehlt sich die Verwendung von Fliesenkreuzen, denn so bekommt auf jeden Fall gleichmäßig breite Fugen. Zudem erhöht sich die Stabilität und man erleichtert sich die Arbeit enorm. Der Preis ist mit ungefähr 20 Euro für 250 Stück auch absolut im Rahmen.

Viele verschiedene Produkte – unterschiedliche Anwendungsarten

Im Handel sind viele verschiedene Produkte aus dem Bereich Fugenbreit erhältlich. Diese können sehr gut für verschiedene Zwecke eingesetzt werden. Fugenmörtel eignet sich für die Kombination mit den unterschiedlichsten Fliesenarten, wie z.B. Keramikfliesen, aber auch für viele Natursteinarten. Bei den letzten ist allerdings Vorsicht geboten, denn hier sollte man den entsprechenden Stein genau auf seine Empfindlichkeit prüfen. Für anfällige Gesteinsarten wie z.B. Marmor oder Granit hält der Handel speziell Fugenmörtel bereit, die an deren Bedürfnisse angepasst sind. Die Produkte erhält man von einigen Firmen auch in verschiedenen Farben, sodass man seinen Vorstellungen Raum geben kann. Auch die mechanische Belastung der zu fliesenden Stelle spielt eine wichtige Rolle. Für stark beanspruchte Flächen sollte man einen flexiblen Fugenmörtel verwenden, der den Druck ausgleicht.

Marmormosaik im Bad – individuell und elegant

Fliesen aus Marmor wirken besonders edel und stilvoll und werten jedes Bad enorm auf. Zudem ist Marmor ein robustes und widerstandsfähiges Material, an dem man lange Freude hat. Die Badgestaltung mit Marmormosaiken verleiht dem Raum zusätzlich eine Note von Individualität und Exklusivität. Zudem ermöglicht die Kombination verschiedener Gesteinsarten eine große Bandbreite an Gestaltungsmöglichkeiten.

Naturstein Marmor – vielseitig verwendbar

Marmor ist ein Material, das schon seit Jahrhunderten als Baustoff Verwendung findet. Bereits die alten Römer wussten es zu schätzen und gestalteten ihre öffentlichen Badehäuser mit Mosaikfliesen aus Marmor. Dieser entsteht unter hoher Druckeinwirkung im Erdinneren, wenn zudem ideale Temperaturen herrschen. Für die Mosaike wird sehr häufig Bruchsteinmarmor verwendet, d.h. abgespaltene Fragmente werden zu einem neuen Muster zusammengesetzt. Auch andere Strukturen der Oberfläche sind möglich. Dazu wird eine Marmorplatte in einer Trommel bearbeitet, in der sich auch Brocken anderer Gesteinsarten befinden, die dann durch Drehen der Trommel auf die Platte einwirken. Dadurch entstehen ganz individuelle und nicht wiederholbare Muster und exklusive Oberflächenbeschaffenheiten. Keine Teil gleicht dem anderen, alle Fliesen sind Einzelstücke.

Reinigung und Pflege von Marmormosaiken

Damit man lange ungetrübte Freude an seinen Fliesen hat, sollte man bei der Reinigung und Pflege einiges beachten. Da die Mosaike aus unterschiedlichen Gesteinsarten bestehen, ist es wichtig, die Ansprüche jedes einzelnen Steines zu berücksichtigen. Da es sich bei Marmor um eine Sandsteinart handelt, ist er gegenüber Säure sehr empfindlich. Neutrale Reiniger sind daher Pflicht, während die Verwendung von Ölen, Säuren und Wachsen unbedingt vermieden werden muss. Für die Reinigung spielt auch die Beschaffenheit der Oberfläche eine wichtige Rolle: Je glatter, desto einfacher ist die Reinigung. Geschliffener Marmor ist daher empfehlenswert und bringt den Raum auch erst richtig zur Geltung.
Die Mosaikfliesen werden im Handel schon fertig und auf Folie oder Netze aufgezogen. Dies hat den Vorteil, dass sie leicht zu verlegen sind. Einzelne Fliesen müssen dagegen alle einzeln verfugt werden. Dafür ist man aber mit der Gestaltung frei. Einzelne Steine eignen sich zudem hervorragend, um einzelne Highlights zu setzen, z.B. als Fliesenbordüren in einer sonst einfarbig gestalteten Wand.

Gerade Linien mit Fugenkreuzen

Fliesen haben eine quadratische Form und können in unterschiedlichen Fliesenmustern verlegt werden. Um ein harmonisches Gesamtbild zu bekommen, müssen alle Fliesenmuster gerade ausgerichtet sein. Einheitliche Fugenbreiten sind wichtig, damit die Fliesenplanung klappt und keine zusätzlichen Fugenmaterialien gebraucht werden. Die angrenzenden Wände sind oftmals schräg und keine Hilfe beim Fliesenlegen. Deshalb ist es wichtig sorgfältig und einheitlich zu arbeiten. Neben Fugenmasse und anderen Werkzeugen können hilfreiche Fugenkreuze zum Einsatz kommen.

Da der Zementmörtel rasch austrocknen kann, ist besonders beim Verlegen der Platten Schnelligkeit gefordert. In diesen Fällen ist es ratsam die praktischen Fugenkreuze als Hilfe zu nehmen. Die Kreuze fungieren als Abstandshalter und sind in verschiedenen Größen erhältlich. Egal, ob Fugenkreuze mit der Breite von einem Millimeter oder Kreuze für Fugenbreiten ab zehn Millimetern, Fugenkreuze können für alle Fugengrößen und Arten zum Einsatz kommen. Die Fugenkreuze sind meistens aus Holz oder Kunststoff gefertigt und lassen sich gut anpassen.

Die Handhabung der Fugenkreuze

Bei sehr glatten Böden ist ein leichtes Verrutschen der Fliesen vorprogrammiert. Für einen erfahrenen Fliesenverleger ist die gerade Ausrichtung der Fliesen kein Problem. Für Laien sind die Fugenkreuze nützliche Helfer. Die Kreuze werden in den noch feuchten Fugenmörtel zwischen die Fliesen gelegt. Die Platten werden an den Kreuzen ausgerichtet und gleichmäßige Fugenbreiten entstehen. Ist der Mörtel ausgehärtet, können die Kreuze herausgenommen werden und für eine erneute Fliesenverlegung benutzt werden.

Fugenkreuze- Die Produkte

Für alle Fliesenarten gibt es entsprechende Fugenkreuze. Für Terrassenplatten gibt es sie aus Polypropylen, die  in der Fuge verbleiben können. Die Fuge wird ganz einfach mit der entsprechenden Fugenmasse befüllt und die Kreuze vermeiden ein Verrutschen der Platten auf unebenen Böden beziehungsweise Untergründen.

Einfache aus Kunststoff bestehende Fugenkreuze für Fliesen gibt es Online schon ab drei Euro in der 500-Stück-Packung zu kaufen. Damit die richtigen Kreuze gewählt werden, sollte zuvor vorher eine Beratung beim Fliesenleger über die verschiedenen Eigenschaften stattfinden. Der Nutzen und nicht der Preis sollte im Vordergrund stehen.

Kalkstein ist ein hervorragendes Material für Fliesen

Der Naturstein Kalkstein zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit aus. Üblicherweise ist die Gesteinsart Kalkstein sehr feinkörnig. Größere Stücke wie Muschelschalen können eventuell darin enthalten sein. Das hängt mit der Entstehungsweise des Gesteins zusammen. Der Kalkstein wird in erster Linie durch biogene Prozesse erzeugt, über Organismen. Der Kalk lagert sich in marinen Lebewesen ab, genauer gesagt in deren Innen- und Außenskelett, wo er auch nach deren Tod erhalten bleibt. Die Überreste sammeln sich auf den Grund des Gewässers und bilden dort einen Kalkschlamm. Dieser Schlamm verfestigt sich und immer mehr Material wird aufgelagert, sodass der Schlamm mit der Zeit zu Kalkstein wird.

Der Kalkstein mit den besonderen Eigenschaften

Der Naturstein aus Kalk beinhaltet als Hauptbestandteil das Mineral Calcit. Die Eigenschaften von Kalkstein werden durch dieses Mineral maßgeblich geprägt. Das Calcit besitzt nur eine geringe Härte. Aus diesem Grund ist auch der Stein selbst sehr kratzempfindlich. Für die Verwendung in Form von Fliesen ist dies jedoch keine Schwierigkeit. Auf der Lauffläche können kleine Kratzer wieder „herausgelaufen“ werden, da eine regelmäßige Beanspruchung stattfindet. Die Kratzempfindlichkeit schränkt allerdings die Möglichkeiten zur Bearbeitung des Gesteins ein. Deshalb wird Kalkstein in der Regel nicht poliert, sondern nur fein geschliffen. Danach findet er eine optimale Anwendung im Innen- und Außenbereich.

Vielseitiger Kalkstein

Da Kalkstein sehr vielseitig ist, kann er beinahe überall im Haus eingesetzt werden. Die Möglichkeiten zur Verwendung sind nicht nur auf den Bodenbereich in Form von Fliesen beschränkt. Wände können ebenfalls mit dem weichen Gestein ausgestattet werden. Soll der Kalkstein im Küchen- oder Badbereich zum Einsatz kommen, muss man vorsichtig sein. Dieser Naturstein aus Kalk ist ein ziemlich poröses Gestein und muss für die Verwendung in Nassbereichen unbedingt vorbehandelt werden. Es lohnt sich, den Rat eines erfahrenen Fliesenlegers, der sich mit Kalkstein-Fliesen auskennt, in Anspruch zu nehmen. Der Experte kann genau sagen, wo im Haus der Einsatz von Kalkstein am besten ein permanentes schönes Ergebnis erzielt.

Schöne Fliesen werten jede Küche auf

Wer denkt, Fliesen für die Küche müssen immer nur praktisch und einfarbig sein, irrt sich gewaltig. Denn wie für andere Wohnräume oder das Badezimmer gibt es auch für die Küche ein riesiges Angebot an Fliesen in den verschiedensten Farben und Ausführungen, sodass jedermann genau das finden kann, was seinem Geschmack am besten entspricht. Das Gleiche gilt für die Materialien der Küchenfliesen. Hier stehen nicht nur die herkömmlichen Keramikplatten zur Auswahl, sondern z.B. auch wunderschöne Natursteinfliesen. Allerdings sollte man beim Kauf der Küchenfliesen beachten, dass man es hier mit einem besonders stark beanspruchten Raum zu tun hat, dessen Bodenbelag bestimmten Anforderungen gerecht werden muss. So sollten diese besonders robust und widerstandsfähig sein, denn gerade in der Küche fällt nicht selten ein harter Gegenstand herunter, sodass leicht Sprünge entstehen können. Beliebt sind z.B. Terracottafliesen, die ein mediterranes Flair in diesen besonderen Raum zaubern.

Wandgestaltung mit Küchenfliesen

Neben dem Boden bietet es sich in der Küche auch an, die Wand mit Fliesen zu gestalten, da diese nicht nur attraktiv aussehen, sondern auch besonders pflegeleicht sind. Saucenspritzer und andere Verunreinigungen lassen sich leicht entfernen und ständige Renovierungen werden so unnötig. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind auch hier vielfältig und reichen von einfarbigen Keramikfliesen, in die man beispielsweise eine Bordüre einarbeiten kann, über elegante Granitplatten im Großformat bis hin zur individuellen Gestaltung mit Mosaikfliesen. Glasmosaikfliesen können für besondere Akzente eingesetzt werden.

Aus alt mach neu!

Oft hat man den Fall, dass man in eine Wohnung oder ein Haus zieht, indem bereits Küchenfliesen verlegt sind. Wenn diese alt und abgewohnt oder so gar nicht nach dem persönlichen Geschmack sind ist guter Rat oft teuer. Soll man eine Gesamtsanierung vornehmen oder gibt es auch zeit- und kostensparendere Lösungen? Es besteht die Möglichkeit, die alten Fliesen zu überkleben oder aber zu verkleiden, sodass das Abschlagen der abgewohnten Fliesen nicht mehr nötig ist und trotzdem ein strahlendes Gesamtbild erzeugt wird. Am besten fragt man einen professionellen Fliesenleger, er wird einem die besten Möglichkeiten ausführlich erklären.