Fliesen perfekt schneiden mit dem richtigen Fliesenschneider!

Um Fliesen zu verlegen ob in Eigenleistung oder als Profi, benötigt man unbedingt ein Fliesenschneidegerät. Das ist eine mechanische Vorrichtung zum Zuschneiden der einzelnen Platten. Trotz aller Bemühungen und standardisierten Normen kommt der Heimwerker oder Profi um die Kürzung einzelner Platten nicht herum.

Fliesen in die passende Größe schneiden leicht gemacht!

Ein Fliesenschneidegerät ist das Hauptutensil beim Fliesenverlegen. Fliesen jeder Art kann der Fachmann damit sauber zurechtschneiden und in die richtige Form bringen. Kunststoff-Fliesen können problemlos mit einem Cutter und einer Wasserwaage gradlinig gekürzt werden, für Naturstein oder Keramik benötigt jeder ein deutlich stärkeres Schneidegerät. Heute gibt es im Handel elektrische Fliesenschneidegeräte, für die allerdings eine funktionierende Steckdose benötigt wird zu annehmbaren Preisen im Fachhandel und in jedem Baumarkt. Die mechanischen Geräte erfordern wesentlich mehr Muskelkraft, erfüllen jedoch auch ihren Zweck. Die elektrische Variante ist wesentlich angenehmer für den Handwerker. Ein elektrisches Fliesenschneidegerät besitzt einen langen Hebel, mit dem das sich rotierende Schneidewerkzeug über die Fliese führen lässt. Oft hat ein solches Werkzeug eine eingebaute Pumpe, durch die während der Inbetriebnahme Wasser über den Sägeschlitten fließt.

Ohne Zuschnitt können Ecken und Kanten nicht schön ausgearbeitet werden!

Selbst wenn der Fliesenbedarf ganz ausgerechnet ist, nur eine ebene Fläche ohne extra Ecken und Kanten gefliest werden soll, kommt der Handwerker nicht an einem Fliesenzuschnitt mit dem Fliesenschneider vorbei. In der Regel sind es die Fliesen an der Wand entlang, die etwas zu breit sind und sich nicht ideal einpassen lassen und gekürzt werden müssen. In einem solchen Fall ist es ratsam das zuzuschneidende Teil mit dem Zollstock auszumessen, mit einem Stift die Schneidelinie vorzuzeichnen und dann das Fliesenschneidegerät entlang der vorgezeichneten Linie zu führen. Das so bearbeitete Stück kann im Anschluss mit leichtem Druck abgebrochen werden. Bei dem Schneidevorgang ist eine Schutzbrille Pflicht da einzelne, manchmal sehr spitze Fliesenpartikel durch die Gegend fliegen und dadurch Verletzungen am Auge entstehen können, die im schlimmsten Fall bis zum Erblinden führen. Läuft alles reibungslos, ist das Ergebnis ein wunderbarer Fliesenspiegel, der lange Freude bereitet!

Fliesen im Jahr 2015

Während man noch vor einigen Jahren Fliesen ausschließlich im Bad oder in der Küche gefunden hat, haben sie mittlerweile das ganze Haus erobert. Das liegt wohl daran, dass sie heutzutage in vielen Ausführungen zu bekommen sind und nichts mehr von der sterilen Atmosphäre verbreiten, die ihnen früher anhing. Außerdem verbinden sie pflegeleichte Eigenschaften und Robustheit mit edler Optik. Daher bilden sie eine großartige Alternative zu Holz- oder Teppichböden. Dabei entstehen auch immer neue Trends.

Natürlichkeit ist Trumpf

Wie gesagt ist von der sterilen Optik der alten Fliesen heute nicht mehr viel übrig. Vielmehr erobern natürliche Oberflächen die Herzen der Verbraucher. Insbesondere Fliesen in Holzoptik sind sehr beliebt und lösen oftmals echte Holz- oder Laminatfussböden ab. Das ist kein Wunder, kann man doch mittlerweile Kirsch- oder Nussbaumholz so täuschend echt imitieren kann, dass so gut wie kein Unterschied zu erkennen ist. Dazu haben sie aber den Vorteil, dass sie leicht zu reinigen, unempfindlich gegen Kratzer und Flecken und farbecht sind. Beim Fachhändler oder in verschiedenen Online-Shops gibt es eine nahezu unüberschaubare Auswahl an Fliesen in Holzoptik.
Doch nicht nur durch ihre Oberflächenoptik punkten Bodenfliesen für den Wohnbereich, sondern auch in der Vielzahl der angebotenen Formate. Beliebt sind z.B. Kacheln im XXL-Format, die Räume optisch vergrößern, da weniger Fugen vonnöten sind. Dabei kann es Formate von bis zu drei Meter Kantenlänge geben. Praktisch sind die XXL-Fliesen aus Porzellanfeinsteinzeug, denn diese sind so dünn, ca. 3 mm, dass sie über die alten Bodenplatten geklebt werden können.

Wandfliesen für den Wohnraum

Auch Wandfliesen im Wohnraum nehmen immer mehr zu. Sie gestatten Individualität und Gestaltungsfreiheit in den Räumen, denn man bekommt sie in vielen, teils ungewohnten Oberflächenausführungen. Egal ob Schieferlook oder ausgefallene Optiken in Fell, Beton oder Horn, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Beliebt ist auch der sogenannte Used-Look. Manche Fliesenausführungen gibt es sogar mit Oberflächenstrukturen. Da findet jeder, was er sucht und kann seine eigenen Vorstellungen vom perfekt gefliesten Wohnraum problemlos umsetzen.

Die richtigen Fliesen finden

Wer sein Zuhause mit neuen Fliesen ausstattet, strebt in der Regel ein langfristiges Ergebnis an, denn die Verlegung dieses Bodenbelages ist mit hohem Aufwand und auch Kosten verbunden. Deshalb ist es wichtig, bei der Auswahl der Fliesen nicht nur auf optische Faktoren zu achten, sondern auch eine gute Qualität, denn nur so hat man lange Freude am Ergebnis. Zudem ist nicht jedes Fliesenmaterial für jeden Einsatzzweck geeignet, weshalb man sich vor dem Kauf umfassend informieren sollte. Die Materialien, aus denen die Kacheln bestehen, seien es nun Boden- oder Wandfliesen unterscheiden sich stark in ihren Produkteigenschaften, sodass diese dem jeweiligen Bedarf angepasst werden müssen.

Welche Fliesen sind für welchen Zweck geeignet?

Sehr begehrt als Bodenbelag sind Terrakottafliesen, denn sie schaffen ein mediterranes, warmes und gemütliches Ambiente, das zum Wohlfühlen einlädt. Man kann sie in verschiedenen Ausführungen bekommen. So werden sie sowohl naturbelassen als auch mit rauer oder polierter Oberfläche angeboten und glasiert. Da Bodenfliesen schnell verschmutzen und Flecken bekommen können, wodurch sie massiv an Attraktivität einbüßen, sollte man sie nach dem Verlegen mit Cootobeize, Wachs oder anderen geebneten Materialien behandeln und versiegeln.
Für die Verwendung im Badezimmer liegen Mosaikfliesen im Trend. Viele Menschen scheuen sich davor,größere Flächen mit diesen kleinen Fliesen zu gestalten, dabei ist das gar nicht so aufwändig, wie man vielleicht denken könnte, denn sie werden im Handel bereits auf Matten geklebt angeboten, die die Größe normaler Fliesen haben. So kann auch mit dem Muster nicht viel schiefgehen.
Falls ein Allergiker im Haus wohnt, sind Natursteinfliesen sehr zu empfehlen, die nicht nur schön aussehen, sondern auch antiallergisch sind.

Edle Materialien

Sehr luxuriös und edel wirken Marmorfliesen. Diese sind allerdings sehr säure- und laugenempfindlich, weswegen die Verwendung in Küche oder Bad nicht empfehlenswert ist. Ein sehr hartes und kratzfestes Material ist Naturstein, aber auch dieser ist sehr anfällig für Verschmutzungen, weswegen man ihn unbedingt versiegeln sollte. Nicht so leicht zu reinigen, dafür aber frostsicher und rutschhemmend sind Kacheln aus Sandstein oder Schiefer. Dies macht sie, bei entsprechender Behandlung, sehr geeignet für den Außenbereich.

Statt neuer Fliesen verlegen – alte Fliesen beschichten lassen

So manches Bad in deutschen Haushalten benötigt dringend eine Renovierung. Alte, aus der Mode gekommene Fliesen sind keine Seltenheit und oft sind auch die Fugen schon ziemlich abgenutzt und verschmutzt. Doch viele Menschen scheuen vor einer Komplettsanierung zurück, denn diese ist mit hohen Kosten und Lärm und Dreck verbunden. Es gibt allerdings auch einfachere Lösungen. Mittlerweile gibt es einige Betriebe, die anbieten, die Fliesen nicht komplett auszutauschen, sondern eine Reinigung vorzunehmen. Danach werden die Kacheln mit Kunststoff beschichtet, den es in vielerlei Farbausführungen gibt. Das dauert circa drei Tage und geht mit wesentlich weniger Lärm- und Schmutzbelästigung vonstatten.

Fliesen beschichten – Die Vorgehensweise

Am ersten der drei Tage, die für die Fliesenbeschichtung vorgesehen sind, entfernt man alles, was bei der Arbeit stören könnte, z.B. die Armaturen. Danach wird die Fläche gründlich gereinigt und Schmutz und Schimmel entfernt. Anschließend erfolgt die Beschichtung von Duschkabine, Duschwanne und eventuell auch der Badewanne. Am zweiten Tag wird dann die Beschichtung auf den Boden und die Wände aufgebracht. Es handelt sich dabei um einen extra zu diesem Zweck entwickelten Flüssigkunststoff. Am dritten und letzten Tag werden dann, falls dies gewünscht ist, Fliesenornamente oder Designelemente aufgebracht, bevor die ganze Fläche mit Klarlack versiegelt wird. Und das Ganze geschieht ohne die Verursachung von Baulärm und Dreck. Der gesamte Vorgang verlangt äußerste Akribie und Sorgfältigkeit.

Verschiedene Verfahrensweisen

Bei der Fliesenbeschichtung mit Kunststoff gibt es unterschiedliche Verfahrensweisen. Die oben genannte Methode entwickelte der Handwerker Konrad Slupina aus Billerbeck. Andere Unternehmen nutzen Verfahren, die in Amerika erfunden und zu uns exportiert wurden. Die Kosten einer Komplettsanierung liegen hier für ein kleines Badezimmer mit circa zweieinhalb Quadratmetern und einer Fliesenfläche von etwa zwölf Quadratmetern bei etwa 3500 Euro, was im Vergleich zu einer Komplettsanierung mit neuen Fliesen recht günstig ist. In Eigenregie könnte man es eventuell zwar günstiger hinbekommen, das Bad zu sanieren und neu zu Fliesen, allerdings muss dann mit Lärm, Dreck und eventuellen Mehrkosten bei unvorhergesehen Problemen rechnen, sodass diese Variante nicht immer empfehlenswert ist.

Fliesen zuschneiden – aber wie?

Wer seine Fliesen selbst verlegen möchte, kommt um das Zuschneiden derselben nicht herum, denn in der Regel gibt es keine Fläche, bei der nicht Aussparungen oder Ränder berücksichtigt werden können. Viele Menschen fürchten sich davor, das selbst zu machen, doch mit etwas Übung und den richtigen Werkzeugen ist das Zuschneiden eigentlich kein Problem. Als Werkzeuge stehen Fliesenschneidegeräte, Papageienzange, Steinbohrer oder Fliesenlochfräser zur Verfügung, die jeweils einem unterschiedlichen Zweck dienen und über die man sich vorher gut informieren sollte. Im Folgenden geben wir einen Überblick.

Das passende Werkzeug macht den Unterschied

Für das Zuschneiden von Fliesen kommen, wie gesagt, verschiedene Werkzeuge infrage, abhängig von der Form, die die Fliese letztendlich erhalten soll. Häufig verwendet wird zum Beispiel ein Fliesenschneidegerät, dessen Anwendung nicht besonders schwer und leicht zu erklären ist. Die zu schneidende Fliese legt man an den Anschlag des Gerätes. Dann markiert man durch Einritzen eine Sollbruchstelle. Das Gerät selbst verfügt über eine besondere Brechvorrichtung. Diese garantiert, dass die Fliese immer genau und sauber an der Markierung bricht. Das Fliesenschneidegerät ist vor allem für gerade Kanten geeignet, also für Fliesen, die beispielsweise für die Ränder von Wänden zugeschnitten werden sollen. Möchte man dagegen ungerade Linien, wie man sie beispielsweise benötigt, um Wasseranschlüsse und Armaturen zu umkleiden, greift man eher zu einer Papageienzange. Um die Fliese zuzuschneiden, markiert man die gewünschte Linie und beginnt dann, sorgfältig und vorsichtig mit der Papageienzange an dieser Linie entlang zu brechen. Profis sprechen hier auch vom „Abknabbern“.

Weitere Verfahren

Es kommt auch vor, dass man einen Kreis in einer Fliese benötigt. Dann gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen kann man mithilfe eines Steinbohrers am Rand des Kreises, den man zuvor auf die Fliese aufgezeichnet hat, viele kleine Löcher bohren und anschließend den Kreis mit der Papageienzange herausbrechen. Zum anderen kann man einen Lochfräser verwenden, mit dessen Hilfe sich perfekt saubere Kreise aus den Fliesen herausschneiden lassen. Für Anfänger ist es empfehlenswert, beim Kauf der Fliesen ein paar mehr Exemplare zum Üben mitzunehmen, denn erst die Übung macht den Meister!

Fliesen im Dünnbettverfahren verlegen

Fliesen kann man sowohl im sogenannten Dickbettverfahren als auch im Dünnbettverfahren verlegen. Letzteres stammt ursprünglich aus den Vereinigten Staaten und kam in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts zu uns nach Europa. Dieses Verfahren ist aufgrund seiner Wirtschaftlichkeit äußerst beliebt. Allerdings müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein, damit es zur Anwendung kommen kann. Dazu gehört, dass der Untergrund völlig eben sein muss, denn aufgrund der dünnen Schicht Fliesenkleber, können Unebenheiten nicht in gleichem Maße ausgeglichen werden wie beim Dickbettverfahren.

Wie verlegt man Fliesen im Dünnbettverfahren?

Zunächst einmal benötigt man den passenden Fliesenkleber. Für die Verlegung im Dünnbettverfahren eignen sich besonders Dispersionskleber, Zweikomponentenkleber oder Pulverkleber. Egal, für welchen Kleber man sich entschieden hat, dieser wird dann mit einem Zahnspachtel oder einer Zahnkelle auf den Untergrund aufgebracht. Die Dicke der Kleberschicht sollte dabei circa zwei bis sechs Millimeter betragen. Im Anschluss legt man die Fliesen auf und schiebt sie leicht ein. Dabei muss man keine Angst davor haben, dass diese verrutschen, da die genannten Fliesenkleber eine hohe Anfangshaftung haben, die dies verhindern. Wer sich allerdings unsicher ist, kann Fliesenkreuze zu Hilfe nehmen. Sind alle Fliesen verlegt, muss man sorgfältig die Fugen auskratzen. Nun gilt es, Geduld zu haben, bis alles getrocknet ist. Anschließend muss dann noch alles verfugt werden, wobei man die herkömmlichen Methoden für das Verfugen anwendet. Eck- und Anschlussfugen sollten wegen der Elastizität mit Silikon verfugt werden.

Warum sollte man das Dünnbettverfahren anwenden?

Das Dünnbettverfahren bietet einige entscheidende Vorteile gegenüber dem Dickbettverfahren, die es bei den richtigen Voraussetzungen zur perfekten Verlegemethode machen. Die Verlegung geht um einiges schneller und da man geringere Mengen an Fugenmörtel benötigt, kann auch weniger Feuchtigkeit in den Untergrund gelangen. Zudem eignet sich dieses Verfahren sehr gut für Böden, die starker Belastung ausgesetzt sind, denn die Fliesen sind hier besonders fest mit dem Untergrund verbunden und deshalb weniger zerbrechlich. Das Verfahren eignet sich gut zur Verlegung von Keramikfliesen oder Feinsteinzeug. Wie gesagt, muss jedoch der Untergrund bei diesem Verfahren völlig plan, sauber und trocken sein, damit es funktioniert.

Holzfliesen dank Klick- oder Stecksystemen ganz einfach verlegt

Holzfliesen auf der Terrasse oder dem Balkon erfreuen sich äußerst großer Beliebtheit. Das liegt zum einen an ihren optischen Eigenschaften, denn die Fliesen zaubern eine warme und freundliche Atmosphäre, zum anderen aber auf daran, dass sie so einfach zu verlegen und deshalb auch für Hobbyheimwerker leicht zu verarbeiten sind. Dazu eignen sich Systeme zum Ineinanderstecken oder Klicksysteme hervorragend.

Holzfliesen auf der Terrasse selbst verlegen

Wer selbst schon einmal Klick-Laminat verlegt hat, verfügt eigentlich schon über alle notwendigen Kenntnisse über die Verlegung von Holzfliesen mit Klick- oder Stecksystemen, denn sie sind sozusagen „idiotensicher“ und lassen kaum Fehler beim Verlegen der Fliesen zu. Deshalb muss man nicht unbedingt ein Profi sein, um seine Terrasse mit Holzfliesen zu gestalten. Die Fliesen selbst kann man fix und fertig für den Gebrauch im Baumarkt oder Gartencenter in der Nähe kaufen und dann sofort mit der Arbeit loslegen. Dazu werden die Holzfliesen zusammengesetzt und an der dafür vorgesehenen Stelle je nach gewähltem System durch Klicken oder Stecken miteinander verbunden. Da die Fliesenkanten nur an bestimmten Stellen zusammenpassen, sind Fehler bei der Verlegerichtung praktisch ausgeschlossen. Das heißt aber nicht, dass man keinen Spielraum bei der Gestaltung mit den Fliesen hat, im Gegenteil: es gibt eine große Variationsbreite, die vielfältige und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten für jede Terrasse ermöglicht.

Welches Holz eignet sich am besten?

Wenn man Holzfliesen als Bodenbelag für die Terrasse verwenden möchte, muss das Material sehr robust und witterungsbeständig sein, damit man lange Freude daran hat. Regen, Schnee und anderen Wetterextremen sollte das Holz bestmöglich trotzen, anderenfalls kommt es schnell zu Schäden durch Verwitterung oder faulendes Holz und die Fliesen müssen schon bald wieder ausgetauscht werden. Die erste Wahl ist daher bei vielen Menschen, die ihre Terrasse mit Holzfliesen auslegen, das Bangkirai-Holz aus Asien, das durch seine hervorragende Haltbarkeit und Festigkeit auch dem extremsten Wetter standhält und mehrere Jahrzehnte haltbar ist. Dazu sieht es sehr gut aus und ist in Form von Holzfliesen im Handel erhältlich, sodass man seine Traumterrasse schnell und einfach gestalten kann.

Wofür braucht man eigentlich einen Zahnspachtel?

Wer selbst Fliesen verlegen möchte, kommt um ein Werkzeug nicht herum: den Zahnspachtel. Diesen nennt man, abhängig von der Größe, auch Zahnkelle und er erlaubt ein sauberes Arbeiten, bei dem man sich nicht ständig Gedanken um die Entfernung überschüssiger Fliesenmasse machen muss.

Doch was ist eigentlich ein Zahnspachtel?

Es handelt sich dabei um ein dünnes Stahlblech, das mit einem Griff versehen ist, der aus Holz oder Kunststoff besteht. Der Griff kann auf zweierlei Arten an der Kelle befestigt sein, zum einen an der oberen Kante oder aber parallel zur Platte, sodass man ihn seitlich hält. Mindestens eine und bis zu drei Seiten der Metallplatte sind am Rand mit einer Zahnung ausgestattet, die dem Werkzeug den Namen gegeben hat. Es gibt dreieckige, rechteckige oder runde Zahnungen unterschiedlicher Größe und mit unterschiedlichem Abstand. Diese werden mit verschiedenen Kurzbezeichnungen nach Maßgabe der Technischen Kommission Bauklebstoffe (TKB) , bestehend aus einem Buchstaben und einer Zahl, gekennzeichnet. Der Buchstabe gibt dabei die Art der Zahnung und die Zahl die Größe an. So bezeichnen z.B. die Kürzel C1 bis C5 Rechteck-Zahnungen und S1 bis S4 sind Dreieck-Spitzzahnungen. Zudem gibt es sogenannte Knickzahnkellen, mit denen man die verwendete Menge an Spachtelmasse besonders gut dosieren kann.

Wofür wird ein Zahnspachtel verwendet?

Die Hauptaufgabe eines Zahnspachtels ist es, den Fliesenkleber oder die Spachtelmasse auf die Fläche aufzutragen, auf der die Fliesen verlegt werden sollen. Dadurch wird der Auftrag der Masse eben und gleichmäßig. Dabei ist die Größe des verwendeten Zahnspachtels vom Untergrund und dem Material, das geklebt werden soll abhängig. Einen Hinweis dazu findet man in der Regel auf der Verpackung des Fliesenklebers. Durch das Auftragen der Masse mit dem Zahnspachtel entsteht ein Rillenmuster, das ein sogenannter Verdrängungsraum entsteht, d.h. beim Aufbringen der Fliesen kommt es nicht zu einem übermäßigen Herausquellen des Materials aus den Fugen. Bei der Arbeit sollte man auch auf die Menge der verwendeten Fliesenmasse achten. Auch dazu findet man Hinweise der TKB auf der Verpackung.

Mosaikfliesen gekonnt verlegen

Mosaikfliesen liegen voll im Trend und lösen vielerorts die herkömmlichen Fliesen in der Küche oder im Bad ab. Das verwundert nicht, bieten sie doch eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten und machen einen Raum zum absoluten Hingucker. Zudem kann man sie relativ einfach selbst verlegen, wenn man weiß, wie es richtig geht. Hier soll nun kurz über die richtige Vorgehensweise informiert werden, so das jedermann seine Wohnräume zu edlen Unikaten machen kann.

Mosaikfliesen verlegen – leichter als man denkt

Vielen Menschen steht vielleicht die blanke Panik ins Gesicht geschrieben, wenn sie daran denken, selbst Mosaikfliesen im eigenen Zuhause zu verlegen, handelt es sich doch dabei um kleine, filigrane Fliesen, die aufwendige Musterbilder. Aber es ist weniger schwierig als man glaubt, denn im Handel sind die Mosaikfliesen auf Netze geklebt erhältlich, was die Arbeit enorm erleichtert. Diese Netze entsprechen dann der Größe von herkömmlichen Fliesen. Wer also Angst hat, er müsse jedes Sternchen einzeln mit Hilfe einer Pinzette verlegen, kann an dieser Stelle beruhigt werden. Und auch das Verlegen der Mosaikfliesen ähnelt dem von normalen Fliesen sehr. Wer also schon selbst einmal sein Bad oder seinen Küchenspiegel gefliest hat, wird kaum Probleme mit den Mosaikfliesen haben.

Mosaikfliesen selbst verlegen – so geht man vor

Bevor man mit dem eigentlichen Anbringen der Fliesen beginnt, muss man zunächst den Untergrund richtig glätten und ebnen, damit die Fliesen gut halten. Dazu wird die Wand ordentlich verputzt und anschließend geglättet. Im Anschluss trägt man die Grundierung auf, die dafür sorgt, dass der Fliesenkleber später gut haftet. Diese muss nun gut trocknen. Ist dies geschehen, kann man den Fliesenkleber auftragen. Dabei kann man ruhig großzügig sein. Mit Hilfe einer Zahnkelle streicht man dann die typischen Linien in den Fliesenkleber, damit die Mosaikfliesen gut haften. Eine dünne Schicht Fliesenkleber wird auch auf die Fliese selbst aufgebracht bevor sie an die Wand angebracht wird. Jetzt ist erneut eine Trocknungszeit von ca. vier Stunden vonnöten. Danach kann man mit dem Verfugen beginnen. Mit einem Gummispatel füllt man die Fugen mit passendem Fugenmörtel und streicht den Überschuss ab. Falls etwas auf die Kacheln gelangt, kann man es mit einem Schwamm abwaschen. Nun noch die Kanten der neu gefliesten Fläche mit Silikon versiegeln und die Arbeit ist vollbracht!

Natursteinfliesen selbst verlegen – so geht es

Natursteinfliesen sind sehr beliebt, denn sie bringen einen Hauch von Luxus und Individualität in den Innen- und Außenbereich. Dabei spielen sowohl die Robustheit und Widerstandsfähigkeit des Materials als auch seine optischen Qualitäten, die durch die individuelle Strukturierung gekennzeichnet ist, eine herausragende Rolle. Will man die Fliesen selbst verlegen, muss man sich vorher gut informieren, um zu entscheiden welches Verfahren man dabei anwendet und welche Platten für welchen Bereich des Hauses geeignet sind.

Welches Verfahren ist das richtige?

Nicht jedes Verlegeverfahren ist für alle Fliesen aus Naturstein gleichermaßen geeignet. Nur für sogenannte kalibrierte Fliesen kann man zum Verlegen das Dünnbettverfahren anwenden, denn sie sind maßgenau. Die Voraussetzung dafür ist allerdings, das der Untergrund ausgeglichen wurde und somit eben ist. Bei nichtkalibrierten Fliesen müssen deren Unebenheiten ausgeglichen werden, weshalb nur das Mittel- oder Dickbettverfahren in Frage kommt.
Zum Verlegen der Natursteinfliesen verwendet man einen speziellen Fliesenkleber, nämlich Natursteinkleber, bei dem keine Gefahr besteht, dass es zu Verfärbungen auf den Kacheln kommt. Zudem ist es wichtig, auf ausreichend breite Fugen zu achten. Diese sollten mindestens zwei bis drei Millimeter breit sein. Haben die Natursteinfliesen ungleichmäßige Kanten, sind sieben oder acht Millimeter besser, denn auf diese Art beugt man Schäden vor, die bei Erwärmung und Ausdehnung des Materials auftreten könnten.

Natursteinplatten im Außenbereich

Platten aus Naturstein sind auch hervorragend für den Außenbereich geeignet. Allerdings muss man hier auf Frostbeständigkeit achten. Man sollte also nur ein Material wählen, das möglichst dicht ist, sodass kein Wasser eindringen kann. Auch Hohlräume und breite Fugen, in die leicht Feuchtigkeit eindringen kann, gilt es zu vermeiden. Wenn man beim Verlegen der Platten ein leichtes Gefälle von circa zwei Grad integriert, kann Regenwasser besser ablaufen. Für die Fugen verwendet man am besten einen spezielles Natursteinsilikon, denn dieses ist zum einen wasserdicht und verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit, zum anderen ist es aber auch elastisch und kann deshalb Bewegungen der Platten hervorragend ausgleichen. Nach dem Verlegen muss man die Fliesen dann noch imprägnieren, so schützt man sie vor Feuchtigkeit und Schmutz.