Fliesen im Diagonalverband – ein einfaches, aber wirkungsvolles Muster

Wem Fliesen in der Gestaltung nicht ausreichend Möglichkeiten bieten, der kann zusätzlich mit der Verlegungsart für Abwechslung sorgen. Eine Verlegetechnik, die sich hier anbietet, ist die Diagnonalverlegung, über die wir in diesem Artikel etwas näher eingehen möchten.

Was bedeutet Diagonalverlegung?

Fliesen werden nicht mehr nur im Bad oder in der Küche als Bodenbelag verwendet, sondern haben mittlerweile auch in die Wohnräume Einzug gehalten, da sie viele Vorteile bieten. Sie sind robust und pflegeleicht und lassen sich wunderbar mit einer Fussbodenheizung kombinieren. Wärmespeichernde Materialien wie Terracotta und andere Sorten Naturstein helfen besonders dabei, Energie zu sparen. Zusätzlich bieten die Natursteinplatten eine Vielzahl an Gestaltungs- und Kombinationsmöglichkeiten, die dem jeweiligen Einrichtungsstil optimal angepasst werden können. Dazu gehört auch die Verlegungsart. Die Fliesen können je nach Geschmack angeordnet werden, so z.B. im etwas komplizierteren Fischgrätenmuster. Die Diagonalverlegung ist um einiges einfacher, aber nichtsdestotrotz attraktiv und geschmackvoll. Die Platten werden dazu im 45°-Winkel zueinander verlegt, die beispielsweise durch ein Randfries ergänzt werden können, das einen schönen Abschluss zur Wand hin bietet. Zu diesem Zweck werden schmale Fliesen an der Wand entlang verlegt. Wer es noch verspielter mag, kann solch ein Randfries auch doppelt verlegen, einmal zur Wand hin und einmal in den Raum versetzt. Der entstandene Zwischenraum kann dann mit einem Muster aus Keramikplatten geschmückt werden.

Fliesen im Diagonalverband verlegen

Beim Verlegen im Diagonalverband beginnt man in der Mitte des Raumes und arbeitet sich zu den Wänden vor. Zur Ausrichtung an einer diagonalen Achse nutzt man die Raumdiagonale, die mit einer Linie auf dem Untergrund gekennzeichnet werden kann. An dieser wird die erste Fliesenlinie verlegt, an die im Anschluss die übrigen Platten angefügt werden. Bei großen Bodenplatten sollte unbedingt ein große Fugenbreite einkalkuliert werden, damit entstehende Spannungen ausgeglichen werden können. Die Verwendung eines flexiblen Fliesenklebers ist unbedingt ratsam, insbesondere in Verbindung mit einer Fussbodenheizung. Um den Übergang zum Randfries zu gestalten, beschneidet man die Platten diagonal. Um ein einheitliches Bild zu erreichen, sollten die Zwischenräume unbedingt genauso breit sein wie bei den anderen Reihen.