Fliesen und ihr Fugenmaterial

Wer Fliesen verlegt, sollte auch über das anschließende Verfugen nachdenken. Mit der richtigen Fugenmasse werden der Untergrund und die Fliesen geschützt. Sollte eine Fuge dennoch nicht richtig verfugt sein, ist sie ein Angriffspunkt für Feuchtigkeit und Schmutz.

Da es im Badezimmer Anschluss- und Randfugen geben kann, sollte man über die Fugenart genau Bescheid wissen. Eine Randfuge muss Belastungen gut standhalten und Anschlussfugen handelt es sich um die Fugen, die sich direkt am Waschbecken oder der Badewanne befinden. Da die Fugen im Nassbereich Wartungsfugen sind, sollten diese in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden.

Das richtige Fugenmaterial verwenden und immer auf der sicheren Seite sein

Fugenmörtel gibt es in verschiedenen Sorten gibt, das richtige Material wird durch die Platten und die Fliesenart bestimmt. Da Zementmörtel wasserdurchlässig ist, wird dieser bei Terrassen eingesetzt. Bei der Verwendung dieses Fugenmaterials sollten sich Ungeübte allerdings im Vorhinein über die Verwendung informieren. Das schnelle Austrocknen macht die Verarbeitung etwas schwieriger.

Auch Badezimmer und Küche sollten richtig verfugt sein um Schäden zu vermeiden

Wer sein Bad neu saniert, sollte zum Verfugen der Wanne und des Waschbeckens Silikon, welches belastbar und zudem für Räume mit hoher Luftfeuchtigkeit geeignet ist, verwenden. Sehr geeignet sind beispielsweise Produkte, die Schimmel vorneugen.
Für die Küche sollte sich zwischen den Fliesen ein Fugenmaterial befinden, welches starker Feuchtigkeit ausgesetzt werden kann. Hier empfiehlt sich Naturstein Fugenmörtel.

Wer sich nicht mit den richtigen Fugenmaterialien auskennt, kann sich in einem Fachhandel von einem Spezialisten beraten lassen, um auch wirklich alles richtig zu machen. Mit einer Beratung sind Sie immer auf der richtigen Seite.