Mit Einlegern aus Glasmosaik Akzente setzen

Auch bei einem robusten Bodenbelag wie Fliesen kann es manchmal durch äußere Einwirkungen oder eine falsche Verlegungsweise zu Sprüngen, Kratzern oder anderen Schäden kommen. Dann kann es notwendig werden, einzelne Fliesen zu ersetzen. Man kann dabei natürlich einfach eine Fliese derselben Reihe verwenden oder aber durch Glasmosaikeinleger gleich noch für neue Akzente bei der Bodengestaltung sorgen. Manchmal möchte man auch nur das Erscheinungsbild eines Raumes verändern. Auch hierfür bietet sich das Glasmosaik an. Und das ist leichter als man zunächst denken mag, denn die Glasmosaike sind sehr einfach an die Größe der zu ersetzenden Fliese anpassbar und da sie auf einer zuschneidbaren Trägerschicht fixiert geliefert werden, muss auch nicht jedes Sternchen mühsam einzeln verlegt werden. Außerdem gibt es sie in verschiedensten Farb- und Mustervarianten, sodass sich für jeden Geschmack das Richtige finden lässt.

Die Vorarbeiten

Bevor man allerdings mit dem Verlegen der Glasmosaike beginnen kann, muss man zunächst die alte oder kaputte Fliese entfernen. Dabei muss man unbedingt auf die eigene Sicherheit sorgen und eine Schutzbrille tragen, da es durch absplitternde Kleinteile schnell zu Unfällen kommen kann. Mit einem Fugenkratzer oder einer kleinen Bohrmaschine mit Diamatfräskopf wird zunächst die Fuge um die kaputte Fliese herum entfernt. Dabei muss man sehr genau arbeiten, um die angrenzenden Fliesen nicht zu beschädigen. Anschließend wird in die zu entfernende Fliese ein Loch als Ansatzpunkt, um sie dann mit Hammer und Meißel herauszuschlagen. Dabei sollte man sich von der Fuge zur Mitte der Fliese vorarbeiten. Ist die Fliese vollständig entfernt, muss auch der alte Fliesenkleber weichen, da er sonst durch das Glasmosaik durchscheinen würde.

Das Verlegen des Glasmosaiks

Sind diese Arbeitsschritte erledigt, kann mit dem Verlegen der neuen Fliesen begonnen werden. Dazu wird zunächst der Fliesenkleber auf den Untergrund aufgetragen. Dabei muss man darauf achten, einen passenden Kleber für Glasmosaik zu verwenden, damit er nicht sichtbar wird. Dieser wird dann auch auf die Rückseite des Glasmosaiks aufgetragen, welches dann im Anschluss aufgeklebt wird. Nachdem der Fliesenkleber getrocknet ist, muss nur noch verfugt werden und die Fläche ist fertig.

Glasmosaik richtig verlegt – am besten vom Fachmann

Glasmosaikfliesen haben einen ganz besonderen optischen Reiz. Sie schillern und werten durch ihre luzide Transparenz jeden Wohnraum auf. Doch diese Transparenz ist es auch, die dafür verantwortlich ist, dass das Verlegen der Fliesen nicht ganz einfach ist. Damit keine Klebereste durchscheinen und die Fugen einwandfrei sind, sollte man das Verlegen unbedingt von Fachleuten übernommen werden, denn die Erfahrung zeigt, dass man dann mehr Freude an seinen gläsernen Fliesen hat. Aber auch wenn es empfehlenswert ist, die Arbeiten nicht selbst vorzunehmen, wollen wir hier die wichtigsten Abläufe schildern.

Die nötigen Vorarbeiten

Zuallererst muss sichergestellt werden, dass der Boden zum Verlegen der Fliesen geeignet ist. Der Untergrund muss ganz eben und ohne Risse und abgeplatzte Stellen sein. Ist dies nicht der Fall muss der Boden zunächst sorgfältig gespachtelt werden, um Risse und eventuelle Höhenunterschiede auszugleichen, die sich aufgrund des kleinen Formates sonst sofort auf die Glasfliesen übertragen würden. Des weiteren ist es wichtig, den passenden Fliesenkleber auszuwählen und auch nicht zu sparsam mit diesem umzugehen. Beim Material gibt es verschiedene Optionen. Viele Fliesenleger verwenden gern einen weißen Kleber auf Kunststoffbasis, der sich dadurch auszeichnet, dass er sehr schnell trocknet. Eine weitere Variante, die immer häufiger genutzt wird, ist Epoxidharz-Mörtel, der eine Kombination aus Fliesenkleber und Fugenmasse ist. Es gibt ihn in den unterschiedlichsten Farbabstufungen, sodass sich immer das Passende findet. Dieses Material nimmt auch keine Feuchtigkeit auf, sodass die unattraktiven Verfärbungen, wie man sie von früher kennt, nicht mehr auftreten können.

Glasfliesen verlegen, aber sorgfältig

Vor dem Verlegen der Fliesen wird zunächst der Fliesenkleber aufgebracht. Je nachdem, wie stark die Mosaikfliesen sind, wird dafür eine Zahnkelle „3×3“ bis „6×6“ verwendet. Zudem muss man darauf achten, dass die Fliesen nicht zu tief in das Klebebett drückt und übermäßiges Herausquellen des Fliesenklebers vermeidet. Für das Festdrücken der Platten haben sich ein nicht zu kleines Anklopfbrett oder aber ein Gummiroller als am besten geeignet erwiesen. Falls noch Korrekturen vorgenommen werden müssen, muss man die Kacheln immer ziehen, nie schieben, damit keine unregelmäßigen Fugen entstehen.

Mit Mosaikfliesen langweilige Badezimmer aufpeppen

Die reinweißen Fliesen, die sich in vielen Badezimmern finden lassen, sind zwar leicht zu pflegen und günstig in der Anschaffung, aber man hat sich an ihrem einförmigen Erscheinungsbild auch schnell satt gesehen. Wenn nun aber für eine komplette Sanierung oder einen Neuanstrich der Fliesen kein ausreichendes Budget zur Verfügung steht, könnte man auch darüber nachdenken, das Bad durch Mosaiksteine optisch zu verschönern. Doch nicht nur im Innenbereich, sondern auch draussen, z.B. auf der Terrasse oder in Steinmauern setzen die farbigen Steine dekorative Akzente.

Die Designs der Mosaiksteine

Die Geschichte der Mosaiksteine reicht weit zurück. Bereits in der Antike gestaltete man mit ihnen kunstvolle Wand- und Bodenbeläge. Besonders die Römischen Mosaike sind für ihre mythologischen Themen und Erdtöne bekannt. Auch heute werden sie noch häufig von Fliesenlegern nachgebildet oder dienen der Inspiration, denn nicht umsonst heißt das lateinische Wort „Musaicum“ zu deutsch „Werk der Musen“.
Macht man sich mit dem Angebot an Mosaiksteinen vertraut, fällt schnell auf, dass das Angebot an Materialien und Designs geradezu riesig ist. So finden sich z.B. Glasmoasike, die man fix und fertig zum Verlegen bei verschiedenen Onlineshops erwerben kann. Dabei finden sich sowohl abstrakte Muster als auch mit Fotografien bedruckte Varianten. Diese haben allerdings ihren Preis. Mit Preisen ab 160 Euro pro Quadratmeter und mehr sollte man schon rechnen.

Günstiger kommt man mit Mosaikfliesen aus Keramik, Naturstein oder Glas, z.B. WaterGlass, das sich gut hinterleichten lässt oder auf Tiffany- oder Acrylglas.

Wie werden Mosaiksteine verlegt?

Bei einer kleinen Fläche ist es teuer einen Fliesenleger zu engagieren. Bei großen Flächen besteht die Gefahr, dass der Untergrund zu mangelhaft behandelt wird oder der falsche Kleber für die Fliesen benutzt wird. Ein nicht fachgemäßer Einbau kann das Resultat verunstalten und gerade deswegen kann ein Fachmann sicherstellen, dass die Fläche sauber und sicher zur Verlegung ist. Zum Gebrauch eignet sich ein transparenter Kleber, der so gut wie unsichtbar ist und die Farbe nicht verändert. Eine Klinge sorgt dafür, dass die Überschüsse entfernt werden. Damit das Motiv länger bunt und schön aussieht, sollte Fleckschmutzmittel auf die Mosaiksteine aufgetragen werden.

Mit Glasmosaiken ein bezauberndes Ambiente schaffen

Glasmosaike zaubern mit ihren changierenden Farben und attraktiven Lichteffekten eine ganz eigen Atmosphäre in einem Raum. Deshalb sind sie bei vielen Menschen als Gestaltungselement für Wohnräume sehr beliebt. Doch sollte man die Fliesen nicht auf eigene Faust verlegen, sondern einen kompetenten Fachmann damit beauftragen, da es sonst zu Verlegefehlern kommen kann, die die Freude am neuen Glasmosaik deutlich trüben können. Dies können durchscheinende Klebereste oder auch laienhaft durchgeführte Verfügungen sein. Im Folgenden sollen die nötigen Arbeitsschritte beim Verlegen von Glasmosaikfliesen vorgestellt werden.

Die Vorarbeiten

Bevor man beginnt, die Fliesen zu verlegen, muss man sich davon überzeugen, dass der Untergrund für Glasmosaik geeignet ist. Falls Höhenunterschiede, Risse oder abgeplatzte Stellen vorhanden sind, müssen diese zunächst durch sorgfältiges Spachteln ausgeglichen werden, da sie sich sonst unter den kleinen Mosaiksteinen abzeichnen, die nicht wie größere Fliesen in der Lage sind, solche Unebenheiten auszugleichen.
Mit dem Fliesenkleber sollte man nicht zu sparsam umgehen, da sonst dunkle Stellen entstehen. Man kann aus verschiedenen Klebervarianten wählen. Häufig wird z.B. ein weißer Kleber auf Kunststoffbasis verwendet, der den Vorteil hat, sehr schnell zu trocknen. Daneben werden Epoxidharz-Mörtel immer beliebter, die Fliesenkleber und Fugenmasse in einem sind und zudem in vielen verschiedenen Farbtönen erhältlich sind. Bei Glasfliesen ist es zudem wichtig, dass die Fugen wasserdicht sind, denn wenn Wasser eindringt, entstehen Verfärbungen, die das Gesamtbild trüben.

Das Verlegen der Fliesen

Glasmosaikfliesen gibt es in verschiedenen Stärken. Abhängig von diesen wird der Fliesenkleber mit einer Zahnkelle von 3×3 bis 6×6 mm auf den Untergrund aufgestrichen. Die Fliesen selbst sollten nicht zu stark in die Klebemasse hineingedrückt werden, damit diese nicht unkontrolliert hervorquillt. Deshalb ist es ratsam, zum Festdrücken der Glasfliesen ein Anklopfbrett oder einen für diesen Zweck gefertigten Gummiroller zu verwenden. Falls die Lage der Glasmosaikfliesen noch einmal verändert werden soll, muss dies durch Ziehen und nicht durch Schieben geschehen, sonst können unregelmäßige Fugen die Folge sein.
Da Glasmosaike nicht gerade billig sind, ist es empfehlenswert die Mosaikmatten mit einer Schneidzange oder einem Nassschneider zu schneiden, damit nichts beschädigt wird.

Fliesen in Glasmosaik Optik verschönern die Wohnung

Schon seit vielen Jahrhunderten gelten Mosaikfliesen in der Architektur als gelungenes Stilmittel zur Verschönerung von Wohnraum.
Neben dem asiatischen Steinmosaik, ist vor allen Dingen das Glasmosaik eine beliebte Fliesen Variante, um eine Wohnung optisch aufzuwerten. Mit Glasmosaik können tolle Lichteffekte und außergewöhnliche Farben und Bilder kreiert werden.
Zudem ist Glas ein leicht zu reinigendes Material, das hohen Hygienestandards genügt.
Bevor Glasmosaik Fliesen jedoch im Wohnbereich verlegt werden können, sollten Sie einige Punkte beachten.

Glasmosaik Folien
Um Ihnen das Anbringen der Glasmosaik Stücke zu erleichtern, werden die Glasmosaike nicht einzeln, sondern als Netze aus Papier oder Kunststofffolien geliefert. Die zwischen 1 x 1 und 3,5 x 3,5 Zentimeter großen Mosaike zu verlegen, würde andernfalls in Sisyphusarbeit ausarten.
Auf den Netzen sind durchschnittlich 200 bis 500 Glasmosaike aufgeklebt. Aus den weichen Netzen können Sie jede, gewünschte Form unkompliziert heraus schneiden und so Ihr Traummotiv gestalten.

So verlegen sie Glasmosaik Fliesen
Das Wichtigste ist, dass Sie beim Verlegen präzise und sorgsam vorgehen. Das ist deshalb von so großer Bedeutung, da ansonsten ein fehlerhaft, unebener Untergrund, durch die transparent funkelnden Glasmosaike sichtbar wäre.
Deshalb sollten Sie schon beim Grundieren und Aufbringen des Fliesenklebers präzise arbeiten, um später nicht störende Unebenheiten in der Farbgestaltung zu erhalten. Spezieller Glasmosaikkleber ist für diese Tätigkeiten dringend zu empfehlen.
Um unerwünschte Zwischenräume hinter dem Fliesenbett zu vermeiden, sollten Sie mit einer 4er Zahnung bei der Kratzspachtelung arbeiten.
Auch die Verwendung einer besonderen Mosaik-Schneidzange für das Zuschneiden der Folien kann hilfreich sein, um unsauberes Arbeiten zu verhindern.
Echte Verkaufsschlager sind die hochwertigen, farbintensiven Bisazza Mosaike. Kunden und Fliesenleger schwören gleichermaßen auf die italienische Edelmarke. Allerdings sind die begehrten Fliesen nicht unter einem Preis von 150 Euro pro Quadratmeter zu haben. Selbst in günstigen Online Shops, ist unter diesem Kurs nichts zu machen, denn Qualität hat ja bekanntlich ihren Preis.