Das richtige Verlegen und Abdichten der Fliesen im Badezimmer

Gerade beim Bau kann jeder Fehler Schäden nach sich ziehen, die am Ende auch sehr teuer werden können. Fliesen sind immer noch sehr beliebt und werden aus diesem Grund immer noch häufig für den Einsatz im Badezimmer verwendet und gekauft. Die Abdichtung ist aber der Fehler, den die meisten Menschen beim Verlegen machen können. Die Unachtsamkeit kann aber später Schäden aufweisen, die noch nicht erkenntlich sind, wenn dieser Belag für die Wände oder den Boden verwendet wird.

Fliesen in der Dusche

Ebene Duschen sind der beliebteste Baubestandteil in dem Badezimmer von heute. Diesen Traum erfüllen sich auch immer mehr Bauherren. Sollte ein späterer Pflegefall einsetzen, wird sich diese Überlegung auch auszahlen. Diese Bauweise macht auch sehr viel her. Bei dieser Bauart wird darauf geachtet, dass innerhalb der Dusche das Wasser entweder in einer Rinne abläuft oder in einem zentralen Einlauf in der Mitte der Dusche. Dieser Einlauf wird meistens sehr gut integriert. Sollte ein solcher Bau geplant werden, ist es umso wichtiger, alles gut abzudichten. Denn genau hier können sich Schwachstellen auftun. Ebenso verhält es sich bei den Anschlüssen. Der BSF Bauerherrenberater Holger Schmidt weist darauf hin. Ein weiterer Tipp von diesem Berater ist, dass der Einbau der Dichtbänder korrekt vorgenommen werden muss, ebenso wie die Mindestschichtdicke, diese sollte dringend eingehalten werden. Wer sich die Aufgabe nicht zutraut, sollte besser einen Fachbetrieb beauftragen, sagt Schmidt.

Fliesenkleber und Bodenbelag müssen abgestimmt werden

Weiterhin sollte eine Abstimmung des Fliesenklebers mit dem Untergrund erfolgen. Das bedeutet, dass auf einem Betonboden ohne Fußbodenheizung kein Fliesenkleber verwendet werden kann, der flexibel ist. Der Untergrund sollte auch gut getrocknet sein, bevor die Arbeiten beginnen. Ein guter Handwerker muss vor der Arbeit sicherstellen, dass alles gut abgetrocknet ist, und kann, wenn dies der Fall sein soll, mit dem Verlegen beginnen. Mit einem Feuchtemessgerät kann sicher bestimmt werden, ob der Untergrund geeignet ist.

Bei einer Fußbodenheizung sieht das Ganze dann anders aus. Diese muss erst einen Aufheizzyklus abschließen, bevor das Verlegen beginnen kann. Nur wenn dies erfolgreich war, kann der Bodenbelag sicher verlegt werden. Eine Fußbodenheizung wird immer öfter gerne verwendet und erfreut sich auch immer höherer Beliebtheit. Bei der Fußbodenheizung wird in kleinen Schritten die Aufheizung vorgenommen. Dabei wird auch immer wieder die Feuchtemessung vorgenommen und zeitgleich dokumentiert. Somit ist eine gute und vor allem nachhaltige Verlegung gewährleistet.