Ein Balkon benötigt einen witterungsbeständigen Bodenbelag

Wer einen Balkon hat, der wird auf Dauer auch eine Renovierung einplanen müssen. Für Terrassen und Balkons sind besonders Betonplatten oder Bodenfliesen ideal. Sie lassen sich leicht verlegen und auch Laien werden keine Probleme damit haben.

Nicht jeder Bodenbelag ist frostsicher

Für den Außenbereich darf man keine x-beliebigen Mörtel und Fliesen verwenden. Hierfür sind spezielle Fliesen notwendig, die einen speziellen Fugenmörtel benötigen. Steinzeugfliesen, Natursteinfliesen oder Feinsteinzeug sind perfekt. Wichtig ist, dass die Produkte als frostsicher gekennzeichnet sind. Für die Verlegung von Naturstein muss darauf geachtet werden, dass ein spezieller Natursteinkleber und -mörtel genutzt wird, um eine Verfärbung des Materials auszuschließen.

Ein ebener Untergrund ist wichtig

Wie für alle Bodenbeläge, so ist es auch für einen Balkon wichtig, dass der Untergrund eben ist, damit der Bodenbelag nicht reißt. Wenn der Untergrund gereinigt wurde, dann kann er mit einem Zementestrich versehen werden. Dieser ist sehr langlebig und bietet dem Bodenbelag den benötigten Halt. Danach erfolgt ein Dichtanstrich. Für die Eckfugen kann ein Abdichtband eingesetzt werden. Als nächster Schritt muss die Balkonmitte festgelegt werden. Hierfür wird die Breite ausgemessen und in der Mitte eine Schnur gerade bis zur gegenüberliegenden Mitte gespannt. Die ausgemessene Mitte wird somit ermittelt und mit einem Bleistift markiert. Wenn die Vorbereitungen getroffen wurden, dann geht es los mit dem Verlegen.

Ein Fliesenkleber muss witterungsbeständig sein

Zuerst werden die Fliesen trocken auf den Untergrund gelegt. Für einen Balkon wird ein frostfester und witterungsbeständiger Kleber benötigt. Es handelt sich bei diesen Klebern um kunststoffvergütete Produkte, die in der Lage sind, Spannungen auf Grund von Temperaturschwankungen auszugleichen. Wurden die Bodenfliesen bereits trocken ausgerichtet, dann wird mit der mittigen, diagonal angeordneten Bodenfliese begonnen, diese zu verkleben. Dabei immer darauf achten, dass die Fliesen gerade angelegt werden und Fugen beachtet werden. Eine diagonale Verlegung erfordert diagonale Zuschnitte mit einer Fliesenschneidemaschine. Für runde Ausschnitte ist eine Papageien- und Brechzange hilfreich. Zum Schluss fehlt nur noch der Fugenmörtel, um thermische Spannungen auszugleichen und ein Trocknungsphase.

Mit Balkonplatten eine heimische Wohlfühloase schaffen

Der Sommer steht in den Startlöchern und die Balkonsaison wird eingeleitet. Was aber, wenn der Bodenbelag alt und kaputt ist und man ständig einen Schandfleck vor Augen hat. Da hilft nur, einen neuen Fussboden zu verlegen. Dieser muss allerdings auf dem Balkon jedem Wetter, sei es starke Sonneneinstrahlung oder Regen, standhalten und daher bestimmte Kriterien erfüllen. Im Folgenden soll der Frage nachgegangen werden, welche Beläge zu diesem Zweck geeignet sind.

Welche Materialien kommen in Frage?

Beim Material für die passenden Balkonplatten oder -fliesen haben Sie die Qual der Wahl. Sowohl Naturstein und Beton als auch Holz oder Kunststoff sind geeignet. Man muss sich also fragen, welches Material optisch am besten zum eigenen Balkon passt und ob es wetterfest ist. Dabei kommt es auch darauf an, wie stark der Bodenbelag den Witterungsbedingungen ausgesetzt ist.
Fliesen oder Platten aus Naturstein und Beton sind sehr gut geeignet, denn sie sind pflegeleicht und trocknen schnell. Allerdings haben sie den Nachteil, dass sie sich bei starkem Sonneneinfall extrem aufheizen. Naturstein ist, im Gegensatz zu Betonplatten, nicht ganz billig, besticht aber durch seine Optik. Kostengünstig sind dagegen Kunststoffplatten, die auch sehr wetterbeständig sind, aber optisch nicht immer überzeugen. Eine schöne Alternative sind Platten aus Holz, die durch ihren natürlichen Look und ihr Robustheit überzeugen. Hier fällt allerdings ein größerer Pflegeaufwand an, da das Holz regelmäßig nachbearbeitet werden muss. Zudem ist es bei Feuchtigkeit oder Schnee rutschiger als andere Materialien.

Verlegen der Balkonplatten

Unterschiedliche Materialien verlangen nach unterschiedlichen Methoden der Verlegung von Balkonplatten. Sie können verschraubt, aber auch lose verlegt werden. Letzteres hat den Vorteil, dass man die Fliesen ganz leicht entfernen kann, wenn man auszieht. In jedem Fall muss man aber einen Abfluss und ein Gefälle mit einplanen, damit sich kein Wasser staut und die Fliesen oder Platten beschädigt. Auch die Abdichtung muss fachgerecht ausgeführt werden, damit keine Schäden am Mauerwerk entstehen und sich kein Schimmel bildet.
Zudem sollte man den Bodenbelag regelmäßig reinigen, da verschmutzte Fliesen nicht nur ein optisches, sondern auch ein Sicherheitsproblem durch erhöhte Rutschgefahr darstellen. Die richtige Reinigungsmethode ist ebenfalls vom jeweiligen Material abhängig.

 

Balkonfliesen durch fachmännische Versiegelung schützen

Wer seine Balkon- oder Terrassenfliesen nicht fachmännisch versiegelt hat, erlebt nach dem Winter womöglich sein blaues Wunder: gesprungene Fliesen und ausgeschwemmtes Mauerwerk, denn der Bodenbelag im Außenbereich ist Witterungsbedingungen wie Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen und Frost schutzlos ausgeliefert, so dass es schnell zu Schäden kommen kann. Wasser dringt durch feinste Risse oder undichte Fugen in das Material, das dann bei Frost zerstört wird. Oder es schwemmt das Mörtelbett aus, wodurch der Untergrund sukzessive aufgelöst wird. Dem gilt es entgegenzuwirken und die Fliesen zu schützen. Diesem Zweck dient eine Versiegelung, die auch dafür sorgt, dass die Reinigung der Fliesen leichter von der Hand geht, denn wenn die Poren des Materials verschlossen sind, kann nur wenig Schmutz eindringen. Die Versiegelung der Balkonfliesen sollte daher immer fachgerecht durchgeführt werden.

Die richtige Vorgehensweise

Besonders wichtig ist die Versiegelung bei Steingut- oder Natursteinfliesen, doch auch bei Keramik und anderen Materialien ist sie empfehlenswert. Geeignete Mittel bekommt man im Fachhandel in unterschiedlichen Preisklassen, es gibt aber auch farblose Lackierungen, die auf Temperaturunterschiede und Einwirkungen mechanischer Art flexibel reagieren. Dazu sollte der Boden allerdings intakt sein und keine Schäden aufweisen.
Sehr effektiv ist auch die moderne Form der Versiegelung mit Nanotechnologie. Durch eine spezielle Hydrophobie (wasserabweisende) Oberflächenbeschichtung erreicht man den sogenannten Lotuseffekt, bei dem Schmutz und Feuchtigkeit ganz einfach abprallen. Zur Reinigung wird dann in der Regel eigentlich nur noch klares Wasser benötigt.

Auch die Fugen müssen versiegelt werden

Beim Versiegeln der Balkonfliesen sollte man auf keinen Fall die Fugen vergessen, denn gerade hier hat es die Feuchtigkeit besonders leicht, einzudringen. Fugenmasse gibt es ebenfalls im Fachhandel, sogar in den unterschiedlichsten Farbvarianten, so dass Schutz mit der passenden Optik verbunden werden kann. Da nicht jede Fugenmasse zu jeder Fliesenart passt, sollte man sich am besten von einem Fachmann beraten lassen, damit Fliesen, Fugendichtmasse und die Fliesenversiegelung bestens zueinander passen und der Boden Ihres Balkons oder Ihrer Terrasse so optimal vor harten Witterungsbedingungen geschützt ist.

Fliesen auf dem Balkon – was muss man beachten?

Auch wenn die Balkonsaison noch nicht wirklich da ist, wird es Zeit, sich über den Bodenbelag der kleinen Erholungsoase Gedanken zu machen. Nicht jedes Material ist hier geeignet, deshalb soll im Folgenden geklärt werden, welche Anforderungen der Bodenbelag erfüllen muss und mit welchen Kosten zu rechnen ist.

Anforderungen an das Material

Bodenbeläge, die im Freien verlegt werden, müssen andere Anforderungen erfüllen als solche für den Innenbereich. In erster Linie müssen sie frostsicher und rutschhemmend sein, um Schäden und Unfällen vorzubeugen. Abgase, Temperaturschwankungen, Niederschläge sowie Staub- und Schmutzablagerungen strapazieren den Bodenbelag zusätzlich, deshalb sollte er äußerst robust sein. Für den Balkon ist es außerdem ratsam, ein helles Material zu wählen, das sich in der Sonne nicht so schnell aufheizt. Fliesen sind hier gut geeignet, allerdings sollte man kleinformatige Fliesen wählen, die eine Kantenlänge unter 30 cm haben, damit die durch die hohen Temperaturveränderungen auftretenden Spannungen durch die Fugen optimal ausgeglichen werden können.

Geeignete Fliesen und Materialien

Materialien die sich für die Verlegung auf dem Balkon eignen sind z.B. Spaltplatten, Grobkeramik aus Ton, die in doppelter Ausführung angefertigt und erst nach dem Trennen gespalten werden. Es gibt sie in verschiedenen Rot- und Brauntönen ab ca. zehn Euro pro Quadratmeter. Ebenfalls zur Grobkeramik gehören sogenannte Bodenklinkerplatten, die man jedoch nur unglasiert verwenden sollten, um eine rutschhemmende Wirkung zu haben. Auch sie gibt es in verschiedenen Farbtönen von Creme bis rötlich. Der Preis für den Quadratmeter liegt bei ca. 25 Euro oder auch mehr. Außerdem eignen sich Betonsteinwerkplatten, bei denen man aber unbedingt darauf achten muss, dass sie auf Frostsicherheit geprüft wurden. Sehr beliebt ist Terrazzoboden. Preislich muss man mit 35 Euro pro Quadratmeter oder mehr rechnen. Sehr geeignet sind Natursteinplatten aus Granit, Dianas, Porphyr, Diorit und Syenit. Daneben unter Umständen auch Sand- oder Kalkstein sowie Gneis. Naturstein bietet eine Vielfalt an Farbtönen und Strukturen, was sich auch in der Verschiedenheit der Preise bemerkbar macht.
Bei der Auswahl des Bodenbelages für den Balkon sollte man sich unbedingt von einem Profi beraten lassen, der auch die Verlegung übernehmen sollte.

Den Balkon mit Fliesen ausstatten

Wer seinen Balkon verändern will und diesen mit schönen Fliesen ausstatten möchte, sollte dabei ein besonderes Auge auf die Qualität der Fliesen haben und nicht einfach irgendwelche verwenden. Bedenken Sie, dass die Balkonplatten verschiedenen Jahreszeiten ausgesetzt sind und deshalb sollten sie jedem Frost sowie der Sonnenstrahlung ausgesetzt sein können, ohne nach kurzer Zeit dadurch beschädigt zu werden. Es gilt also bei einem Kauf nicht nur auf den Preis zu achten, sondern auch wetterfeste Stoffe zu wählen.

Welche Balkonplatten sollen es denn nun sein?

Zunächst einmal ist es immer ratsam sich von einem Fachmann beraten zu lassen, denn dieser kann Ihnen Informationen zu den verschiedenen Größen und und dem Material geben. In der Regel ist es jedoch so, dass oft Betonplatten oder Naturstein verwendet werden. Der Grund ist die einfache Reinigung, die Beständigkeit und die Tatsache, dass sie schnell trocknen. Das Problem ist nur, dass sie Hitze sehr schnell aufnehmen und dadurch sehr heiß werden können. Eine kühlere Optik versprechen die Betonplatten, wobei die Natursteinplatten wesentlich höher im Preis liegen.
Wem die Optik weniger wichtig ist als die Qualität, der sollte sich für Kunststoffplatten entscheiden. Diese sind preislich gesehen sehr günstig und trotzen jedem Wetter. Dann wären da noch Holzplatten. Diese können durch eine natürliche Optik überzeugen und sind außerdem sehr robust, jedoch haben diese die Eigenschaft rutschig zu werden, wenn  im Winter Schnee fällt und da es sich um Holz handelt, darf man auch die notwendige Nacharbeitung nicht vergessen.

Achten Sie auf die richtige Abdichtung und Verlegung der Fliesen

Ein wichtiger Punkt bei der Vorgehensweise ist es, auf den Abfluss und auf das Gefälle zu achten. Es ist wichtig, dass das Wasser eine Ablaufmöglichkeit hat, damit auf Dauer keine Risse entstehen. Des weiteren sollte eine Schimmelpilzbildung vermieden werden, weswegen winw Abdichtung absolut notwendig ist. Eindringendes Wasser schädigt nur der gesamten Konstruktion und das möchte niemand.

So schützen Sie Balkonfliesen effektiv vor Frost

Die kalte Jahreszeit nähert sich wieder mit großen Schritten und es wird Zeit, daran zu denken, den Balkon winterfest zu machen. Dazu gehört auch, die Fliesen vor Frostschäden zu schützen, denn wenn Feuchtigkeit in den Untergrund eindringt, kann das zur Folge haben, dass das Mauerwerk bei Frost stark beschädigt wird. Es ist daher äußerst ratsam, die Fliesen vor dem Winter fachmännisch versiegeln zu lassen. In diesem Artikel erfahren Sie, was Sie zu diesem Thema wissen müssen.

Feuchtigkeit als Gefahr für Balkonfliesen

Die Fliesen auf Terrasse oder Balkon sind dem ganzen Jahr über der Witterung ausgesetzt. Dabei kann es passieren, dass durch kleine Risse und Fugen Feuchtigkeit in den Untergrund eindringt. Gefriert diese dann bei Temperaturen unter dem Nullpunkt, kann es schnell zu Schäden an den Fliesen kommen. Außerdem kann die Feuchtigkeit dazu führen, dass das Mauerwerk ausgeschwemmt und somit zerstört wird. Zum Schutz vor solchen Schäden und weil es auch die Reinigung um einiges erleichtert, sollten die Balkonfliesen dringend versiegelt werden. Denn sind die Poren geschlossen, kann nicht nur keine Feuchtigkeit, sondern auch weniger Schmutz in die Fliese einziehen. Insbesondere bei Bodenfliesen aus Naturstein oder Steingut ist dies sinnvoll.

Die fachmännische Versiegelung von Balkonfliesen

Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zunächst kann man die Balkonfliesen durch Lackieren oder Imprägnieren abdichten, die den Boden einige Monate lang vor dem Eindringen von Feuchtigkeit schützen. Diese Methode sollte aber nur angewendet werden, wenn die Fliesen völlig intakt sind. Gibt es bereits Schädigungen wie Risse oder Ablösungen vom Untergrund, müssen die defekten Kacheln oder gegebenenfalls der gesamte Bodenbelag ausgetauscht werden.
Für die Versiegelung von Wand- und Bodenfliesen wird mittlerweile auch auf den bekannten Lotuseffekt gesetzt. Dabei wird die Fliese mit einer wasserabweisenden Beschichtung überzogen, sodass es nicht zu einem Feuchtigkeitsstau kommen kann. Auch die Reinigung wird dadurch erleichtert, denn Wassertropfen perlen ganz einfach von der Oberfläche ab und transportieren dabei auch Schmutzpartikel, so dass der Boden länger sauber bleibt.
Sie sollten nicht vergessen, auch die Fugen zu versiegeln, denn auch sie sind ein Angriffspunkt für die Feuchtigkeit. Dabei sollten Sie auf die richtige Kombination von Fliesenmaterial und Fugenmasse achten.