Glasmosaik richtig verlegt – am besten vom Fachmann

Glasmosaikfliesen haben einen ganz besonderen optischen Reiz. Sie schillern und werten durch ihre luzide Transparenz jeden Wohnraum auf. Doch diese Transparenz ist es auch, die dafür verantwortlich ist, dass das Verlegen der Fliesen nicht ganz einfach ist. Damit keine Klebereste durchscheinen und die Fugen einwandfrei sind, sollte man das Verlegen unbedingt von Fachleuten übernommen werden, denn die Erfahrung zeigt, dass man dann mehr Freude an seinen gläsernen Fliesen hat. Aber auch wenn es empfehlenswert ist, die Arbeiten nicht selbst vorzunehmen, wollen wir hier die wichtigsten Abläufe schildern.

Die nötigen Vorarbeiten

Zuallererst muss sichergestellt werden, dass der Boden zum Verlegen der Fliesen geeignet ist. Der Untergrund muss ganz eben und ohne Risse und abgeplatzte Stellen sein. Ist dies nicht der Fall muss der Boden zunächst sorgfältig gespachtelt werden, um Risse und eventuelle Höhenunterschiede auszugleichen, die sich aufgrund des kleinen Formates sonst sofort auf die Glasfliesen übertragen würden. Des weiteren ist es wichtig, den passenden Fliesenkleber auszuwählen und auch nicht zu sparsam mit diesem umzugehen. Beim Material gibt es verschiedene Optionen. Viele Fliesenleger verwenden gern einen weißen Kleber auf Kunststoffbasis, der sich dadurch auszeichnet, dass er sehr schnell trocknet. Eine weitere Variante, die immer häufiger genutzt wird, ist Epoxidharz-Mörtel, der eine Kombination aus Fliesenkleber und Fugenmasse ist. Es gibt ihn in den unterschiedlichsten Farbabstufungen, sodass sich immer das Passende findet. Dieses Material nimmt auch keine Feuchtigkeit auf, sodass die unattraktiven Verfärbungen, wie man sie von früher kennt, nicht mehr auftreten können.

Glasfliesen verlegen, aber sorgfältig

Vor dem Verlegen der Fliesen wird zunächst der Fliesenkleber aufgebracht. Je nachdem, wie stark die Mosaikfliesen sind, wird dafür eine Zahnkelle „3×3“ bis „6×6“ verwendet. Zudem muss man darauf achten, dass die Fliesen nicht zu tief in das Klebebett drückt und übermäßiges Herausquellen des Fliesenklebers vermeidet. Für das Festdrücken der Platten haben sich ein nicht zu kleines Anklopfbrett oder aber ein Gummiroller als am besten geeignet erwiesen. Falls noch Korrekturen vorgenommen werden müssen, muss man die Kacheln immer ziehen, nie schieben, damit keine unregelmäßigen Fugen entstehen.