Fliesen für die Terrasse

Terrassenfliesen sind der Witterung ausgesetzt und sollten dementsprechend frostsicher und wasserdicht verlegt sein. Feinsteinzeugfliesen sind aufgrund ihrer Dichte frostsicher und wenn sie mit einem Flexkleber verlegt und einem flexiblen Fugenmörtel verfugt sind auch wasserdicht. Damit ist gleichzeitig gewährleistet, dass bei Frost kein Bruch durch eingedrungenes Wasser entsteht.
Im Gegensatz dazu können sich Terrassenfliesen im Sommer auf bis zu 80 Grad aufheizen. Das führt zu einer Ausdehnung der einzelnen Platten, welche in Millimeter berechnet werden muss. Dementsprechend ist es wichtig, auf entsprechende Dehnungsfugen zu achten.
Der Markt gibt Terrassenfliesen in vielen verschiedenen Variationen her. Die bereits angesprochenen Feinsteinzeugfliesen, Natursteinfliesen, Marmorfliesen und sogar Holzfliesen.
Jede dieser Fliesenarten wird in verschiedenen Dekors und unterschiedlichen Größen angeboten.
Bei Natursteinfliesen und Marmorfliesen in größeren Abmaßen ist darauf zu achten, dass ein spezieller Fliesenkleber benötigt wird.
Im Gegensatz zu den Terrassenfliesen aus Keramik stehen die Holzfliesen aus Akazienholz. Sie sind als Stecksystem erhältlich und stehen mit Abstandhaltern auf dem Untergrund. Im Gegensatz zu den anderen Fliesenarten benötigt diese Art aber mehr Pflege z. B. mit Holzpflegemitteln, um ein vorzeitiges Verwittern zu verhindern.
Das Prinzip des Stecksystems trifft auch auf die WPC-Terrassenfliesen zu. Diese Mischung aus Kunststoff und Bambusholz ist de Alternative zu den Holzfliesen.