Fliesen im neuen Trend

Was längst der Klassiker in Bad und Küche ist, wird nun auch immer beliebter als Bodenbelag für den Wohnbereich. Dabei sollte die richtige Auswahl getroffen werden, um keine böse Überraschung zu erleben. Passen Sie den Kauf genau Ihren Bedürfnisse an – ob Wohnbereich, Außenbereich oder Wandgestaltung. Hier finden Sie alle Informationen.

Was muss der Bodenbelag leisten?

Es gibt Fliesen aus verschiedenen Materialien, die ihre Vor- und Nachteile mit sich bringen. Dabei gilt es einiges zu beachten. Muss der Bodenbelag besonders rutschfest sein, einen geringen Abrieb aufweisen oder für Minustemperaturen geeignet sein? Steinzeug oder Steingut sind für ganz unterschiedliche Vorhaben geeignet. Aus dem großen Sortiment gilt es das Entsprechende auszusuchen.

Die passenden Fliesen für Ihren Zweck

Keramische Fliesen aus Steingut eignen sich besonders gut für Bäder und Wellnessbereiche. Sie können bis zu zehn Prozent Feuchtigkeit aufnehmen und sind mit einer Glasur überzogen. Verzierungen aller Art und schmale Fugen durch eine hohe Passgenauigkeit verschönern das Design. Rutschhemmende Eigenschaften des Steinguts sind in Badeanstalten unumgänglich. Für private Zwecke ist die Klassifizierung R9 ausreichend. Dieser Haftreibwert kann individuell angepasst werden und in Nassbereichen zusätzlich mit der Bewertung B ergänzt werden. Mosaik Design ist ein wahrer Hingucker und erhöht gleichzeitig die Trittfestigkeit. Der höhere Fugenanteil sorgt für besseren Halt.
Für den Außenbereich ist Steingut allerdings ungeeignet, das es bei Frost zerspringen kann. Steinzeug hingegen ist dichter gebrannt und findet Einsatz bei allen Bodenbelägen. Es ist deutlich strapazierfähiger. Unglasierte Platten werden bevorzugt in öffentlichen Bereichen eingesetzt.

Vorteile

Keramikfliesen können auch als Wärmespeicher bei Fußbodenheizungen sehr nützlich sein. Dadurch verteilt sich die aufgenommene Wärme optimal im Raum und sorgt für wohlige Atmosphäre. Der geringere Energieverbrauch ist ein weiterer Pluspunkt. Von der Sonne angestrahlte Böden bleichen nicht mehr aus, sind sehr pflegeleicht und fleckunempfindlich. Selbst scharfe Gegenstände oder Zigarettenasche richten kaum Schäden an. Auch individuelles Design ist kein Wunschtraum. Durch Polieren, Aufbringen von löslichen Färbesalzen oder sogar Bedrucken sind der Gestaltung keine Grenzen gesetzt.

Eignen sich Zementfliesen für Dusche und Bad?

Viele Fragen sich, ob Zementfliesen in Nassbereichen verlegt werden können. Diese Frage ist mit Ja zu beantworten. Diese Fliesen sind für Badezimmer und auch für bodengleiche Duschen verwendbar. Allerdings sollten einige Dinge dabei beachtet werden.

Offenporige Zementfliesen und was ist dabei zu beachten

Zementfliesen werden in Handarbeit hergestellt und nicht gebrannt. Sie werden mittels einer hydraulischen Presse gefestigt. Daher eignen sie sich im Rohzustand für die Nassbereiche wie eine bodengleiche Dusche nicht. Dreck und Flüssigkeiten können eindringen und die Fliesen zerstören.

Imprägnierte Fliesen

Neben dem sorgfältigen Arbeiten ist es notwendig die Fliese vor dem Verlegen zu imprägnieren. Durch diesen Fleckenstopp werden die Fliesen geschützt und sind damit dann auch für Bäder geeignet.
Nach dem Verlegen und Verfugen ist eine zweite Versiegelung notwendig, damit diese Imprägnierung auch dauerhaft wirkt.

Säurehaltige Pflegemittel sind Gift für die Fliesen

Besonders bei sehr kalkhaltigem Wasser ist das Reinigen der Fliesen oftmals schwierig. Dabei greifen viele dann zu Essigreinigern um die Kalkflecken zu entfernen. Dies darf niemals geschehen. Sie zerstören damit die Imprägnierung und letztendlich die Fliesen. Ähnlich wie bei einer Marmorfliese werden diese Reinigungsmittel die Oberfläche dauerhaft schädigen.

Schmierseife und Scheuermilch helfen

Zementfliesen werden mit natürlichen Reinigungsmitteln gereinigt. Dazu gehören Schmierseife und Scheuermilch. Mit diesen eher neutralen Reinigungsmitteln und einem Abzieher bekommen Sie die Fliese gut sauber und auch hygienisch rein. Um neue Wasserflecken zu vermeiden empfiehlt sich das Nachtrocknen mit einem Handtuch.

Fazit

Auch wenn es mit dem Duschen etwas aufwändiger wird, diese Fliese ist eine wahre Schönheit. Wer sich also dafür entscheidet das neue Bad mit diesem Design auszustatten muss zum einen mit einigen Pflegehinweisen leben, darf aber zum anderen in Zukunft im Traumbad duschen und sich wohlfühlen. Es handelt sich um ein natürliches Material und hat damit einen besonderen Schutz und Pflege einfach verdient.

Bunte Foto-Fliesen im Badezimmer

Die tristen Zeiten, in denen Badezimmer mit Fliesen in Einheitsfarbe ausgestattet waren, könnten jetzt vorbei sein. Mittlerweile können Sie ohne viel Aufwand Ihrem Bad eine persönliche Note geben. Dabei wird das Foto Ihrer Wahl auf der Fliese angebracht. Bei der Motivwahl sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Dabei ist es egal, ob Sie sich für den Südseezauber mit Sommersonne, Palmen am Strand und strahlend blauem Wasser oder eine Comic-Szene aus Entenhausen für die Wandfliesen entscheiden.

Fliesen mit Fotos aufpeppen

Zum Verschönern von Fliesen mit Fotos können Sie getrost Ihre Bastelutensilien in der Schublade lassen, denn inzwischen werden dafür professionelle Lösungen von unterschiedlichen Herstellern angeboten. Lassen Sie einfach ihr Lieblingsfoto oder Ihre Lieblingsmotive den Herstellern zukommen und der Rest wird dann für Sie erledigt. Die Fotos werden dann gemäß Ihren Vorstellungen auf die Fliesen geprägt Schließlich ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Sie in Ihrem Bad ein Stillleben aus lauter Obst, eine Kindheitserinnerung oder eine Übersicht der Andenken Ihrer Urlaube an Ihrer Badezimmerwand vorfinden.

Freie Gestaltungsmöglichkeiten

Sie müssen sich dabei nur entscheiden, ob Sie ein Foto auf einer Fliese anbringen möchten oder gleich etwas großflächiger vorgehen und ein Bild an der Wand in Ihrem Bad entstehen lassen wollen, das aus vielen kleinen, bunten Einzelteilen zusammengesetzt ist. So können Sie mit einem herrlichen Foto einer bunten Wiese zum Beispiel dem Bad in einen Hauch von Frühling verleihen und die gesamte Wand im Badezimmer mit einem Motiv schmücken.

Mit der Möglichkeit, auf einer Fliese ein schönes Foto zu verewigen, gehören triste, kahle Badezimmer nun der Vergangenheit an. Jetzt können Sie Ihr Bad individuell gestalten. Kreative werden zum Beispiel feststellen, dass die Fotos, die auf Fliesenspiegeln angebracht wurden, einen dezenten 3-D-Effekt aufweisen. Es gibt Fliesen in unterschiedlichen Größenordnungen. Wenn Sie sich bei der Auswahl unsicher sind, dann wird Sie der Anbieter mit hilfreichen Informationen versorgen.

Moderne Bäder schick und barrierefrei geplant

Heute bietet ein barrierefreies Bad für alle Personen des Haushaltes ein bequemeres Nutzen. Alle Funktionsbereiche des Bades sind dadurch besser zugänglich. Früher war dies oft nur eine Art der Gestaltung für Behinderte und Pflegebedürftige.
Jetzt setzen bereits viele junge Familien und die Bauherren aus der Generation 50+ die Vorhaben mit den Standarts der Barrierefreiheit bereits beim Bau oder Sanieren von Haus und Wohnung um. Damit profitieren diese gleich von den Vorteilen der bequemeren Nutzung.

Wie wird das Bad barrierefrei?

Zunächst entscheidet der Bauherr welches Bad er gerne haben möchte. Es wird in diesem Zusammenhang auf das Design der Fliesen , die Sicherheit und letztendlich auch auf den Komfort eingegangen. Als Orientierung dienen dabei die DIN-Vorschriften für die Gestaltung, insbesondere wenn es um das Erlangen von Fördermitteln geht. Für die notwendige Funktionalität sorgen die richtige Platzierung von Sanitärobjekten wie Toilette und Waschtisch. Dabei ist insbesondere auf die möglicherweise zu verstärkende Wand zu achten. Für ein barrierefreies Bad ist die großzügig einzurichtende Bewegungsfläche immens wichtig. Dies ist gerade bei kleineren Bädern eine Herausforderung.

Bei den beliebten unterfahrbaren Waschtischen ist bei der vorausschauenden Planung die Möglichkeit da, diesen erst einmal mit einem Schrank zu unterbauen. So lange der Waschtisch also nicht für einen Rollstuhl benötigt wird sorgt dieser Schrank für mehr Stauraum im neuen Bad. Dies ist besonders schön wenn die Kinder klein sind, hier kann man jede kleinste Ecke gut nutzen.
Neben rutschhemmenden Fliesen, die in jedem Alter ein wahrer Segen sind, ist eine tolle Idee, die Bodenfläche der Dusche als weiter Standfläche zu nutzen. Hierbei hilft eine faltbare Duschtrennwand. Diese wird bequem zur Seite genommen, wenn der Duschvorgang beendet ist.

Auch fest verbaute Sitzbänke. Meist gefliest oder in einem edlen Design aus warmen Materialien ersetzen die herkömmlichen Sitze aus Kunststoff. Dies trägt zum einen dem Sitzkomfort bei, zum anderen erhalten Sie mit dieser Maßnahme auch ein schickes Dekorationselement.

Fliesen selbst verlegen – so geht es

Das eigenhändige Verlegen von Fliesen ist auch für viele Hobby-Heimwerker keine alltägliche Angelegenheit, umso weniger für die meisten anderen Menschen. Beim Umzug in eine neue Wohnung muss man zwar häufig streichen, Laminat verlegen oder sogar neue Tapeten anbringen, ein gefliestes Bad und ein Fliesenspiegel in der Küche sind aber in den meisten Fällen vorhanden. Anders sieht es oft aus, wenn man ein Eigenheim erwirbt und das Bad unbedingt einer Komplettsanierung unterzogen werden muss, weil die Fliesen im 70er-Jahre-Look nicht unbedingt einladend wirken. Will man diese Arbeiten selbst verrichten, muss man unbedingt einige Vorkenntnisse haben, über die wir im Folgenden informieren möchten.

Wie geht man vor?

Die Voraussetzung für ein gutes Ergebnis beim Verlegen der Kacheln ist ein gut vorbereiteter Untergrund. Dafür müssen alle eventuell vorhandenen Unebenheiten entfernt werden, denn nur so kann sich der Fliesenkleber optimal mit dem Untergrund verbinden. Dieser wird im Anschluss auf den Untergrund aufgebracht. Dabei ist zu beachten, dass man einen Fliesenkleber verwendet, der zu den Fliesenprofilen und zum gewählten Fliesenmaterial passt. Der Kleber wird nicht gleichzeitig auf die ganze Fläche aufgetragen, sondern man arbeitet sich abschnittsweise vor, da er ansonsten zu schnell austrocknet. Man sollte daher auch nicht zu viel Fliesenkleber auf einmal anrühren, sondern nur so viel, wie man in fünfzehn Minuten verarbeiten kann.

Das Verlegen der Fliesen

Ist man an diesem Punkt angekommen, kann man endlich die Fliesen aufbringen. Mit welcher Verlegetechnik man sie verlegen möchte, z.B. gerade oder diagonal zur Wand, sollte man sich allerdings schon im Vorhinein überlegt haben, da diese Entscheidung Auswirkungen auf den Materialbedarf hat. Sind die Platten verlegt, muss man sich ans Verfugen machen, deren Breite anhand der Fliesengröße ermittelt wird. Demnach benötigt eine große Fliese eine breite Fuge und eine kleinformatige Fliese eine schmale.
Im Anschluss kann man die Fliesen zum Schutz versiegeln, sodass sie leichter zu reinigen sind und keine Kalk- und Wasserflecken entstehen.
Möchte man diese Arbeiten selbst erledigen, lohnt es sich trotzdem, sich bei einem professionellen Fachmann eingehend beraten zu lassen.

Feinsteinzeugfliesen bieten viele Vorteile

Feinsteinzeugfliesen sind ein idealer Bodenbelag

Feinsteinzeugfliesen verfügen über bestimmte Eigenschaften, die sie im Vergleiche zu anderen Materialien so besonders machen. Sie eignen sich ideal als Bodenbelag und sind nicht ohne Grund bei vielen Menschen so beliebt. Aber warum genau sind diese Feinsteinzeugfliesen so besonders?

Die Vorteile von Feinsteinzeugfliesen

Diese Fliese ist schon alleine wegen ihrer Herstellung ein sehr stabiles und dichtes Material. Die Fliesen besitzen eine gute Abriebfestigkeit und sind dementsprechend sehr langlebig. Das Material hat eine nur geringe Porosität, was es besonders wasserabweisend macht. Es kann also nur geringe Mengen an Feuchtigkeit oder Wasser aufnehmen und ist daher frostsicher. Aus diesem Grund können Feinsteinzeugfliesen ohne Probleme in Badezimmern oder im Außenbereich verlegt werden.

Fazit: Die hochwertigen Fliesen sind abriebfest, wasserdicht, stabil und frostsicher. Außerdem sind sie bruchbeständig und besonders langlebig.

Ein Nachteil von Feinsteinzeugfliesen

Wie viele Produkte, so haben auch Feinsteinzeugfliesen einen kleinen Nachteil. Im Vergleich zu anderen Fliesen liegt der Preis für die Anschaffung meist deutlich höher als bei einfachen Steinzeugfliesen. Dafür sind sie aber wesentlich haltbarer, was eine Investition rechtfertigt. Bei ihren Eigenschaften ist kein Nachteil zu erkennen. Die Nachteile der Fliesen sind also so minimal, dass sie kaum erwähnt werden müssten.

Sollte die Fliese glasiert oder unglasiert sein?

Einige Eigenschaften der Feinsteinzeugfliese hängen vor allem mit der abriebfesten Oberfläche ab. Daher stellt sich die Frage, was besser ist: Glasiert oder unglasiert? Eine glasierte Fliese hat eine völlig andere Oberfläche. Sie sind weniger abriebfest als unglasierte. Auch die Beständigkeit und Rutschfestigkeit könnte unter der Glasur leiden. Dafür bieten sie die Möglichkeit, eine große Vielfalt an Optiken und Dekoren zu nutzen wie zum Beispiel Metall-, Holz- oder Steinoptik. Alle unglasierten Fliesen dagegen überzeugen durch ihre perfekte Abriebfestigkeit. Dafür bieten sie nur eine begrenzte Vielfalt an Dekoren. Die Wahl, ob eine glasierte oder unglasierte Fliese verwendet wird, ist also reine Geschmackssache.

Der richtige Umgang mit Silikon

Um das Eindringen von Wasser in die Fugen und Fliesen im Bad zu verhindern, setzt man in der Regel Silikon ein. Der Umgang mit diesem Material ist nicht immer ganz einfach, aber wenn man einige Ratschläge beherzigt, kann man es ohne Probleme verarbeiten. Das Silikon wird im Handel in verschiedenen Farben angeboten. Beim Kauf ist es wichtig, dass man darauf achtet, das richtige Silikon für das jeweilige Projekt auswählt. Dieses ist z.B. vom Material der gewählten Fliesen abhängig. Für Natursteinfliesen beispielsweise bekommt man extra geeignetes Naturstein-Silikon, welches das Material nicht angreift. Verwendet man aggressivere Sorten, kann es zu hässlichen Flecken kommen. Fliesensilikon ist besonders für bewegliche Eckfugen geeignet.

Die Verarbeitung von Silikon

Gerade im Badezimmer kommt es häufig vor, dass die Fugen schimmeln oder verschmutzen. Dann kann man zu chemischen Hilfsmitteln greifen. Oftmals reicht das aber nicht mehr aus, dann muss man die Silikonfugen entfernen. Hinterher setzt man dann neue in. Dazu sind verschiedene Gerätschaften hilfreich. Eine Spritzpistole hilft bei der Verteilung des Materials. Eine Entlastung sorgt dafür, dass kein Silikon herausläuft, wenn man die Spritzpistole beiseite legt. Auch sollte man immer einen Lappen zur Hand haben, um Flecken gleich entfernen zu können. Spezielle Werkzeuge zum Glattstreichen, die man im Fachhandel erhält, erleichtern die Arbeit wesentlich. Als sehr hilfreich haben sich Sprühflaschen erwiesen, die mit einem Spülmittel-Wasserlösung gefüllt sind. Sprüht man die Fugen damit ein, lässt sich das Silikon wesentlich leichter glatt streichen. Auch das Werkzeug kann damit eingesprüht werden, um das Haften von Silikonresten zu vermeiden.

Was es noch zu beachten gilt

Man sollte auf keinen Fall einfach drauf los arbeiten, sondern zunächst die Gebrauchsanleitung des jeweiligen Silikons aufmerksam durchlesen, denn je nach Art unterscheiden sich die Zeiten, die das Material zum Trocknen braucht. Die Trocknungszeit ist zudem von der Raumtemperatur und von der herrschenden Luftfeuchtigkeit abhängig.
Wer sich bei der Vorgehensweise nicht ganz sicher ist, sollte einen Fachmann befragen oder die Arbeit gleich in professionelle Hände geben, so kann man sicher sein, dass sie fachgerecht und mit den richtigen Materialien ausgeführt wird.

Das neue Bad virtuell planen dank eines Fliesenplaners

Wer sein Eigenheim neu baut oder saniert steht auch vor der Frage, wie das neue Bad oder die Küche eingerichtet werden sollen. Dazu gehört auch der Bodenbelag. Sollen es Laminat oder PVC sein oder doch lieber Fliesen? Und wenn Fliesen, welches Material, welche Farbe und welches Muster passen am besten? Manch einem fällt es schwer, sich das fertige Ergebnis vorzustellen. Diesen Menschen kann geholfen werden, denn dank des Fliesenplaners kann man den Raum mit den gewählten Fliesen immer wieder neu virtuell erstehen lassen, bis man mit dem Ergebnis zufrieden ist.

Was ist ein Fliesenplaner

Bei einem Fliesenplaner handelt es sich um spezielle Software, mit der man den Raum, der eingerichtet werden soll, nachgestalten und dann die Einrichtungsideen daran ausprobieren kann. Da dies in der Realität schwer möglich ist, man kann ja schließlich einen Raum nicht so lange neu verfliesen, bis er einem gefällt, bietet der Fliesenplaner eine enorme Entscheidungshilfe. Zudem kann man mit diesem Programm den zu erwartenden Fliesenverbrauch berechnen, sodass man am Ende nicht mit zu viel oder zu wenig Material dasteht. Die entsprechenden Fliesenrechner sind leicht zu bedienen und eine große Hilfe.
Bei den Fliesenplanern unterscheidet man zwischen zwei unterschiedlichen Arten. Zum einen spezielle Fliesenplaner Programme, die sich aber eher für die Verwendung durch professionelle Fliesenberater eignen. Zum anderen gibt es Fliesenplaner, die man nicht extra kaufen muss und die deshalb für den Heimwerkerbedarf deutlich besser geeignet sind. Es handelt sich dabei um online verwendbare Programme. Für diese braucht man in den meisten Fällen den Flash Player, mit dem man sich dreidimensionale Ansichten erstellen kann.

Preise von Fliesenplanern

Die Fliesenplanerprogramme, die man käuflich erwerben kann haben den großen Vorteil, dass eine große Palette an Fliesenangeboten einbezogen wird, mit denen man viele verschiedene Möglichkeiten durchprobieren kann. Bei einem Preis von ca. 2000 Euro sind sie aber kaum für den Bedarf von Heimwerkern geeignet. Die kostenlosen Online-Alternativen helfen aber auch sehr gut dabei, sich eine Vorstellung zu machen. Wem das nicht ausreicht, hat zusätzlich die Möglichkeit, mit einem professionellen Fliesenberater das Ergebnis zu diskutieren.

Fliesen gibt es in allen Preiskategorien

Fliesen finden sich in vielen Haushalten und beim Innenausbau des Eigenheims stellt sich immer wieder die Frage, welche Modelle es denn sein sollen. Hierbei ist aber leider nicht nur der Geschmack ausschlaggebend, sondern in vielen Fällen auch der Geldbeutel. Nichtsdestotrotz ist es kein Problem in jedem Preissegment das Passende zu finden. Das Angebot an Fliesenfarben, -materialien, -mustern und -oberflächen ist nahezu unüberschaubar und bietet für jeden etwas.

Die preiswerte Variante

Preiswerte Wandfliesen bekommt man, wenn man sich für die Standardvariante entscheidet. Das Format beträgt hier 25 x 40 Zentimeter. Diese Variante erhält man in vielen unterschiedlichen Farben, Strukturen und Designs, sodass man zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten hat, preislich jedoch nur bei etwa 15 bis 22 Euro für den Quadratmeter liegt.
Bei Fliesen, die am Boden zum Einsatz kommen sollen, ist das Angebot genauso vielfältig. Allerdings sollte man hier zusätzlich auf die Rutschfestigkeit achten, damit es nicht zu folgenreichen Unfällen kommt. Hier muss man zwischen 7 und 22 Euro pro Quadratmeter rechnen. Es empfiehlt sich, verschiedene Angebote im Internet zu recherchieren und Preise zu vergleichen, um sich einen Überblick zu verschaffen. Eine Beratung beim professionellen Fliesenleger oder im Fachhandel kann ebenso von Vorteil sein.

Luxuriöse Fliesen im gehobenen Preissegment

Für den gut gefüllten Geldbeitel gibt es eine Vielzahl an exklusiven, hochwertigen und ausgefallenen Angeboten, die aber auch ihren Preis haben. Wie wäre es z.B. mit Mosaikfliesen, durch die das Badezimmer schnell zur individuellen Wohlfühloase wird? Für 20 bis 70 Euro pro Quadratmeter kann man diese besonderen Fliesen im Handel erwerben.
In letzter Zeit erobern Wandverkleidungen in Steinoptik zunehmend die Eigenheime, sowohl den Innen- als auch den Außenbereich. Kein Wunder, bieten sie doch eine ganz besondere Optik, die jeden Raum zu etwas ganz besonderem macht. 30 bis 60 Euro pro Quadratmeter muss man hier allerdings kalkulieren.
Für Leute, die es gern edel, aber auch preiswert mögen, kann es von Vorteil sin, nach Restpostenangeboten Ausschau zu halten. So kann man oftmals ein Schnäppchen machen. Leider kann es manchmal vorkommen, dass das gewünschte Material nicht mehr in der benötigten Menge vorrätig ist.

Fliesen in Naturoptik – Der neue Trend

Seit einiger Zeit entscheiden sich immer mehr Eigenheimbesitzer und Wohndesigner dafür, statt auf kurzweilige Trends in Sachen Inneneinrichtung auf langlebige Materialien und eine natürliche Optik zu setzen. Bleibende Werte werden beim Hausbau immer wichtiger und viele Bauherren setzen daher auf klassisch elegante Bodenbeläge und Möbel.

Durch Fliesen in Natur Optik neue Akzente setzen

Viele Menschen wünschen sich ein klassisches Wohngefühl, das sich vor allem durch zeitlos schöne Möbel sowie dazu passende Boden – und Wandfliesen in natürlichen Farben und Formen kreieren lässt. Vor allen Dingen Bodenfliesen mit einer natürlich wirkenden Oberflächenstruktur verleihen Wohnräumen eine besondere Atmosphäre. Daher suchen immer mehr Bauherren gezielt nach Natursteinfliesen oder nach Bodenfliesen, die durch ihre Holzimitat Optik überzeugen. Neben der Optik des Bodenbelags spielt vor allem die Qualität der verwendeten Materialien eine große Rolle.
Ein hervorragendes Material um den natürlichen Wohntrend in den eigenen vier Wänden umzusetzen ist Keramik. Denn Keramik besteht nicht nur aus natürlichen Rohstoffen, sondern ist zudem auch einer der raumluftneutralsten Bodenbeläge. Die meisten Keramik Fliesen stammen aus deutscher Produktion und werden unter strengen Auflagen produziert. Die Fliesen sehen also nicht nur natürlich schön aus, sondern sind auch noch ökologisch nachhaltig und sehr verträglich. Ein weiterer Vorteil von Keramikfliesen ist ihre Langlebigkeit. Einmal eingebaut erfreut der Bodenbelag seine Eigentümern über viele Jahre lang und benötigt nur wenig Wartungs- und Pflegeaufwand. Keramikfliesen sind vielfältig einsetzbar und können die unterschiedlichsten Wohndesigns mit kreieren.

Warum sind Bodenfliesen im Natursteinlook und in Holz Optik so beliebt?

1. Die keramischen Oberflächen sind wesentlich robuster und pflegeleichter als Fliesen aus Stein oder Holz
2. Bodenfliesen mit rutschhemmender Funktion sind perfekt als Bodenbelag für Fliesen und Duschen geeignet und schaffen einen natürlichen Übergang vom Wohnraum zum Sanitärbereich
3. Keramik Oberflächen sind teils Säure – und Putzmittel resistent und bieten ihren Käufern daher einen hohen Reinigungskomfort
4. Werden die Keramikfliesen schon veredelt erworben, kann man sich zeit- und kostenintensive Pflegeprozeduren ersparen.