Fliesen aus Naturstein fachgerecht selbst verlegen

Wie herkömmliche Fliesen können auch Natursteinfliesen nicht nur Profis verlegen. Mit dem richtigem Zubehör und ein paar nützlichen Tipps schaffen es auch Hobbyheimwerker, Natursteinfliesen fachgerecht zu verlegen.

Werkzeuge, die zum Verlegen von Natursteinfliesen benötigt werden

Zum Verlegen von Fliesen werden Gummiwischer, Fliesenlegerecken, eine Kartuschenpistole, Fliesenkreuze, ein Glättwerkzeug, beispielsweise ein Glättcutter, eine Kelle, ein Waschbrett mit einem dazu passenden Wasserbehälter, ein Schwammbrett und eine Kelle mit verschiedenen Verzahnungen benötigt. Das Werkzeug kann in Baumärkten sowie in Onlineshops gekauft werden.

Erforderliches Zubehör zum Verlegen von Natursteinfliesen

Zum Verlegen von Fliesen aus Naturstein werden weiterhin Silikon, Fugenmörtel und Fliesenkleber für Natursteinfliesen gebraucht. Damit der Fliesenkleber nicht durch die verlegten Platten durchscheint, sollte weißer Fliesenkleber, der speziell für das Verlegen von Natursteinfliesen konzipiert wurde, verwendet werden.

Tipps zum Verlegen

Das Verlegen von Natursteinfliesen sollte in einem großen Winkel erfolgen, damit die erste Linie gefunden und die weitere Anordnung der Natursteinfliesen festgelegt werden kann. Profis empfehlen, ein kombiniertes Verlegeverfahren anzuwenden. Bei dem Verfahren wird auf die Rückseite der Bodenplatten mit Hilfe der Spachtel ebenfalls Fliesenkleber aufgetragen, bevor die Fliesen in das mit Fliesenkleber gefüllte Verlegebett gelegt werden. Auf diese Weise wird jede Fliese richtig angeordnet. Nach ungefähr drei Stunden sind die verlegten Natursteinfliesen begehbar und es kann mit dem Verfugen der verlegten Platten begonnen werden. Der Fugenmörtel beginnt nach zirka 10 Minuten an zu trocknen. Dann müssen die Reste des Fugenmörtels mit Hilfe des Schwammbretts und des dazugehörigen Wasserbehälters entfernt werden. Es verbleibt ein kaum sichtbarer Mörtelschleier. Dieser wird mit einem nicht fusselnden, trockenen Lappen einfach wegpoliert. Wenn diese Arbeit getan ist, werden alle Dehnungs-, Anschluss- und Eckfugen dauerelastisch versiegelt. Dazu werden die Ränder der Fugen mit einem glattem Klebeband beklebt. Anschließend wird die Kartuschenspitze mit dem Glätt-Cutter auf die gewünschte Fugenbreite zugeschnitten und die Verfugungsmasse gleichmäßig aufgespritzt. Das Glätt-Werkzeug wird danach zum gleichmäßigen Abziehen der zuviel aufgetragenen Dichtungsmasse verwendet. Sollten die Ränder etwas zu hoch stehen, werden diese vorsichtig mit lauwarmen Wasser angefeuchteten Fingern nachgeglättet.