Unterschiede der Glasier Fliesen

Sie weist eine hohe Wasseraufnahme von 10% auf, was sie sehr porös erscheinen lässt. Dennoch lässt sie sich optimal dekorieren und auch weiterverarbeiten. Da sie sehr hitzebeständig sind, wurden sie im Altertum gerne für Kachelöfen verwendet. Ein weiteres Verfahren für das Glasieren bestand darin, die Fliesengleich nach dem Brand mit Guss zu übergiesen. Oder aber nach dem Brand abkühlen zu lassen, zu bedrucken oder verzieren und nochmal zu brennen. Eine weitere Form von Glasierfliesen bilden die Steinzeug Fliesen, hier liegt die Wasseraufnahme bei geringen 3 %, was sie robuster erscheinen lässt. Sie werden bei höherer Hitze gebrannt, von 1150 ° C bis hin zu 1300 ° C. Daher ist ihre Beschaffenheit weitaus Frost beständiger, robuster und strapazierfähiger. Sie eignen sich daher optimal für den Außenbereich. Da ihnen Flussspat zugegeben wird macht es sie robuster, die Porosität wird damit verringert.