Naturstein – Der perfekte Belag für die Terrasse, perfekt verlegt

Bald ist es wieder soweit, der Frühling steht vor der Tür und damit auch laue Abende, die man abends mit Freunden oder der Familie auf der Terrasse verbringt. Doch vorher muss sie erst mal wieder in Schuss gebracht werden. Neben der Reinigung ist vielleicht sogar die Verlegung eines neuen Bodenbelages notwendig. Hier bieten sich neben Fliesen Platten aus Naturstein an, denn dieses Material ist sehr pflegeleicht und äußerst lange haltbar. Bei der Verlegung sollte man jedoch einiges beachten, damit man das Ergebnis hinterher auch maximal genießen kann.

Natursteinplatten auf der Terrasse verlegen

Es besteht die Möglichkeit, Fliesen aus Naturstein auf festem, aber auch auf ungebundenem Untergrund zu verlegen. Dabei sollte man sich jedoch den Gegebenheiten des Verlegeortes anpassen. Möchte man die Natursteinplatten auf ungebundenem Untergrund verlegen, ist es notwendig, diesen zunächst entsprechend vorzubereiten. Dazu muss ein leichtes Gefälle von ca. 1,5 – 3 % angelegt werden, dass dem Abtransport von Wasser dient. Hat man einen bindigen Boden, also z.B. Lehm, ist es ratsam eine zusätzliche Drainage-Schicht aufzubringen. Im Anschluss kommt die Tragschicht darüber, die mindestens 40 Zentimeter betragen sollte und darauf eine Schicht Split mit feiner, nichtbindiger Körnung zum Schutz der Platten vor aufsteigender Feuchtigkeit. Nun können endlich die Natursteinplatten verlegt werden. Dabei sollte man beachten, dass die Fugen mindestens drei Millimeter breit sind, um die notwendige Wasserdampfdiffusion zu ermöglichen. Heutzutage werden die Platten aus Naturstein aufgrund moderner Schweißtechniken immer größer, sodass das ungebundene Verlegen kein Problem mehr darstellt.

Die gebundene Verlegeweise

Auch für einen gebundenen Terrassenbelag muss der Untergrund entsprechend vorbereitet und mit Trag- und Splitschicht ausgestattet werden. Auf diese wird dann eine Betonschicht gegossen, die ein Gefälle von 1,5 – 3 % aufweisen sollte. Auf diese wiederum kommt dann eine Drainageschicht, damit Wasser perfekt abgeleitet werden kann. Dann können auch hier die Natursteinplatten verlegt werden, nachdem sie auf der unteren Seite mit einer wasserdurchlässigen Kontaktschicht ausgestattet wurden, durch welche die Haftung verbessert wird. Auch bei dieser Methode sollte man auf eine Fugenbreite von mindestens drei Millimetern achten.