So kann man seine Fugen wieder auffrischen

Wer kennt nicht das Problem bei Fliesen, insbesondere in der Küche und im Badezimmer, die Rede ist von den Fugen. Mit der Zeit verlieren ehemals schöne Fugen bei den Fliesen ihren Glanz. Schmutz und Dreck können das Übrige tun, damit eine Fuge nicht mehr schön aussieht. Wer jetzt seinen Fugen einen neuen Glanz verleihen möchte, der kann auf verschiedene Methoden zurückgreifen. Eine davon ist die Entfernung der alten Fuge und die anschließende Erneuerung. Dies ist aufwendig und sorgt für eine Menge Schmutz. Doch es gibt auch andere Methoden, mit denen man seinen Fugen einen sogar völlig neuen Farbton geben kann. So kann man aus einer grauen Fuge auch eine weiße oder eine beige Fuge machen.

Und so geht das

Bevor man seinen Fugen einen neuen Glanz verleihen kann, muss man die alten Fugen erst mal gründlich reinigen. Für die Reinigung der Fugen kann man zum Beispiel einen Haushaltsreiniger und einen Schwamm verwenden. Wobei man mit einem Schwamm je nach Qualität der Fuge aufpassen muss, da man sie sonst beschädigt. Hat man schadhafte Stellen bei den Fugen, muss man diese natürlich austauschen. Bei beiden Arbeitsschritten muss man unbedingt darauf achten, dass keinerlei Rückstände übrigen bleiben. Bevor man jetzt mit Ceresit Fugen Frisch die Fugen bearbeitet, muss man vorher die frisch gereinigten Fugen abtrocknen lassen. Ist dies dann der Fall, wird Ceresit Fugen Frisch einfach strichweise auf die Fugen aufgetragen. Ceresit Fugen Frisch ist bereits fertig, man muss nichts anrühren. Man muss nur die Tube vor dem Gebrauch schütteln, sodass sich der Schwamm vorne vollsaugen kann. Dann braucht man nur noch die Tube aufzuschrauben und kann loslegen.

Reste vom Ceresit Fugen Frisch entfernen

Sollte etwas vom Fugen Frisch auf die Fliesen kommen, so kann man dieses im Anschluss mit einem Schwamm und ein bisschen Wasser abwischen. Wobei man hier eines beachten muss, Reste von Fugen Frisch kann man erst nach dem abtrocknen von der Fliesen entfernen. Jetzt erstrahlen die Fugen in einem frischen Glanz.

Die Wahl der Fugen ist entscheidend für die Wirkung der Flächen

Wer sich für Fliesen in einem bestimmten Raum entscheidet, sollte dabei das Verfugen nicht vernachlässigen. Denn bei den Fugen kommt auch das Verlegemuster erst so richtig zum Vorschein. Mit den richtigen Fugen wird im Raum vieles beeinflusst.

Fliesen und Fugen müssen harmonieren

Fliesen sind nicht mehr nur einfache Platten, die an der Wand angeklebt werden. Ein Raum kann durch sie perfekt aufgewertet werden und es finden sich unzählige Farben, Größen und Variationen. Aber das ist beim Verlegen noch nicht alles. Mit einem schönen und gut ausgesuchten Verlegemuster wird eine tolle Wirkung für das Auge erreicht. Räume kommen dadurch völlig anders zur Wirkung.

Die Fugen beeinflussen auch das Raumklima

Es finden sich unterschiedliche Fugenfarben und diese können vollkommen ausgeschöpft werden für das eigene Projekt. Bei einer guten Verlegung der Fliesen und die Verbindung mit der Fuge können tolle Flächen entstehen, die sehr homogen wirken werden. Wer sich dafür entscheidet, für eine helle Fliese ein dunkles Fugenbild zu zaubern, wird begeistert sein. Dadurch kommt mehr Leben in die Fläche. Dennoch ist es wichtig, bei der Verlegung der Fliesen darauf zu achten, dass ein harmonisches Bild entsteht. In einem bestimmten Raum sollte keine Unruhe aufkommen und das wird durch das Fugenbild beeinflusst.

Moderne Zeiten moderne Fugenfüller

Heute gibt es sehr viele moderne Baustoffe. Dazu gehören auch Fugen, die sich einfach reinigen lassen. So können beispielsweise Epoxydharzfugen enorm nützlich sein.

Die Fugenbreite

Natürlich ist es wichtig, die Fugen nicht allzu breit zu gestalten. Denn es kann zu Rissen kommen, da die Fugenmasse überaus schnell aushärtet. Dennoch wird dem Nutzer etwas Spielraum geboten, um durch die Fugenbreite viel zu erreichen. Diese Fugenbreite ist mit einer optischen Wirkung versehen. Die Fugenbreite ist wichtig und so können schmale Fugen beispielsweise die Fläche betonen und sie gut präsentieren. Breite Fugen hingegen werden das Fugenbild mehr in den Vordergrund rücken und sehen rustikal aus. Diese Fugen passen sehr gut zum Landhausstil.
Mit der richtigen Fugenwahl wird die Fliese natürlich perfekt wirken und das sollte sich jeder Käufer schon im Vorfeld überlegen.

Wandfliesen gekonnt verfugen

Zum Verlegen von Wandfliesen gehört nicht nur die fachgerechte Ausführung der groben Montagearbeiten, sondern auch das Feintuning, nämlich das gekonnte Verfugen der Fliesen. Dies setzt einige Kenntnisse voraus, nicht nur wenn es z.B. um kleinteilige Mosaikfliesen geht, sondern auch bei Sanierungs- oder Nachbesserungsarbeiten.

Was muss man vor dem Verfugen der Fliesen beachten?

Bevor man loslegt, sollte man sich zunächst einen Überblick darüber verschaffen, ob sämtliches notwendige Material und Werkzeug vorhanden und griffbereit ist. Unverzichtbar ist natürlich der richtige Fugenmörtel, der in großer Auswahl im Fachhandel erhältlich ist. Eine Beratung durch einen Fachmann ist bei der Auswahl sehr hilfreich, da unterschiedliche Fliesenarten auch unterschiedliche Arten von Fugenmörtel benötigen. Weiterhin benötigt man verschiedene Utensilien wie einen Eimer, eine große Zahnkelle, eine Bohrmaschine inklusive Rühraufsatz, Fugenschwamm, Fugengummi, einen Kunststoffspachtel und einige weiche Tücher.
Außerdem sollte man sich über den benötigten Zeitaufwand im Klaren sein, denn der Fliesenkleber braucht etwa drei Tage Zeit, um vollständig zu trocknen und auszuhärten. Falls dies nicht geschieht, kann es ausgelöst durch Feuchtigkeit zu Schimmelbildung kommen, die die Entfernung der Fliesen nötig macht. Um die Verfugungsarbeiten optimal vorzubereiten, sollte man schon während des Verlegen die Fugen von eventuellen Resten von Fugenmörtel- und Kleber reinigen. Ein Holzstab von der Breite der Fugen ist hierfür ein geeignetes Werkzeug. Dann kann es mit dem Verfugen losgehen.

Die Vorgehensweise

Als erstes wird der Fugenmörtel mit Wasser angerührt und dann einem Spachtel diagonal auf die Fugen aufgebracht. Mit dieser Technik bekommt man die Masse in die Fugen, ohne das Lücken entstehen. Der Mörtel sollte wirklich überall hin kommen, besondere Aufmerksamkeit ist dabei auf Ecken, Sockeln und Kanten zu richten. Danach säubert man nach, indem man den Überschuss an Fugenmörtel mit dem Spachtel entfernt. Um die Fliese zu reinigen, sollte der Mörtel bereits fest, aber mit einem Schwamm abwaschbar sein. Manchmal bleibt dabei ein schwacher Zementschleier übrig, der mit Reinigungsmittel aus dem Fachhandel leicht entfernt werden kann. Und schon hat man die Wandfliesen schnell und einfach verfugt.

Mit Fliesenfugen großartige Effekte erzielen

Bei der Gestaltung eines Raumes mit Fliesen spielen nicht nur die Platten selbst eine große Rolle, auch mit den Fugen kann man einzigartige Wirkungen erzielen. In Kombination mit dem passenden Verlegemuster und verschiedenen Fliesenformaten kann man zudem die Raumproportionen enorm beeinflussen. Dabei gibt es nahezu endlose stilistische Möglichkeiten, denn die Fliesen werden in fast allen erdenklichen Farbtönen und Formaten sowie mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen und Dekoren im Handel angeboten. Damit kann jedermann ganz einfach seine ganz persönlichen Vorstellungen verwirklichen und seinen Traum vom Wohnen wahr werden lassen. Bei der Planung sollte man dann nicht nur die Fliesenfarben, -muster und -formate bedenken, sondern auch die Wirkung, die man mit den Fugen erreichen möchte.

Harmonie oder Kontraste?

Zunächst sollte man sich darüber klar werden, wie die verschiedenen Kombinationen von Fliesen und Fugenfarbe überhaupt wirken, denn dies hat einen starken Einfluss auf das Raumkonzept. Es gibt dabei zwei gegensätzliche Ansätze. Der erste ist die sogenannte Ton-in-Ton-Gestaltung, bei der die Fugenfarbe auf die Fliesenfarbe abgestimmt wird, sodass optische Harmonie und Weite im Raum erzeugt wird. Beim zweiten Ansatz wird auf Kontraste gesetzt. Die Fugenfarben werden in deutlich helleren oder dunkleren Tönen als die Fliesen gewählt und auf diese Art und Weise das Verlegenster und das Plattenformat hervorgehoben. Das schafft Lebendigkeit, wirkt aber in manchen Fällen auch unruhig. Diese Gesichtspunkte sollte man in seine Planung miteinbeziehen. Darüber hinaus ist zu bedenken, dass die verschiedenen Verlegenster auch zu unterschiedlichen Fugenbildern führen. Allgemein gilt, dass die Gesamtwirkung eines gefliesten Raumes umso mehr Ruhe und Harmonie ausstrahlt, je ruhiger das Fugenbild ist.

Neue Fugenmaterialien sind äußerst praktisch

Die neu entwickelten Fugenmaterialien wie hochkunststoffvergütete Fugen oder Fugen aus Epoxydharz haben aber neben dem optischen auch einen praktischen Nutzen, denn sie sind viel leichter zu reinigen, sodass der Nutzungskomfort enorm gestiegen ist. Sie haben eine geschlossene Oberfläche, in die der Schmutz nicht eindringen kann, sodass er einfach nur abgewischt werden muss und damit spurenlos beseitigt ist. Somit ist es sinnvoll, etwas mehr Geld in die Fugengestaltung zu investieren, um damit umso länger Freude am Ergebnis zu haben.

Was tun mit schmutzigen, grauen Fugen?

Das Problem ist bekannt: Die weißen Fugen zwischen den Fliesen im Bad werden mit der Zeit grau und unansehnlich. Daran ist nicht immer nur normaler Schmutz schuld, oftmals handelt es sich auch um Schimmelbildung. Da die grauen Fugen das Gesamtbild des Badezimmers beeinträchtigen, versucht man es oft mit Hausmitteln wie Backpulver oder auch mit der chemischen Keule, aber oft sitzt der Schmutz so tief, dass auch das nichts mehr nützt. Dann sollte man darüber nachdenken, die Fliesen komplett neu zu verfugen, um wieder ein strahlendes Fugenweiss zu erhalten. Zu diesem Zweck muss der alte Fugenmörtel vollständig entfernt und neuer aufgebracht werden. Falls Schimmelbefall gegeben ist, muss die Fläche dringend gründlich gereinigt werden, damit das Problem beseitigt wird.

Gestaltung mit Fugenmörtel

Sie können den Austausch der Fugenmasse natürlich auch gleich dazu nutzen, dem Raum eine neue Atmosphäre zu verleihen, denn die Farbe der Fugenmasse trägt einiges zum Gesamteindruck bei. Herkömmlicher Zementmörtel z.B. ist aufgrund seines Anteils an Zement ziemlich grau. Mit Abstand am häufigsten wird Fugenweiss angewendet, passt es doch zu jeder Fliesenfarbe und ist somit uneingeschränkt variierter. Beliebt, weil sehr stilvoll sind auch sogenannte Ton-in-Ton-Fugen, die im gleichen Farbton wie die verlegten Fliesen gehalten sind.
Möchten Sie bei der Verlegung der Fliesen auf Fugenmörtel zurückgreifen, aber dabei nicht den grauen Farbton erhalten, ist weißer Fugenmörtel empfehlenswert, der für sämtliche keramische Fliesen verwendet werden kann und sich besonders zur Kontrastbildung zu dunklen Fliesenfarben eignet. Dadurch können z.B. auch weiße Sanitärobjekte in ein dunkles Fliesenkonzept harmonisch eingebunden werden, das gleichzeitig auch optisch aufgelockert wird.

Bunte Fugen

Den Fugenmörtel gibt es aber nicht nur in grau und weiß, sondern auch in farbigen Abtönungen wie Creme, Terracotta etc., die sich genau auf die zu verarbeitenden Boden- oder Wandfliesen abstimmen lassen, so dass ein harmonisches Gesamtbild entsteht.
Wenn Sie nicht gleich die kompletten Fugen austauschen möchten, können Sie es auch mit einem Fugenweißstift versuchen, der die Fugen aufhellt und über einen schimmelhemmenden Wirkstoff verfügt, der allerdings nur prophylaktisch hilft, nicht wenn der Schimmelbefall bereits eingetreten ist.

Richtige Fugen für eine optimale Fliesenlegung

Die Fugenbreite ist bei Bodenfliesen breiter als im Wandbereich

Es ist sehr wichtig, dass Sie die genauen Maße der Fläche kennen, die Sie fliesen möchten und das bereits schon vor dem Bodenfliesenkauf. Ein Grund ist, dass Sie den Fliesenbedarf kenne und auch die Materialien, die zum Fliesenlegen benötigt werden. So können Sie alles genau planen. Zu dem benötigten Material gehören außer den Bodenfliesen auch noch der Fliesenkleber und der Fugenmörtel. Der Fugenmörtel dient zum Schutz vor Nässe und die entstehenden Spannungen aufgrund unterschiedlicher Belastungen ausgeglichen werden können. Aus diesem Grund wird dieser Mörtel in die Zwischenräume der Fliesen gefüllt. Das schützt auch die Bodenfliesen, damit diese nicht durch die Dauerbelastung reißen können. So ist eine lange Haltbarkeit der Bodenfliesen garantiert.

Eine optimale Fugenbreite

Wie breit die Fugen sein müssen, lässt sich ganz leicht durch die Fliesenfläche errechnen. Es sollte dabei aber auf das Maß der einzelnen Fliesen geachtet werden. Damit die Platten nicht nur gerade sitzen, sondern auch die Fugen gleichmäßig werden, ist das Benutzen von Fugenkreuzen sehr hilfreich und unterstützt die Arbeit um einiges. So können die Bodenfliesen perfekt verlegt werden. Ein Grundsatz ist allerdings zu beachten, je kleiner die Platten, desto schmaler sind auch die Fugen zwischen den Platten. Breitere Fugen werden dementsprechend bei den größeren Bodenfliesen benötigt, anders als bei den kleineren Platten, die für den Fliesenspiegel geeignet sind. In der Regel sollten die Fugen eine Breite zwischen 2 Millimetern und 20 Millimetern aufweisen. Wie groß die Fugen sein müssen lässt sich durch die Fliesengröße errechnen und es lässt sich so auch gleich der komplette Bedarf an Bodenfliesen feststellen. Hat eine Fliese zum Beispiel eine Kantenlänge von 600 Millimeter, wird eine konkrete Fugenbreite von 4 Millimeter benötigt, damit die Fliesen nachhaltig und mit einer langen Haltbarkeit verlegt werden können. Mit dieser Methode kann man sicher sein, dass die Platten einen optimalen Halt und perfekten Sitz aufweisen können. Somit entfällt das Austauschen, da die Bodenfliesen keine Risse aufweisen können.