Information ist das A&O beim Fliesenkauf

Es ist nichts neues mehr, dass Fliesen zur Wand- und Bodengestaltung im ganzen Haus zum Einsatz kommen. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen sie lediglich im Bad und in der Küche verwendet wurden. Selbst in Schlafzimmern findet man sie mittlerweile und das aus gutem Grund, denn sie sind nicht nur praktisch und pflegeleicht, sondern im passenden Design auch äußerst dekorativ. Zieht man jedoch in ein neues Haus oder in eine neue Wohnung, findet man allzu häufig Fliesen vor, die alles andere als modern und dekorativ sind. Dann heißt es, alte Fliesen raus und neue rein. Doch welche sollen es sein? Welche passen zu welchem Raum? Wie findet man das richtige Fliesenmuster? Diese und andere Fragen sollte man vor dem Kauf unbedingt klären und dazu Informationen vom Fachmann einholen.

Die Qual der Wahl

Die Auswahl an Fliesen ist im Fachhandel nahezu unüberschaubar. Allein die Materialien sind sehr vielfältig. Sollen es Naturstein-oder Keramikfliesen sein? Oder doch lieber Feinsteinzeug? Hinzu kommt, dass es sie alle in verschiedenen Formen, Farben und Dekoren gibt. Kacheln aus Feinsteinzeug werde heute immer beliebter, denn sie sind pflegeleicht und robust und aufgrund ihrer Frostbeständigkeit auch hervorragend für den Außenbereich wie die Terrasse geeignet. Wer nach einer preiswerteren Alternative sucht, sollte einmal über PVC-Fliesen nachdenken, die heutzutage sehr dekorativ aussehen und durch ihre hervorragenden Eigenschaften bestechen. Natursteinarten sind dagegen etwas teurer, punkten aber durch ihre edle Optik und ihre ebenfalls positiven Eigenschaften. Lassen Sie sich beim Fachhändler über die jeweiligen Vor- und Nachteile der verschiedenen Fliesenarten informieren, um das Passende zu finden.

Vor dem Kauf den Materialbedarf berechnen

Bevor man zum Fliesenkauf schreitet, sollte man unbedingt den benötigten Materialbedarf berechnen. Dazu gehört auch, dass man einen Überschuss einbezieht, der beim Verlegen als Verschnitt anfällt. Dieser ist von der jeweiligen Verlegeart abhängig und beträgt bei einer geraden Verlegung ungefähr 7 – 10 %, bei einer Erregung im Diagonalverband sogar bis zu 15 %. Auch hier wird sie ein Profi mit Rat und Tat bei der Berechnung unterstützen und sein Fachwissen für Sie in Anschlag bringen.