Vor dem Fliesen verlegen – Boden ausgleichen

Die alten Fliesen sind entfernt, neue sollen verlegt werden, doch vorher muss man den Untergrund richtig vorbereiten und ausgleichen, da es ansonsten zu hässlichen Unebenheiten, Beschädigungen oder sogar gefährlichen Stolperfallen kommen kann. Bei den Schäden könnte es sich um Risse, Brüche oder Absenkungen handeln, sodass Nachbesserungen oder sogar eine Neuverlegung notwendig werden können. Besonders bei der Verwendung von Fliesen im Großformat ist eine gründliche Vorbereitung des Bodens unabdingbar, da hier Unebenheiten besonders auffällig sind.

Materialien zur Ausgleichung des Bodens

Zur Nivellierung des Untergrundes gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bei großen Rissen empfiehlt sich zum Beispiel die Verwendung von Gießharz, mit denen diese aufgefüllt werden. Kleinere Unebenheiten kann man mit Hilfe von Reparaturmörtel und einem Spachtel ausgleichen, während für die Entfernung größerer Höhenunterschiede eine Bodenausgleichsmasse Anwendung findet. Es ist auch möglich, die Fliesen auf einen bereits vorhandenen Fliesen- oder Holzfussboden zu verlegen, ohne die alten Kacheln zu entfernen. Allerdings sollte man dabei die deutliche Höhenzunahme des Fussbodens im Blick behalten. Bei der Verwendung von Bodenausgleichsmasse muss man unbedingt die Angaben des Herstellers beachten, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen.

Die Vorgehensweise

Das Ausgleichen des Bodens funktioniert eigentlich ganz einfach. Die Ausgleichsmasse wird gemäß der Herstellerangaben angerührt und ebenmäßig über die Fläche, die ausgeglichen werden soll, ausgegossen. Anschließend verteilt man sie mit Hilfe einer Glättkelle auf der gesamten Fläche und entfernt mit einem Besen gegebenenfalls vorhandene Luftblasen. Nun lässt man das Ganze trocknen. In den meisten Fällen kann man den Boden nach circa zwei bis drei Stunden wieder betreten. Das Verlegen der Kacheln kann dann am folgenden Tag geschehen.

Späterer Ausgleich des Fliesenbodens

Oftmals findet man bereits einen gefliesten Boden mit Schäden oder nicht zufriedenstellendem Ergebnis vor. Sind nur einzelne Fliesen betroffen, so kann man diese reparieren, entspricht allerdings der ganze Boden nicht den Erwartungen, so ist es, wie bereits erwähnt, möglich, diesen mit Hilfe von Ausgleichsmasse für eine Neuverlegung vorzubereiten. Bevor man allerdings in Eigenregie loslegt, sollte man lieber einen Fachmann befragen, um unnötige Kosten und Arbeit zu vermeiden.

Treppenbeläge für den Innenraum

Beim Bau einer Treppe im Innenraum, sei es im Haus oder in einer Maisonette-Wohnung, spielt auch der Bodenbelag eine entscheidende Rolle. Denn er trägt wesentlich zur Sicherheit, aber auch zur Gestaltung der Wohnräume bei und verleiht ihnen ein ganz eigenes Flair. Dabei kann man aus einem großen Angebot an Belägen wie Holz, Kunststoff und Teppich wählen und so das Passende für die eigenen vier Wände finden. Auch mit Fliesen hat man vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten, die im Folgenden näher vorgestellt werden sollen.

Natursteintreppen

Sehr beliebt als Belag für Treppen sind Fliesen aus Granit, denn dieser Naturstein ist nicht nur robust und pflegeleicht, sondern besticht zudem durch seine Attraktivität, die durch die verschiedenen Arten der Oberflächenbearbeitung sehr variabel ist. Granit bietet durch seine sprichwörtliche Härte außerdem einen entscheidenden Vorteil: man benötigt keine feste Unterkonstruktion. Die Platten werden auf speziellen Ankern befestigt, die wiederum direkt an der Wand montiert wurden. Allerdings sollte man dabei auf eine korrekte Treppenberechnung Acht geben und die Stufenhöhe genau kalkulieren, um ausreichende Sicherheit zu gewährleisten.

Belagstreppen

Treppen mit einer festen Unterkonstruktion, die dann mit dem Belagmaterial verkleidet werden, bezeichnet man als Belagstreppen. Hier hat man große Gestaltungsmöglichkeiten. Zumeist werden dafür quadratische Fliesen verwendet, die man zu interessanten Mustern kombinieren kann. Sehr beliebt sind beispielsweise südländische Musterfliesen oder aber eine Gestaltung mit einfarbigen, mediterranen Platten in warmen Farben, die eine zauberhafte Atmosphäre ermöglichen.

Terrakottafliesen für ein mediterranes Flair

Besonders gut geeignet für die Verwendung auf Treppen sind Terrakottafliesen. Durch ihre natürlichen Eigenschaften sind sie dafür geradezu prädestiniert. Ihre leicht aufgeraute Oberfläche sind sie sehr rutschhemmend und durch ihre natürliche Farbgebung schaffen sie ein warmes, mediterranes Flair im Innenraum. Terrakotta eignet sich auch gut zur Verwendung mit einer Fussbodenheizung. Gestaltet man also Boden und Treppen mit diesen Fliesen ergibt sich ein harmonisches Zusammenspiel. Für die Treppe benötigt man dann aber ebenfalls eine feste Unterkonstruktion.

Marmorfliesen

Einen Hauch von Luxus schafft man sich mit der Verwendung von Fliesen aus Marmor auf der Treppe. Die glatte Oberfläche des Materials lässt sich hervorragend reinigen, allerdings sollte man unbedingt Stufenprofile für die Sicherheit verlegen.

Kunststoffliesen eine gute Alternative

Fliesen aus Kunststoff sind eine gute Alternative zu den herkömmlichen Kacheln aus Stein. Außerdem sind sie günstiger im Einkauf und genauso vielseitig einsetzbar wie gewöhnliche Keramik- oder Steinfliesen. Die Auswahl ist auch bezüglich der Farben und Formen riesig, so dass jeder das findet, was seinen Vorstellungen entspricht.
Ein weiterer Vorteil: Dank des leicht zu verarbeitenden Materials lassen sie sich relativ einfach verlegen, auch wenig handwerklich begabte Personen können sie benutzen.

Verwendungsmöglichkeiten und Vorteile

Fliesen aus Kunststoff sind zudem ideal für Renovierungs- und Umbauarbeiten. Dank der geringen Stärke von Kunststoff sind diese Kacheln leicht zu verarbeiten. Das trifft vor allem beim Zuschneiden und Formen zu, alles Arbeiten die bei Keramikfliesen wesentlich schwieriger zu handhaben sind. Wer sich also zum Beispiel ein Bad mit Kacheln in nicht alltäglichen Formen und Farben selbst ausstatten will, der trifft mit Kunststofffliesen eine sehr gute Wahl. Diese kann sogar jeder Ungeübte zuschneiden und verlegen, nicht zu vergessen, dass hohe Arbeitskosten wegfallen. Sollte wirklich etwas schief gehen, zerbricht die Fliese nicht, sie bekommt höchstens eine kleine Delle und diese lässt sich leicht ausbeulen.
Auch entsteht durch diese Arbeit kaum Schmutz und übermäßiger Verschnitt fällt auch nicht an.
Es gibt aber noch weitere Vorzüge bei Kunststofffliesen. Wenn sie verklebt sind, lassen sie sich schnell und einfach reinigen. Anhaftender Staub und Schmutz kann problemlos mit einem feuchten Schwamm oder Lappen entfernt werden, einmal überwischen und fertig.
Für den Zuschnitt benötigt man ebenfalls nur ein scharfes Teppichmesser und eine Art Lineal, zum Beispiel einen langen Stab oder eine Wasserwaage.

Allgemeines

Fliesen aus Kunststoff erhält man in riesiger Auswahl mit verschiedenen Mustern, Farben und Formaten, hier kann der Interessierte seiner Fantasie freien Lauf lassen. Zahlreiche Kunststofffliesen sind auf der Rückseite schon mit einem Kleber versehen, was das Verlegen zusätzlich vereinfacht. Einfach Schutzfolie abziehen und auf die saubere und trockene Oberfläche aufdrücken. Gegebenenfalls noch zuschneiden und entstehende Blasen ausdrücken.
Beschädigte Fliesen dieser Art können mithilfe eines Föns durch neue ersetzt werden.

Das Schwammbrett

Jeder Heimwerker muss auf bestimmte Geräte und Tools zurückgreifen, wenn es darum geht, bestimmte Aufgaben zu erledigen, die gerade im handwerklichen Bereich manchmal das ein oder andere Fingerspitzengefühl abverlangen. Ein Gerät, dass vor allem oftmals im Handwerksbereich Verwendung findet, ist das Schwammbrett. Mit diesem Gerät können Handwerker eine Vielzahl von Aufgaben erledigen und vor allem auch im Bereich Fliesen kommt dieses Gerät zum Einsatz. Dieser Text wird sich mit dem Thema Schwammbrett auseinander und zeigen, dass dieses Gerät auf den ersten Blick vielleicht wenig spektakulär wirken mag, jedoch auf den zweiten Blick ist sicherlich jeder Handwerker froh, wenn er auf ein Schwammbrett zurückgreifen kann.

Wofür wird das Schwammbrett gebraucht?

Im Grunde kann man sagen, dass dieses Gerät vielseitig zu benutzen ist und wie oben erwähnt, jeder Heimwerker sich auf ein Schwammbrett gut verlassen kann. Der Anwendungsbereich für das Schwammbrett ist sehr vielseitig. Zum einen kann man hier nämlich ideal Fliesen legen und den Mörtel ideal verteilen. Wenn man selbst Fliesen verlegt hat, dann wird man merken, wie hilfreich ein Schwammbrett sein kann. Denn der Mörtel muss schließlich gleichmäßig verteilt werden und dies lässt sich am besten mit eben solch einem Utensil erledigen. Zum anderen muss man sagen, dass das auch beim Streichen sich ein Schwammbrett als hilfreich erweisen kann.

Wo kann man sich solche Schwammbretter kaufen?

Halten wir also bisher fest, ein Schwammbrett kann einem gerade im Handwerksbereich eine gelungene Hilfe sein und dabei muss Qualität noch nicht einmal teuer sein. Wenn man in den Baummarkt geht, wird man hier schnell fündig. Zwar gibt es hierbei eine Vielzahl von Herstellern und zahlreichen Produkten, die man sich zulegen kann, jedoch unterschieden sich diese Schwammbretter in der Regel eher weniger, sprich man wird hier eher weniger qualitative Unterschiede merken, dies liegt daran, dass man bei einem Schwammbrett sowohl bei der Produktion als auch bei der Verwendung wenig falsch machen kann.

Fliesen legen geht schnell, aber am Besten durch einen Profi

Mit einem Fliesenspiegel in der Küche kann nicht nur der Raum optisch verschönert werden, sondern er kann auch zur Hygiene beitragen. Gerade wenn ein Küchenspiegel gefliest werden soll, muss einiges beachtet werden. Im Folgenden erklären wir, was das ist.

So funktioniert das Küchenspiegel fliesen

Mit dem richtigen Küchenspiegel, können Fett und – Wasserspritzer an der Wand vermieden werden.
Der Charakter einer Küche kann sich durch einen Fliesenspiegel enorm verändern. Außerdem dienen die Fliesen als Möglichkeit, um für mehr Wärme in einem Raum sorgen. Die Küche wirkt durch einen Fliesenspiegel gleich viel lebendiger. In der Regel ist es so, dass das Fliesenmaterial für einen Küchenspiegel über der Küchenarbeitsplatte angebracht wird. Fachkenntnisse und Präzisionsarbeit sind erforderlich, um einen Küchenspiegel fliesen zu können. Darum sollte jene Arbeit immer einem Profi überlassen werden. Dann sind die Gestaltungsmöglichkeiten auch immens. Gerade Glas-Fliesen, aber auch klassische Marmorfliesen machen den Unterschied aus. Die verschiedenen Muster  und die große Angebotspalette decken viele Geschmacksrichtungen von ab.

Worauf muss geachtet werden, wenn ein Küchenspiegel gefliest werden soll

Vor dem Fliesen der Küchenwand ist es wichtig, den Untergrund zu prüfen. Gerade unebene Flächen müssen dann abgeklopft werden und auf das Saugverhalten hin geprüft sein. Erst dann lässt sich das Fliesenmaterial anbringen. Wenn die Fläche zuviel Wasser aufnimmt, muss eine Grundierung angebracht werden. Außerdem ist es von Vorteil, wenn lose Teile, Verschmutzungen oder gar Staub vorher entfernt werden. Hin und wieder kommt es vor, dass noch alte Fliesen vorhanden sind, welche dann durch einen Profi im Nu beseitigt werden können.

Sich einen Küchenspiegel vom Profi machen lassen

Ein Fliesenspiegel muss viele Funktionen erfüllen können, deshalb ist eine sorgfältige Planung das A & O. Der Fliesenleger kennt sich aus und kann deshalb fachmännische Tipps geben. Die Arbeit mit dem Fliesenmaterial wird dann auch günstig sein. Von bunten Mosaikfliesen, bis hin zu Glasfliesen, mit einem Fachmann an der Seite steht dem Traum von einer Fliesenwand nichts mehr im Wege.

Das Fliesenmaterial wird direkt an die Wand im sogenannten Dünnbettverfahren angebracht. Dann muss nur noch der passende Fliesenkleber mit eine Zahnspachtel aufgetragen und anschließend aufgekämmt werden. So können die Abstände zu den Fugen eigenständig gestaltet werden. Dafür benutzt der Fliesenleger Fugenkreuze. Damit die Fugen abschließend verschlossen sind, muss noch Fugenmörtel aufgetragen werden. Sollten dann noch überschüssige Klebereste vorhanden sein, so werden diese aus dem Fugenbrett entfernt und mit einem Schwammbrett ausgewaschen. Zum Abschluss muss der Handwerker nur noch die Anschlussfuge mit Silikon verschließen. Dann ist der neue Fliesenspiegel auch schon fertig.

Bodenfliesen streichen statt entfernen

Wenn man in eine neue Wohnung oder ein neues Haus zieht, findet man nicht immer die allerschönsten Bodenfliesen in Küche und Bad vor. Im Gegenteil – häufig muss man sich braune oder scheußlich gemusterte Fliesen gefallen lassen. Für einige Menschen ist es aber auch nach einigen Jahren mit den alten Bodenfliesen Zeit, frischen Wind in die eigenen Wände zu bringen. Wer allerdings den Aufwand für das Verlegen neuer Kacheln scheut oder wem es schlicht und einfach zu teuer ist, der kann auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, die alten Fliesen einfach zu überstreichen. Denn oft ist es mit der Entfernung der alten Kacheln nicht getan, sondern es werden aufwendige Estricharbeiten nötig, die schnell das zur Verfügung stehende Budget sprengen können.

Welche Produkte Materialien werden benötigt?

Bei der Farbe, die man zum Überstreichen der alten Bodenfliesen verwendet, hat man die Wahl. Zum einen kann man Epoxidharz-Lacke verwenden, die man sich im Fachhandel in jedem gewünschten Farbton anrühren lassen kann. Das ist aber nicht ganz billig. Wer eine preiswertere Variante sucht, kann auch zu einem der fertig zusammengestellten Sets greifen, die im Internet oder im Baumarkt zu diesem Zweck angeboten werden. Dabei sollte man unbedingt darauf achten, dass man genügend Farbe für die zu streichende Fläche kauft. Die Inhaltsmengen bei den verschiedenen Sets variieren oft stark. Die Sets beinhalten in der Regel die Grundierung und den Fliesenlack. Darüber hinaus ist in einigen Sets auch ein Fliesenversiegelungsmittel sowie eine Reinigungslösung enthalten. Der Nachteil bei den Komplettpaketen ist jedoch, dass die Auswahl auf eine bestimmte Anzahl an Farbtönen beschränkt ist und man so weniger Gestaltungsmöglichkeiten hat.

Wie geht man vor?

Die sicherste Art, beim Streichen der Fliesen alles richtig zu machen, ist sicherlich, die Arbeit einem Profi zu überlassen. Wer das nicht möchte, sollte sich aber umfassend informieren, denn Fliesenlack ist sehr giftig und deshalb kann es bei unsachgemäßer Verwendung zu gesundheitlichen Schäden kommen.
Zunächst muss die zu streichende Fläche gründlich mit einer dazu vorgesehenen Reinigungslösung gesäubert werden. Ebenso kann man diese aber auch aus Wasser, Essig und Spülmittel selbst anrühren. Danach wird die Fläche mit Hilfe von Schmirgelpapier angeraut, damit der Lack besser haften kann. Im Anschluss trägt man die Grundierung auf, die dann für 12 Stunden trocknen muss. Nun können endlich die Lackschichten aufgetragen werden. Nachdem die erste Schicht aufgetragen wurde, muss sie erneut für 12 Stunden aushärten, bevor man die zweite auftragen kann, die eine ebenso lange Trocknungszeit benötigt. Erst dann kann man den Boden wieder betreten und den Raum nutzen.

Feng-Shui in Küche und Bad?

Das chinesisch-daoistische Prinzip des Feng-Shui hat bereits in viele europäische Haushalte Eingang gefunden. Dabei geht es darum, den Menschen mit seiner Umgebung in ein harmonisches Gleichgewicht zu bringen. Zu diesem Zweck werden Wohnräume so gestaltet, dass man die Geister des Wassers und der Luft positiv stimmt. Aber eignet sich dieses Prinzip auch für die Küche und das Bad? Die Antwort ist ein klares Ja!, denn hier sind ja genau diese beiden Elemente bestimmend.

Feng-Shui im Bad

Für Räume, die nach dem Feng-Shui-Prinzip eingerichtet werden sollen, ist es wichtig, dass die Energien ungehindert fließen können. Besonders positiv wirken hier glänzende Oberflächen wie Glas, Chrom oder auch Porzellan. Diese sind daher für das Bad besonders gut geeignet. Fliesen aus Glas oder auch Glasmosaike sind also perfekt und man findet sie auch sehr häufig in chinesischen Badezimmern. Zudem sollte man darauf achten möglichst viele Naturmaterialien für die Einrichtung zu verwenden. Ein Fußbodenbelag aus Holz oder Fliesen aus Naturstein bieten sich daher besonders an. Der Grund dafür ist, dass diese Materialien die Kräfte des Wassers bändigen. Man sollte auch darauf achten, die Badezimmertür stets verschlossen zu halten, damit niemand durch das Rauschen des Wassers in seinen Tätigkeiten gestört wird.
Auch die Wirkung des Lichts spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle. Am besten eignen sich sicherlich natürliches Licht, doch sind Fenster nicht in jedem Bad Standard. Dann muss man sich künstlichen Leuchten mit weichem Licht helfen. Die Farbe der Fliesen sollte möglichst hell gewählt werden. Reflektionen sollten aber nach Möglichkeit vermieden werden, da durch sie die Energie (Qi) aus den Räumen hinausgeleitet wird.

Feng-Shui in der Küche

Auch die Küche kann zum Wohlfühlbereich werden, wenn man sie nach den Regeln des Feng-Shui gestaltet. Ein wichtiger Punkt ist, spitze und scharfe Kanten dort zu vermeiden, wo man Lebensmittel aufbewahrt und Nahrung zu sich nimmt. Das ist der Grund dafür, dass man in chinesischen Küchen meistens abgerundete Fliesen und Verkleidungen vorfindet. Auch hier spielt das Licht eine entscheidende Rolle. Der Raum sollte gut ausgeleuchtet und Helligkeit und Harmonie verbreiten. Die Wände dürfen nicht mit Hängeschränken oder Regalen versperrt werden, da dies den Energiefluss hemmt.

Durch Imprägnieren Feinsteinzeug schützen

Fliesen aus Feinsteinzeug erfreuen sich sowohl im Innen-als auch im Außenbereich großer Beliebtheit. Und das nicht nur aufgrund ihres attraktiven Erscheinungsbildes, sondern auch wegen ihrer hervorragenden Eigenschaften. So ist das z.B. äußerst frostbeständig, da es aufgrund seiner Struktur kaum Feuchtigkeit aufnimmt, weshalb es sich besonders gut zur Verlegung im Außenbereich eignet. Im Handel erhält man Fliesen aus Feinsteinzeug sowohl in unbearbeiteter als auch in behandelter Form. Man bekommt sie z.B. in polierter und auch in glasierter Form. Damit man lange Freude an polierten Feinsteinzeugfliesen hat, sollten diese unbedingt imprägniert werden, da sonst eine Vielzahl der Vorteile des Materials verloren geht und dadurch die Langlebigkeit und das Aussehen massiv leiden können.

Feinsteinzeug imprägnieren – was sind die Gründe?

Um zu verstehen, warum es sinnvoll ist, Feinsteinzeug zu imprägnieren, muss man sich den Herstellungsprozess vor Augen führen. Dabei werden keramische Rohstoffe unter hoher Druckeinwirkung gepresst und im Anschluss bei hohen Temperaturen gebrannt. Dadurch entsteht ein besonders hartes und bruchfestes Material, insbesondere wenn ein hoher Anteil an Quarz verwendet wird. Feinsteinzeug hat eine Oberfläche mit besonders geringer Porosität und eignet sich daher besonders gut für das Polieren. Dadurch bekommt man eine schöne, glänzende Oberfläche. Allerdings kann es durch das Polieren dazu kommen, dass dadurch positive Eigenschaften verloren gehen, so z.B. die geringe Wasseraufnahmekapazität. Es ist daher unbedingt empfehlenswert, die Oberfläche mit einer schützenden Schicht zu überziehen, sie zu imprägnieren.

Feinsteinzeug polieren – aber wie?

Um seine Fliesen vor Schmutz und Feuchtigkeit zu schützen, sollte man sie also imprägnieren. Insbesondere wenn Feinsteinzeug im Bad verlegt wird, ist das unvermeidbar. Zu diesem Zweck verwendet man ein Silan-Siloxan-Polymergemisch, welches auf die Fliesen aufgetragen wird und so die offenen Poren versiegelt. Man sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass vom Zeitpunkt der Versiegelung an nur noch spezielle Reinigungsmittel verwendet werden dürfen, die die Schutzschicht nicht angreifen. Im Internet oder beim Fachmann bekommt man zahlreiche Informationen über die Vorgehensweise bei der Reinigung.

Beim Verlegen von Feinsteinzeug gibt es einiges zu beachten

Fliesen aus Feinsteinzeug sind ein beliebter Bodenbelag im Haus, aber auch im Außenbereich, da dieses Material einige entscheidende Vorteile bietet. So zeichnet es sich durch besondere Härte und Stoßfestigkeit aus, aber auch durch seine geringe Wasseraufnahmekapazität, die es frostbeständig und daher prädestiniert für die Verwendung im Außenbereich macht. Zudem sind die Fliesen leicht zu reinigen, wenn man sich mit der richtigen Vorgehensweise gut auskennt. Dazu ist es auch notwendig, sich vor der Verlegung eingehend mit dem Material auseinanderzusetzen, das man verwenden will. Den je nachdem, ob es bearbeitet wurde, z.B. poliert oder glasiert, oder unbehandelt zum Einsatz kommen soll, stellt es andere Ansprüche. Verwendet man zum Beispiel polierte Feinsteinzeugfliesen, so sollte man diese nach dem Verlegen auf jeden Fall versiegeln, um sie vor Schmutz und Flecken zu schützen.

Weiter Vorteile von Feinsteinzeug

Aufgrund des Herstellungsprozesses handelt es sich bei Feinsteinzeug um ein besonders hartes und gegen Stöße unempfindliches Material. Zudem nimmt es nur wenig Feuchtigkeit auf und ist daher für den Einsatz im Küchenbereich besonders gut geeignet. Denn wie schnell fällt einmal ein Glas mit Flüssigkeit auf den Boden. Durch seine Struktur ist das Feinsteinzeug aber gut vor Flecken und Stößen geschützt. Nicht zu vergessen und zu unterschätzen ist der Umstand, dass der Einsatz neuer Techniken es möglich macht, Fliesen aus Feinsteinzeug auch im Großformat zu produzieren. Dies eröffnet nicht nur interessante Gestaltungsmöglichkeiten, durch die großen Platten entstehen auch weniger Fugen, in die Feuchtigkeit eindringen könnte.

Tipps für die Verlegung von Feinsteinzeug

Bei der Verwendung von Feinsteinzeugfliesen sollte man unbedingt einen professionellen Fliesenleger zurate ziehen, um ein perfektes Ergebnis zu erreichen, denn hier muss man einiges berücksichtigen. Das beginnt bei der Auswahl des richtigen Fliesenklebers. Da das Feinsteinzeug eine besonders harte und glatte Fläche aufweist, bleibt es nur schwer am Untergrund haften, sodass man keinen Standardkleber verwenden kann. Vielmehr sollte ein spezieller Flexkleber verwendet werden, der zwar ungleich teurer ist, dafür aber auch gute Ergebnisse liefert. Nach dem Verlegen müssen die Fliesen mit Hilfe eines Gummihammers fixiert werden und anschließend mit herkömmlichen Fugenmörtel verfugt werden.

Der Fliesenschneider, ein sinnvoller Helfer für jeden Handwerker zu Haus

Selbst Fliesen zu verlegen macht Spaß und spart Geld. Diese Eigenleistung beim Bau einer Immobilie kann aber nur mit einem Fliesenschneider geleistet werden. Der Name sagt es schon, ein Fliesenschneider wird zum Schneiden von Kacheln benötigt. Die meisten Modelle gibt es nur in einer Form, die an den Enden der Wände oder auch in Kurven angeschnitten werden müssen, damit ein perfektes Bild entsteht.

Fliesen passend machen

Ein Fliesenzuschneider ist ein wichtiges Werkzeug, das für fast alle Fliesen angewendet werden kann. Nur bei Kunststofffliesen kann man auf ein solches Gerät verzichten. Hier wird mit einem Messer und einem Lineal das Werkstück angepasst. Naturstein kann hingegen nur mit einem solchen Schneider gut bearbeitet werden. Gerade elektrisch arbeitende Geräte, die einfach mit einer Steckdose verbunden werden, sind heute bereits sehr preiswert im Handel erhältlich. Ein solcher Schneider ist an der gut sichtbaren Ausstattung erkennbar. Alle haben einen langen Hebel an dem sich das Schneidwerkzeug befindet. Dieses wird über das Werkstück gezogen und verursacht eine Risskante an der dann der Bruch entsteht.
Manche Geräte arbeiten sogar mit einer Wasserkühlung, dies ist bei besonders wertvollen Werkstücken sinnvoll.

Zuschneiden muss sein

Auch bei einem genau berechneten Bedarf an Werkstücken ist ein Zuschnitt notwendig. Niemals passen alle Fliesen genau an die Wände, es kommt in der Regel zu Ecken und Kanten. Hier muss dann mit einer verkleinerten Kachel ausgebessert werden damit es passt. Hierbei kommt es darauf an den Ecke genau auszumessen und dann auf dem Werkstück anzuzeichnen. Danach setzt man am Besten eine Schutzbrille auf um sich vor Staub und Partikeln zu schützen. Nach dem Schneidevorgang kann das nicht mehr benötigte Stück dann heraus gebrochen werden. Die Kante wird dann mit einem Schmirgelpapier geglättet damit keine scharfe Kante bleibt. Im weiteren Verlauf wird dann die Kachel einfach wie die anderen auch an die Wand oder den Boden gebracht.